Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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11 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Sollen Sie doch sterben ..., 20. Oktober 2009
Auf die Länge kommt es an
Wir Männer kennen den Spruch, aber wie in echt ... am längsten ist nicht am besten, es muss passen ;) ... Der Film ist einfach zu lang,. Leider tendieren die Sender bei eigenproduzierten Filmen zu 2 - 100teiler, mal will ja schließlich was vorweisen können, obwohl der Stoff nicht soviel hergibt. Vulkan ist ein Paradebsp. dafür, der Zuschauer langweilt sich oft, da zuviel in die Länge gezogen wird, was überhaupt nicht notwendig ist. Schade, denn VULKAN hat eigentlich alles, gute Effekte, gute Schauspieler aber auch zuviel Zeit. Der Film auf Std. runter geschnitten wäre richtig richtig gut gewesen, und hätte sich selbst mit Kinoproduktionen wie Dantes Peak messen lassen. Also bitte schneidet den Film doch noch mal um, wirklich es würde sich lohnen. Sinnlose Nebenstories weg, lange Szenen wie in der Höhle oder im Dorf weg und schon komme alle auf Ihre Kosten, die Action-, die Liebens- und Dramafilmfans.
Heros
Es ist schon erstaunlich wie man gute US Serien mit einfließen lässt, Kompliment. Die kleine Blonde aus HEROS mit einer Rolle bei VULKAN, sie überlebt als einzige unbeschadet ... ist als unverwundbar. Wirklich erstaunlich, diese Szene wäre bei HEROS nicht anders ausgegangen. Lustig auch die Mutter nur 1-2 Busse vorher, die kommen durch ohne überhaupt etwas gemerkt zu haben, war da eine Vulkan Ausbruch ... wo ???? Ach 2 Busse nach mir ... lokal begrenzt also ??? Was es so alles gibt. Aber egal bleiben wir bei unserem unverwundbaren Hero Mädel, welches noch gewürdigt wird.
Comedy
Ja das gab es auch im Film, selten in dem Genre aber man hat gut aufgefahren und der Comedypreis ist sicher. Denn die Sterbszene Jenny Elvers-Elbertzhagen hätte einen Comedy Oscar verdient. Davon mal abgesehen, das jedem aber wirklich jedem Zuschauer wurscht war ob die Tussi nun stirbt oder nicht, da die Rolle im Film an sich nicht existent war, war die Umsetzung dann einfach nur toll ... allerdings für einen Comedy Film.
Wie im wahren Leben
Wenn das beabsichtigt war und nicht ein Drehbuchfehler oder Regie Dilettantismus, dann ist das auch eine Aussage im Film. Denn wie im wahren Leben überleben die Bösen, Raffgierigen und Idioten, die wahren Helden lässt man sterben ohne mit der Wimper zu zucken. Unsere kleines Hero Mädchen, welche ihre Ex Freundin ohne Gewissenbisse abkratzen ließe, wenn man sie nicht zufällig gefunden hätte (so ein Pech aber auch). Der Dorf Depp Polizist, der 2 Jungen abknallt, weil die Ihn immer ärgern. In einem schlechten Film hätte er sie gerettet und Friede, Freude, Eierkuchen aber wohl wie im wahren leben ... er knallt sie einfach ab. Dazu der Vater der seine Liebe zur Familie über das Geld sieht und zum Bankräuber wird. Lustig dabei auch unsere Hero Mädel mal wieder, streitet ... Papa zeigt Kohle in Tasche ... alles wieder gut. Einfach herrlich ... also wie im wahren Leben. Oder die wirklichen Idioten, die echte Freundin unseres Helden. Wie fahren ins Krisengebiet, was ja auch Sinn macht, da man helfen kann ... weil man Arzt, Feuerwehrmann etc. ist. Achne ... ups sind sie ja gar nicht. Und zum glorreichen Finale dank Ihr stirbt der Held ... bravo. Also wie im wahren Leben.
