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Produktinformation
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Mit seinem Fantasy-Epos Wächter der Nacht hatte Sergej Lukianenko nicht nur ein ebenso dunkles wie rätselhaftes Bild seiner Heimat Russland -- namentlich von Moskau -- gezeichnet, sondern auch auf überaus fulminante Art und Weise seine Wächter-Trilogie eröffnet. Ein Kunstgriff war, den Kampf der rivalisierenden Magier Sebulon und Geser immer in der Schwebe zu halten, sodass eine stetig wachsende Fangemeinde den zweiten Teil kaum erwarten konnte. Mit Wächter des Tages nun liegt dieser zweite Teil endlich vor. Er ist ebenso atmosphärisch dicht geschrieben und spannend komponiert wie sein Vorläufer, auch wenn es durch den ständigen Wechsel der Erzählperspektive -- anders als im ersten Band -- nahezu unmöglich ist, sich mit einer der Figuren zu identifizieren. Wie schon bei Wächter der Nacht ist auch bei Wächter des Tages das Ende offen. Wir werden also mit erhöhter Spannung auf den Abschluss der Trilogie warten. --Stefan Kellerer
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hervorragend,
Von Bücherfreund (Süddeutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Wächter des Tages: Roman (Taschenbuch)
Ich bin von den Wächtern wirklich positiv überrascht: Die Bücher bieten erstaunlichen Tiefgang, wobei mir der zweite Teil etwas besser als der erste gefällt. Die Geschichten setzen nicht nur auf Effekte sondern wirken auf mich oft auch etwas nachdenklich und melancholisch - sehr schön! Wer kritisiert, die Dunklen setzten sich nicht durch ihre Boshaftigkeit genügend von den Lichten ab,hat den entscheidenden Punkt nicht verstanden: Der Autor stellt gerade beide Seiten gleichberechtigt dar und zeigt jeweils positive aber auch negative Aspekte auf. Es handelt sich eben nicht um eine Schwarz-Weiß-Malerei a la Herr der Ringe...
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sehr gut! - Nicht mit dem Film zu vergleichen!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Wächter des Tages: Roman (Taschenbuch)
Ich habe zunächst nur den Film gesehn, an den ich aufgrund der Meinung von Freunden auch nicht mit allzu hohen Erwartungen herangeganegen bin. Entsprechend fiel auch meine Meinung darüber aus. Das Buch hatte ich mir bereits vorher gekauft, dann aber nicht gelesen weil ich nach dem Film dachte, es sei die Mühe nicht wert. Was sich jedoch als Irrtum herausstellte.
Aus purer Langeweile habe ich dann doch angefangen, es zu lesen und erst wieder aufgehört, als ich es zur Hälfte durch hatte. Mit dem Film hat es - weder von der Handlung noch von der Spannung her - nur sehr wenig gemeinsam. Trotz hin und wieder auffallender Schwächen in der Übersetzung ließt es sich nicht nur sehr flüssig, sondern hat auch viele sehr interessante und tiefgründige, philosophische Denkansätze, die dem Film vollkommen abgehen. Wer also bis jetzt nur den Film gesehen hat, sollte sich unbedingt das Buch durchlesen, um ein falsches Vorurteil gegenüber dem Autor zu vermeiden (bitte natürlich erst den Vorgänger "Wächter der Nacht" lesen, ansonsten dürfte die handlung wohl kaum anchvollziehbar sein!) Denjenigen, die den Film nicht gesehen haben, kann ich ebenfalls nur zum Kauf und zum Lesen raten. Definitiv eine sehr gut gelungene Mischung aus in die Gegenwart verschobener Fantasy und Philosophie, spannend und flüssig erzählt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Schwacher Anfang, aber sehr guter Schluss,
Von
Rezension bezieht sich auf: Wächter des Tages: Roman (Taschenbuch)
Nach dem der erste Teil mich doch recht Positiv überrascht hatte (bin eigentlich kein größer Fan dieses Genre) war ich sehr gespannt, auf das zweite Buch.
Wie schon im ersten Buch, besteht der Teil auch aus drei Geschichten, welche in sich abgeschlossen sind, aber doch wichtig für das Gesamtbild des Buches sind. Besonders interessant ist, dass dieses mal aus der sicht der Dunklen geschrieben wird. Dadurch erfährt man mehr von der Tagwache und der Philosophie und Alltag der Dunklen. Die erste Geschichte wird aus der sicht der Dunklen Hexe Alissa Donnikowa geschrieben, welche man noch aus dem Ersten Teil kennt. Die zweite Geschichte wird aus der Sicht von eines neuen Charakters, welcher sich an nichts erinnern kann. Die letzte Geschichte wird nicht aus der Ich Perspektive geschrieben. Die beiden Hauptpersonen sind aber Anton Gorodezki (Hauptperson von Wächter der Nacht) und der Dunkle Edgar. Die erste Geschichte fängt sehr gut an. Der Einblick in das Leben einer Dunklen Hexe versprach sehr viel. Nach dem sich Alissa bei einem Kampf verausgabt hatte, schickt Sebulon sie in den Urlaub, in ein Kindercamp, wo sie sich an dessen Alpträume wieder aufladen soll. Ich habe eigentlich erwartet, dass dies nur ein kurzer Teil der Geschichte ausmacht, aber es war die Hauptstory und den Abenteuerurlaub einer Hexe (welche nicht mal mehr ihre Kräfte hatte) war nicht gerade das, was ich lesen wollte. Es hätte der Geschichte gut getan, wenn man sie um mindestens 50 Seiten gekürzt hätte, auch wenn sie für die dritte Geschichte wichtig ist. Diese Geschichte bekommt nur zwei Sterne. Die zweite Geschichte ist da um einiges besser. Besonders da man sich auch selbst fragt, was es mit dem Fremden auf sich hat und warum er so mächtig ist. Auch die Auflösung ist interessant, auch wenn die Erklärung nur das nötigste bietet und nicht tiefer ins Detail geht. Da hätte ich gerne mehr von der Natur des Fremden erfahren. Deshalb nur vier Sterne. Die Beste Geschichte ist die letzte. Die Ereignisse der ersten beiden werden dort vor der Inquisition behandelt. Ein Höhepunkt ist das Gespräch zwischen Anton und Edgar. Zwei Sachen haben mich aber gestört. Erstens war es mir doch etwas zu Biblisch und zweitens da Anton und Edgar, die Hauptpersonen, über das selbe nachdenken, wird beide mal beschrieben wie sie auf das selbe kommen. Somit ließt man zwei mal die selbe Erkenntnis. Trotzdem gebe ich der Geschichte fünf Sterne, da sie das Buch abrundet und einige interessante Gespräche hat. Im Gesamtbild fand ich es schade, dass einige Charaktere aus dem ersten Buch, wie Olga kaum drin vor kamen. Insgesamt fand ich Wächter des Tages besser, wie Wächter der Nacht, auch mit der schwachen ersten Geschichte. Wegen ihr bekommt das Buch auch nur vier Sterne von mir. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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