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Voyeur
 
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Voyeur [Taschenbuch]

Uwe Kempen , Bernhard Hausner , Gerhard Ch. Rump
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 144 Seiten
  • Verlag: Umschau Buchverlag; Auflage: illustrated edition (Juli 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3829568304
  • ISBN-13: 978-3829568302
  • Größe und/oder Gewicht: 35 x 23,9 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 627.360 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Uwe Kempen
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Kempen beobachtet, inszeniert Szenen, die sich so ohne Zuschauer zugetragen haben. Er zeichnet Situationen nach, die intime Zeugnisse einer, beziehungsweise verschiedener Biographien sind. Er photographiert ausschließlich Frauen, Amateurmodelle in Schwarzweiß, die ein absolutes Vertrauen zum Photographen haben. Das Ungewöhnliche an den Fotos ist die Vermischung von Regieanweisung und dem geheimen Blick durch das Schlüsselloch.

Trotz genauer Planung des Arrangements wirken die Bilder nicht gestellt. Eine Frau stöckelt auf High Heels durch ihr Schlafzimmer. Das Licht ist diffus, leichtes Korn ist auf dem Foto zu erkennen. Im Hintergrund zwei Matratzen auf dem Parkettboden, eine aufgeschlagene Zeitschrift, Schuhe mit Plateausohlen, ein Aschenbecher. Die Frau bewegt sich auf das Bett zu. Es ist ein eingefrorener Moment eines Filmausschnittes aus einem alltäglichen Leben.

Eine andere Dame mit blonder Mähne arbeitet sich auf Krücken nackt und mit einer Banane im Mund nach vorn Richtung Betrachter, der sie durch das offene Fenster beobachtet. Obwohl auch diese Szene mit dem Modell genauestens vorbereitet wurde, wirkt sie echt. Kempen provoziert -- auch mit Tabus. Frauen auf Herrentoiletten, onanierende Damen im Bett oder unter dem Solarium, nackte Haut auf Bahnhöfen, in S-Bahnen oder vor Denkmälern in Berlin sind gewagte Experimente, die nur aufgrund der Toleranz der Berliner Polizei und der Verkehrsbetriebe zustande kommen konnten.

Kempen arbeitet fast ausschließlich mit Amateurmodellen, die er in Cafés, auf der Straße oder bei Ausstellungen anspricht. Und, wenn man Bernhard Hausner im Vorwort glauben darf, bekommt er nie einen Korb. Der Bildband ist mit ungewöhnlichen Bildern aufrüttelnd und provoziert, ja schockiert, auch in unserer liberalen Zeit. --Corinna S. Heyn -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

"Aufregende, andere Fotografie, mit einem unverbrauchten Blick für natürliche Schönheit und urbanes Lebensgefühl." (Men's Health)
"Uwe Kempen sucht sich ungewöhnliche Orte und Sichten, um dem Alltag ein erotisches Ausrufungszeichen zu verpassen." (Das Magazin)Uwe Kempen, Jahrgang 1960, lebt und arbeitet in Berlin. Seine erste Ausstellung fand 1990 in Krefeld statt, die ersten Aktbilder zeigte er 1994 in Köln.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rivi
Format:Taschenbuch
Der Fotograf wandert in diesem Buch zwischen offensivem Exhibitionismus und einem dem Modell (anscheinend) unbewusstem Voyerismus (ohne aber sie blosszustellen). Auch einige mehr "klassische" Aktbilder mit stark sichtbarer Inszenierung und unterdruecktem Hintergrund finden sich, vor allem zu Beginn. Was jedoch in der Beschreibung wie eine wilde Mixtur klingt, fuegt sich beim Betrachten zu einer sehr gelungenen, hocherotischen Mischung. So kontrastiert ein zwangloses "kleidungsloses Spaghettiessen einer Frauen-WG" auf der gegenueberliegenden Seite eine erotischen Szene eines dominanten Modells die, mit Peitsche in der Hand, den Fuss auf den Ruecken einer Knieenden setzt, ohne dass eines der Bilder fehl am Platze wirken wuerde. In diesem Buch wird sicher jeder andere Lieblingsbilder haben, aber ebenso sicher wird er welche haben, und nur die wenigsten Bilder werden dem einen oder anderen missfallen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schwarzweißerotik 2. Juli 2003
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ein insgesamt sehr schönder Bildband im großen Format. Leider vermisse ich einen eigenen Fotografiestil, wie er zB für Helmut Newton oder Tony Ward typisch ist.
Der Titel Voyeur trifft den Inhalt jedoch nicht. Der überwiegende Teil der Posen will gar nicht verheimlichen, dass die - durchaus ansehnlichen und authentischen - Modelle mit dem Betrachter spielen.
Der Fotoband lebt aber gerade von seinem ungezwungenen Umgang mit der Erotik, die sexy ist ohne ins Obszöne abzudrehen, aber auch kein Feigenblatt um des Feigenblatts willen sucht.
Ich würde mir den Bildband wieder kaufen und freue mich auf die Weiterentwicklung des Künstlers. Aus meiner Sicht hat er noch viel Potenzial.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Man muss sie mögen, die bisweilen deftige, oft deutliche, immer sehr erotische Darstellung, die aus den Bildern dieses Fotobandes spricht. Wenn man jedoch so etwas mag, wenn man recht unbefangen mit der Nacktheit der Frau umgehen kann, dann wird man in diesen Bildern eine gewaltige erotische Ausstrahlung finden, die immer - und das finde ich besonders wichtig - die Frau als das eigentliche starke Geschlecht darstellt, die Frau als diejenige, die weiß was SIE will... ... Auch wenn das "wollen" offen (?) bleibt. Die - meist - schwarzweißen Fotos zeigen nicht selten die Frauen in öffentlichem oder halböffentlichem Ambiente, dem U-Bahnhof, der Bahn selbst, auf Dächern und vor dem Denkmal. Die Inszenierungen, der Blick des Fotografen, das unbefangene Mit-tun der Modelle - all das läßt einen Bildband entstehen, der m.E. seinesgleichen sucht. Mir persönlich gefallen die Szenen, in denen auf Dessous und Wäsche verzichtet wird, am besten. Sie zeigen Erotik mit einem unverfälschten Blick für die sinnliche Schönheit der nackten Frau...
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