Sollen Sie doch sterben
Ein weiteres Problem dieses Films, wollen wir überhaupt das die überleben. Wie im vorigen Abschnitt beschrieben, sind doch alle hinter unserem guten Held böse Buben und Mädels. Der Reiz besteht wohl bei den Zuschauern darin, und das mal ganz im Gegensatz zu anderen Katastrophenfilmen, das man hofft das die drauf gehen. Ist auch mal was anders, passiert aber leider nicht. Stattdessen wird der Held geopfert ... allg. gibt es im ganzen Film kaum Leute die Sympathiepunkte sammeln, was einen Zuschauer dann eben nicht mitfiebern lassen kann. Unser strahlender Held, ist dann blöderweise auch noch dermaßen überzeichnet der gute Mensch, das einen das dann auch wieder ankotzt. Drum ist man dann irgendwann auf der Seiet des Vulkans und hofft das er sie alle kriegt. ;)
Das (un)übliche
Aber man muss eben auch sagen das der Film nicht 0815 daher kommt. Denn man hört tatsächlich auf die Wissenschaftler ... ähmm Frau Catterfeld und evakuiert vorher. In den meisten Genre Filmen hört man ja nie auf die, bis es zu spät ist. Ok, vielleicht liegt es auch daran das man eben eher auf Frau Catterfeld hört als auf einen alten Wissenschaftler in anderen Filmen. Auch werden die Bösen nicht zu guten weil man zusammenhält bis zu ende wie sonst üblich. Der Dorfpolizist ist nicht geläutert und froh die beiden um die Ecke gebracht zu haben. Vater und Tochter schmeißen das Geld nicht weg und sagen das es ihnen egal ist, sondern behalten das geklaute Geld ... und die blöde Freundin unseres Helden bleibt weiterhin blöd ... ;)
So schlecht war es nicht
Wenn man da liest könnte man denken ich mochte den Film nicht. Kurioserweise ganz im Gegenteil. Es ärgert mich eher das man hier nicht mehr daraus gemacht hat. Weniger Nebenstories, geringere Laufzeit und keine so wirklich dämlichen Sachen wie das das Mädel als einzige überlebt im Bus und der Film wäre großartig geworden. Wirklich ganz im ernst ... den gerade wie man zeigte wie Leute reagieren, z.B. ihre Feinde umbringen ... Geld klauen etc. kommt um längen ehrlicher daher als in anderen Filmen dieses Genres.
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10 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Überzeugender TV-Film mit Star-Besetzung, 19. Oktober 2009
Diese Rezension basiert auf den gestern ausgestrahlten ersten Teil auf RTL.
Vulkanausbruch mitten in Deutschland? Ja, das ist möglich. Zumindest ist das von Regisseur Uwe Janson gezeigte Szenario deutlich realistischer als eine konstruierte Hollywood-Inszenierung namens Volcano.
Dank der langen Laufzeit des Filmes ist auch genügend Zeit, die Charaktere auszubauen, auch wenn manch ein Handlungsstrang sich im ersten Teil noch nicht ganz erschließt, in wieweit er noch eine Bedeutung bekommen wird.
Mit Yvonne Catterfeld, Katharina Wackernagel, Heiner Lauterbach und Armin Rohde - um nur einige prominente Darsteller zu nennen - ist dieser TV-Film klasse besetzt. Besonders zu erwähnen ist hier aber Matthias Koeberlin, der die Rolle des ungewollten Helden und seine Zerrissenheit zwischen den zwei Frauen dynamisch und absolut überzeugend spielt. Es ist eine vergleichbare Glanzleistung, wie er sie schon in "Das Jesusvideo" abgerufen hat.
Story und Umsetzung brauchen sich qualitativ nicht hinter US-Produktionen verstecken und sind bestimmt auch als DVD den Kauf wert - auch wenn Qualität und Zusatzmaterial des Silberlings an dieser Stelle nicht bewertet werden konnten - daher ein Stern weniger.
