Das Buch ist unglaublich und fasziniert mich, auch wenn ich es zum 5. Mal lese! Der Anfang ist sehr durcheinander. Es sind nur Gedankenfetzen ohne Zusammenhang. Aber man sollte sich nicht scheuen, das Buch trotzdem zu lesen. Wenn man am Ende des Buches die ersten Seiten nocheinmal liest oder das Buch "Der Regenbogen hat nur 8 Farben", was der Vorgänger dieses Buches ist, wird es einem so nach und nach klar. Beschrieben wird, wie Henrik seine Pflegefamilie erlebt. Seine Pflegemutter mag ihn und wollte ihn auch in der Familie haben, aber sein Pflegevater betrachtet ihn als "Investition" und lässt ihn dementsprechend arbeiten. Er kommt in eine neue Schule und freundet sich mit Sanna an, die sich auch irgendwie zu einer großen Liebe entwickelt. Er kann sich nicht erinnern, was war, bevor er in diese Pflegefamilie gekommen ist.(Das wird eben in dem Buch "Der Regenbogen hat nur 8 Farben")Er besitzt aus dieser Zeit auch nicht mehr viel, aber unter diesen wenigen Sachen ist ein kleiner Beutel, in dem seine "imaginäre" Freundin Ylva wohnt. Sie steht ihm mental bei, als sein Pflegevater ihn verprügelt und lässt ihn Geschichten erfinden, womit er vor allem die sehr rationelle Sanna beeindruckt. Ich möchte jetzt nicht den ganzen Inhalt wiedergeben, weil das Buch einfach viel zu schön geschrieben ist, als dass man das könnte! Henrik lernt jedenfalls im Laufe der Zeit auch Leute kennen, die ihn respektieren und motivieren und er lernt, dass er selbst etwas für sein Schicksal tun kann. Das Buch hat kein Happy End in dem Sinne...es wartet auf Fortsetzung...und ich hoffe, die folgt bald!