| ||||||||||||||||||||||||
Produktinformation
|
Das ändert sich erst, als Ramsey im Spiegel seines Büros beobachtet, wie sich seine bislang von ihm nicht beachtete Assistentin Anna – in seinen Augen überaus lasziv – zuerst aus- und dann umzieht. Ihr unschuldig-sinnliches Posieren berührt etwas in dem Mann, das er bisher für nicht existent, oder doch zumindest: für ewig verschüttet hielt. Als der Galerist dann auch noch durch ein belauschtes Telefonat erfährt, dass sich Anna mit ihrem Bostoner Freund Marty in die USA zurückziehen will, glaubt er, schnell handeln zu müssen. Er engagiert den skrupellosen Zeppo, um das Paar auseinander zu bringen – und bemerkt gar nicht, welches Unheil er damit herauf beschwört...
Voyeur ist Simon Becketts erster Roman, lange entstanden vor Die Chemie des Todes oder Kalte Asche - und das merkt man dem Buch auch etwas an. Elegant geschrieben, dümpelt die Handlung doch lange im psychologischen Fahrwasser des erotischen Thrillers dahin. Voyeur ist, wenn auch gut geschriebene, so doch über weite Strecken berechenbare Dutzendware, der man den plötzlichen Wandel seiner Hauptfigur trotz der Identifikation stiftenden Ich-Perspektive der handlung nicht so recht abnehmen will.
Wer den späteren Meister Beckett erwartet, wird also sicherlich enttäuscht. Wer sich aber mit einem durchaus spannenden Plot einfach ein wenig bei der Lektüre treiben lassen möchte, wird gut bedient. -- Stefan Kellerer
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
|
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
|
||||||||||||||||||||||
|
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Langatmig und mit nur wenig Esprit,
Rezension bezieht sich auf: Voyeur (Taschenbuch)
Als Erzählung von vielleicht 100-150 Seiten wäre die Geschichte akzeptabel - aber als Roman und dann unter einem so reißerischen Titel? Nein das ist nicht akzeptabel. Hab die Geschichte zwar zu Ende gelesen als eine Art Pausenfüller - aber das Ganze kommt mir wie eine Art *Übung* des Autors vor. Als Leser sollte man eher die Hände davon lassen. Vieles ist unausgegoren im Roman, die Figuren teils hölzern dargestellt, Handlungsabläufe sind wenig logisch und viel zu sehr in die Länge gezogen und sowas wie Spannung fehlt fast vollständig. Gewisse Erotismen kommen vor, aber auch diese wirken im Zusammenspiel der Figuren unglaubhaft.Also: Hände weg davon! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
65 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Beckett mal anders!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Voyeur (Taschenbuch)
Im Vorwort dieses Buches schreibt Simon Beckett, dass 'Voyeur' sein erster veröffentlichter Roman ist, den er zwischen 1991 und 1992 mit der Hand (!) schrieb. Deshalb seien auch hier vorab die Stimmen gewarnt, die nach dem Lesen des Buches (wie auch schon bei OBSESSION und FLAMMENBRUT) enttäuscht sein könnten, dass die älteren Werke Becketts 'nicht so gut' sind wie seine heutige David-Hunter-Serie. Sie können meiner Meinung nach auch überhaupt nicht verglichen werden, da sich der Autor erstens weiterentwickelt hat und zweitens seine ersten Bücher ganz einfach nicht im Thriller-Genre schrieb, sondern diese eher dem psychologischen Krimibereich angehören. Wobei ich beim 'Voyeur' nun behaupten möchte, dass das Buch auch nicht ins Genre Krimi gehört, sondern einfach in eine spannende und mitreißende Literaturebene mit einer guten Prise Erotik.Der Galerist Donald lebt sehr zurückgezogen und ohne Sex auskommend, denn diesen braucht er nicht zum Leben. Doch findet er es äußerst erregend, anderen Menschen genau dabei zuzuschauen. So passiert es eines Tages, dass er seine Assistentin Anna in seiner Galerie heimlich dabei beobachtet, wie sie sich nach ihrem Dienst für ein Date mit ihrem Freund Marty umkleidet. Vor einem Spiegel stehend entblößt sie sich zunächst, um sich dann andere Kleidung anzuziehen. Von diesem Moment an, wird Anna für Donald zum Objekt seiner obsessiven Begierde. Er möchte Anna für sich, doch stört ihr Freund Marty bei diesem Vorhaben natürlich gewaltig. Um Marty aus dem Weg zu räumen, engagiert er Zeppo, der für Geld alles tun würde und auch über Leichen geht. Dieser soll das Paar auseinanderbringen, indem er mit Anna ein Verhältnis beginnt. Doch leider ist dieser Plan nicht so einfach zu erfüllen, wie er sich vielleicht anfangs anhören mag und so passieren viele Dinge, die nicht vorhersehbar sind. Eines Tages verschwindet Marty tatsächlich und Donald und Zeppo sind nicht ganz unschuldig daran. Als Anna dann die Polizei damit beauftragt, Marty zu finden, geht es Donald und seinem Kompagnon mächtig an den Kragen. Mich hat dieser Roman von der ersten Seite an gefesselt. Es war zwar etwas ungewöhnlich für mich, Stellen in diesem Buch zu lesen, die (untypisch für Simon Beckett) sehr erotisch bebildert waren, doch hat er es in einer Art und Weise getan, die den Leser mit Sicherheit nicht unberührt lässt. Und obwohl Sex und die Begierde eines Menschen die Hauptrolle in diesem Buch spielt, so kamen diese beiden Bestandteile nie überschwänglich oder penetrant rüber. Auch kam dieser Roman im Gegensatz zu den neueren Beckett-Romanen fast ohne Blutvergießen aus. Eine sehr spannende, psychologisch gut recherchierte und erotikgeladene Geschichte, die man so in dieser Art von Beckett vielleicht nicht erwartet hätte, die mich aber überaus begeistert hat. Es ist schön, dass mich nun insgesamt drei ältere Werke des Autors die Zeit für mich überbrücken konnten, bis ich endlich den vierten David-Hunter-Fall in den Händen halten darf. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
38 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Sehr zäh,
Von
Rezension bezieht sich auf: Voyeur (Taschenbuch)
Als Simon Beckett - Fan wollte ich mir auch sein Erstlingswerk nicht entgehen lassen. Gott sei Dank habe ich damals Galerie der Verführung , so der Titel 1994 , nicht gelesen . Ich hätte nie mehr nach SB gegriffen.Das der Titel - vermutlich wegen des schlechten Erfolges - nun in Voyeur geändert wurde ist eine rein marketingmässige Angelegenheit. Macht es sich doch auf dem Cover ähnlich reisserisch wie Obsession und andere. Allerdings verbessert der neue Titel keinesweg den äusserst schwachen Inhalt. Eine , nach wenigen Seiten , durchschaute Story wird auf 380 ermüdenden Seiten ausgedehnt. Wer einen Simon Beckett a la Kalte Asche erwartet sollte die Finger von dem Buch lassen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
|
Die neuesten Kundenrezensionen |
|
Das Forum zu diesem Produkt
Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
|
|
|