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Wächter: Roman
 
 

Wächter: Roman [Kindle Edition]

Arthur C. Clarke , Stephen Baxter , Martin Gilbert
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Pressestimmen

"Unglaublich! Eine Zusammenarbeit von Baxter und Clarke ist ja an sich schon eine faszinierende Sache - aber damit, dass ein Science-Fiction-Meisterwerk wie dieses dabei herauskommt, hat wohl niemand gerechnet!" (Entertainment Weekly )

Kurzbeschreibung

Arthur C. Clark lüftet das Geheimnis der Odyssee

Mit dem Erscheinen eines rätselhaften schwarzen Monolithen begann das größte SF-Abenteuer unserer Zeit: Arthur C. Clarkes „2001 – Odyssee im Weltraum“, kongenial verfilmt von Stanley Kubrick. Doch nie wurde geklärt, wer diesen Monolithen geschaffen hat – und warum. In „Wächter“ wird dieses Geheimnis endgültig gelüftet.


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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nicht zu empfehlen 1. Juni 2009
Format:Taschenbuch
Ich war selten so enttäuscht von einem Roman und kann mich in keinster Weise meinen Vorrednern anschliessen.

Die Charaktere sind flach und sprunghaft.
Dabei wird oft nicht klar, warum sie sich so verhalten, wie sie es tun oder warum sie auf einmal verunsichert oder ärgerlich oder empathisch sind.

Der Erzählstil ist langweilig, hölzern, immer wieder zusammenhanglos und z.T. widersprüchlich.
Der Stil erinnert mich an meine ersten Aufsätze, die ich in die Schule geschrieben habe: Erst passiert das. Dann passiert das. Dann passiert das, usw. usf.
Es wird z.B. beschrieben, das eine wichtige Nachricht eintrifft. Punkt. Anschliessend wird ausführlich der Tisch beschrieben, an dem die Protagonisten sitzen. Dann wird beschrieben, wie diese sich ein bisschen unterhalten und auf Aufgaben einigen und dann an die Arbeit gehen.
Was hat der Tisch damit zu tun?
Nächstes Beispiel: Ein Zug wird von Menschaffen angegriffen. Der Angriff wird abgewehrt und der Zug fährt weiter. 3 Sätze später "hampeln Menschenaffen um den Zug herum"? Wie? Was? Wo kommen die her? Was machen die da? Oder: Myra versucht Charlie zuerreichen und ist "zunehmend beunruhigt", weil sie ihn nicht erreichen kann, da die KIs Anfragen an das Netz zensieren. 5 Sätze später "vertreibt sie sich die Zeit .... mit Charlie zu sprechen". Dazwischen: Kein Wort darüber, warum sie ihn auf einmal gefunden hat. Ganz zu schweigen davon, warum die Zensur auf einmal da ist.
Oder: Die Q-Bombe ändert ihr Verhalten, weil ein Ereignis eintritt. Es wird aber nicht erklärt, was sie damit bezweckt und warum ihr jetziges Verhalten sinnvoller/besser ist als das vorherige.
Leider passiert dies sehr häufig. Gruselig.
Vielleicht liegt es an der Übersetzung.

Ingesamt muss ich sagen, dass ich mich geärgert habe, dieses Buch zuende zu lesen.
Nur ein Stern, da es nicht möglich ist, keinen Stern zu vergeben.

Für Freunde der technischen SciFi kann ich dagegen folgendes empfehlen:
- "Diaspora" und "Qual" von Greg Egan
- "Bedenke Phlebas" von Iain Banks
Interessante Ideen und Geschichten, flüssig erzählt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von nadalu
Format:Taschenbuch
Ich mache es mir jetzt mal einfach, und werde alle Teile dieser Trilogie in einem bewerten.
Ich fand das erste Buch "Die Zeit-Odyssee" in einem Ramschladen, bzw., es hat mich förmlich angesprungen. Und ich denke immer noch dass es sich gelohnt hat. Teil 1 ist auf jeden Teil der Beste der drei. Eine klasse Story, mit Überraschungen, flüssig erzählt... ich kannte zwar einige Arthur Clarke-Bücher, aber Stephen Baxter war mir neu. Wobei ich denke, dass diese Partnerschaft (zumindest im Falle Clarke) ein Volltreffer war. Ich hatte das Buch noch nicht zur Hälfte durch, als ich meine Bestellung für die restlichen zwei Bücher abschickte. Und damit ging der Ärger los.
Was fantastisch begann, entpuppte sich im Weiteren als taube Nuss. Der zweite Teil (Sonnensturm) brachte mir genau den utopisch-dystopischen Techno-Blabla den ich von Clarke zu erwarten wusste. Lässt man diese "Ich sag euch, wie die Zukunft aussehen könnte"-Abhandlung beiseite, bleibt von diesem Buch, ehrlich gesagt, nicht viel übrig. Und im dritten Teil, geht es genauso weiter. Die Handlung wird ewig in die Länge gezogen, und das obwohl am Ende noch nicht mal etwas dabei herauskommt. Im Gegenteil, die Story wird nach ca. 1300 Seiten einfach im Raum stehen gelassen, meine Herren, das war mir zu wenig.
Ach ja, die "schwarzen Monolithen", (für Clarke das, was für King der Clown ist: "Schreib's mit drauf, 's verkauft sich".), die auf dem Buchrücken des dritten Teils erwähnt werden, tauchen in keinem der 3 Bände auf, nicht mal im Geiste. Hier mag vielleicht der Eindruck entstehen, dass ich Clarke nicht mag, dem ist mitnichten so, aber ich lese ihn auch wirklich nur wenn ich Lust auf Wissenschaft habe. Wenn ich unterhalten werden will, suche ich woanders. Vielleicht werde ich es mal mit Stephen Baxter versuchen... ;)

