Die Kalahari-Wüste im Süden Afrikas. Ein staubiger, heißer Ort, der nicht nur die Heimat von Löwen, Giraffen, Skorpionen oder Schlangen, sondern auch von einigen quirligen Gemeinschaften, den Erdmännchen, ist. Mitglied einer dieser Gemeinschaften ist der kleine Kolo. Noch relativ neu auf dieser Erde muss er sehr schnell lernen, wie man in einer Ödnis überlebt, die von täglichen Kämpfen um Nahrung und Angriffen anderer Raubtiere geprägt ist.
Vorsicht!! Diese Doku packt einen bereits nach einigen Sekunden. Nicht weil es gleich furchtbar dramatisch losgeht (Dramatik gibts etwas später reichlich), nein. Es ist der Augenblick, in dem sich das erste Erdmännchen aufrichtet und in die Kamera blickt. Wer das mal im Zoo gesehen hat, weiß was ich meine. Der Niedlichkeitsfaktor ist hier riesig, gewaltig und trägt durch die gesamte Geschichte. Das soll jetzt aber nicht heißen, dass das alles ist, was geboten wird. Definitiv nicht.
Der Einblick in den (circa einjährigen) Lebensabschnitt Kolos ist immer unterhaltsam, sehr informativ und mit vielen spannenden Highlights gespickt, sodass die Zeit wie im Flug vergeht. Unterstützt wird das Abenteuer dabei von herrlichen, warmen Bildern, einem afrikatypischen Soundtrack und der mehr als angenehmen Stimme des Sprechers Rufus Beck. Also gibt es alles, was ich auch erwartet habe. Daher...
..Mein Fazit: Nicht nur für Freunde von Tierdokus ein wahres Filmereignis, das den Zuschauer auf magische Weise für knapp 80 Minuten in die wunderschöne Pflanzen-, und Tierwelt Afrikas entführt und wohl auch das eine oder andere "Oh" und "Ah" entlockt!
Extras:
Dreh in der Wüste, Interview mit Rufus Beck, Im Synchronstudio mit Rufus Beck