Fazit: Daumen hoch für gute abendfüllende Unterhaltung - qualitatives Popcorn-Kino.
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gelungener Katastrophenfilm mit kleinen Schwächen, 20. Oktober 2009
Ich habe den Zweiteiler bei RTL gesehen.
Die Grundidee eines ausbrechenden Vulkans in der Eifel ist gut gewählt und verdeutlicht, dass solche Katastrophen, die man meist nur aus den Nachrichten kennt, auch in der eigenen Umgebung möglich sind.
Die RTL Produktion hat für diesen Film eine durchaus beeindruckende Riege an Darstellern zusammengeholt: Armin Rohde, Heiner Lauterbach, Katja Riemann, Christian Redl, Katharina Wackernagel sowie Yvonne Catterfeld und Matthias Koeberlin als Hauptpersonen.
Die Geschichte ist zweigeteilt in (1) die Vorgeschichte bis zum Ausbruch und (2) die Ereignisse danach.
Der erste Teil ist geprägt von der Einführung der Personen, die in dem hübschen Ort in der Eifel leben.
Hauptpersonen
-Matthias Koeberlin (die Hauptrolle): Sohn eines Gastwirtes und ehemaliger Feuerwehrmann der aufgelösten Feuerwache hat sich mit dem Bürgermeister zerstritten und will den Ort verlassen
-Armin Rohde: der Dorfaufseher und gleichzeitig Dorftrottel wird von den Jugendlichen gemobbt
-Heiner Lauterbach: der Banker mit der zerrütteten Familie hat Geldprobleme
-Katja Riemann: die Schöne trifft im Ort ihre Jugendliebe wieder
-Katharina Wackernagel: als Waise im Wirtshaus aufgewachsen, hadert sie mit ihrem Schicksal
-Sonja Gerhardt: Tochter des Bankers, wird in der Jugendgruppe nur ausgenutzt
-Yvonne Catterfeld: eine promovierende Archäologin aus Potsdam
Nebenfiguren
-Christian Redl: ein aggressiver und streitsüchtiger Dorfbewohner
-Helmut Zierl: der Feuerwehrchef, der dem Chaos nicht gewachsen ist
-Ursula Karven: Frau des Bankers
Die Rollen sind gut verteilt, nur Armin Rohde als trotteliger Dorfaufseher fällt negativ aus dem Rahmen. Zudem handelt ein Großteil des ersten Teils von den nervigen Jugendlichen, die sich mit Autorasereien durch den Ort, Saufen unter der Brücke und üblen Streichen die Zeit vertreibt.
Der zweite Teil handelt von der eigentlichen Katastrophe und die daraus entstehenden Konflikte und Rettungsversuche.
STORY
Die Geschichte ist durchaus spannend erzählt, wenn - ja wenn da nicht diese typischen RTL-Elemente wären, die mit ihren übertriebenen und unglaubwürdigen Aktioneinlagen das Ergebnis etwas versalzen. Leider ist auch das Filmende nicht so gut gelungen. Im Vergleich zu ähnlichen Produktionen aus gleichem Haus liegt diese aber deutlich über dem Durchschnitt.
TECHNIK
Die visuellen Effekte des Films sind hervorragend gelungen. Die Katastrophenbilder des ausbrechenden Vulkans sind spektakulär und visuell beeindruckend. Erdbeben, fließende Lava, Ascheregen und zerstörte Häuser - das ist alles sehr gut umgesetzt worden. Auch die Kamera weiß zu gefallen mit ihren "Satellitenbildern" aus Frankfurt, den Fahrten über bewaldete Hügel zum Seen, unterlegt mit stimmungsvoller Musik. Zum Glück wurde auf die häufig anzutreffende Wackelkamera-Technik verzichtet.
ZUSAMMENFASSUNG
Gelungener Katastrophenfilm mit Schwächen in der Story und den Charakteren (vornehmlich im ersten Teil), die vor allem mit ihrer Hauptperson und der technischen Umsetzung punkten kann.
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