Fazit: Wer ein klasse gestricktes, kurzweiliges SciFi-Abenteuer für den Nachttisch sucht, dem kann ich Bd. 1 "Die Zeit-Odyssee" wärmstens an's Herz legen. Ein Klasse Buch. Aber man sollte es am Besten als abgeschlossenes Abenteuer betrachten, denn alles was danach kommt ist reine Zeitverschwendung...
Ernsthaft Leute, ihr verpasst NICHTS!!!

:)
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der letzte Clarke 19. April 2009
Von Phaidon
Format:Taschenbuch
Mehr als 30 Jahre nach dem Sonnensturm setzt sich für einige der Protagonisten aus den ersten beiden Teilen dieser Trilogie (Die Zeit-Odyssee und Sonnensturm) die Geschichte um die Bedrohung der Erde und das Schicksal der Erdkopie "Mir" in einem Parallel- Universum fort.
Die Erstgeborenen wollen wieder einmal die Erde zerstören, diesmal mit einer aus dunkler Materie bestehenden Bombe, gegen die offenbar die Menschheit machtlos ist.
Hilfe könnte jedoch vom Mars kommen. Dafür müssten allerdings erst einmal ein paar Mammuts von Bürgern Chicagos dazu bewegt werden, eine bestimmte Symbolfolge in den zugefrorenen Michigan-See zu graben. Diese Idee liefert Thomas Alva Edison höchstpersönlich. Umgesetzt wird sie dann, nachdem die Weltöffentlichkeit per E-Mail, Blog usw. abgestimmt hat. Dies alles ist möglich, weil im "Mir-Universum" verschiedene Zeitschichten nebeneinander existieren und eine Handy-Verbindung in das reale Universum des Jahres 2070 existiert.
Hauptfigur ist, wie im ersten Teil, Bisesa Dutt. Insbesondere ihre abenteuerlichen Reisen zunächst quer durchs Sonnensystem mit den futuristischsten Transportmethoden und anschließend auf Mir mit den altertümlichsten Mitteln von einem Kontinent zum anderen, zeugt schon von viel Phantasie der Autoren und fesselt den Leser durchweg. Jeder, der als Jugendlicher von Forschung und Technik begeistert war und alles über Raumfahrt verschlungen hat, wird von diesem Buch fasziniert sein. Insbesondere die Beschreibung des Weltraum-Fahrstuhls und seines Prinzips weckt alte Abenteuerlust wieder- entgegen besseren Wissens.

Für dieses Buch scheint Sir Arthur C. Clarke noch einmal alles gegeben zu haben: Altes wird geschickt recycelt und mit neuen Ideen vermischt. Viele Motive erkennt der geneigte Leser mit Leichtigkeit aus früheren Werken wieder. Dies gilt für den bereits erwähnten Fahrstuhl zu den Sternen, Sonnen-Segelschiffe, Weltraum-Stationen, die wie große Räder im All rotieren, empfindsame künstliche Intelligenzen, die Mars-Kolonien usw. Aber auch subtilere Lieblings-Motive des Autors werden wieder aufgegriffen: enge Mutter-Tochter Beziehungen, wie im Rama-Zyklus gibt es hier gleich zweimal; auch ein kurzer Krieg der Erde gegen eine Kolonie, wie in "Um die Macht auf dem Mond" kommt vor, nicht zu vergessen das immer wiederkehrende Thema des Konflikts der Jungen, die zu den Sternen aufbrechen wollen und der Alten, die an der Vergangenheit festhalten wollen und nicht zu letzt das Motiv der einsam und allein auf einer ansonsten ausgestorbenen Welt zurückbleibenden Wesen, welches hier auch mehrfach vorkommt.

Fazit: Man muss zum Verständnis dieses Buches in der Tat die ersten Bände der Trilogie kennen, die zwar an sich gute Unterhaltung bieten, die aber mit der Qualität früherer Clarke-Werke definitiv nicht mithalten können. Das Durchkämpfen der ersten Bände lohnt sich aber: das vorliegende Buch versöhnt einen wieder mit dem oft haarsträubenden Unsinn der ersten Bände. Obwohl oder gerade weil hier vieles vertraut ist, hat man das Gefühl, endlich noch einmal (zum letzten mal) einen richtigen Clarke zu lesen.
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