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Voyage 34
 
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Voyage 34

Porcupine Tree Audio CD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Musik

Bild des Albums von Porcupine Tree

Biografie

Porcupine Tree is unquestionably one of the most difficult-to-categorize and innovative bands working today.

The band is fronted by Steven Wilson, who also is well-known for his work producing other artists, from Swedish progressive metal group Opeth, to Norwegian chanteuse Anja Garbarek. He also has several other projects, including No-Man, Bass Communion, and Blackfield.

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Produktinformation

  • Audio CD (1. November 2004)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Snapper Music Plc (Edel)
  • ASIN: B0002N4ZEW
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 70.097 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Dies ist Porcupine Trees Space-Trip. Oder Drogen-Trip. Ursprünglich 1992/93 auf zwei EPs erschienen und von Steven Wilson fast komplett alleine eingespielt, gibt es auf dieser CD den kompletten Rausch, den jemand erlebt, der sich einen Zuckerwürfel Lysergsäurediäthylamid eingeworfen hat. Und dank dieser Platte kann man ihn miterleben, ohne selbst zum Gift greifen zu müssen.

Das ist natürlich Quatsch. Die eingestreuten Texte des Sprechers sind nur der Vorwand für Steven Wilson, um über einigen ausgeborgten Pink-Floyd-Riffs ausgiebig zu improvisieren. Das fast dreizehnminütige #1 etwa spielt ganz unverhohlen mit den loopigen Gitarren aus der Einleitung von "Run Like Hell" und dem Riff von "Another Brick In The Wall". Darüber legen sich sphärische Klänge, eine wortlos singende Frauenstimme schwebt vorbei, ehe eine eigenständige Gitarrenmelodie über einem loopenden Keyboard aufsteigt und Mr. Wilson mit sich selbst jammt.

Die siebzehn Minuten von #2 beginnen mit geheimnisvoll schwebenden Synthies und schrägem Dialog, ehe kurz vor Beginn der fünften Minute die mit besagten Riffs flirtende Gitarre wieder auftaucht. Gaaaanz langsam steigert sich die Nummer in Keyboard-Akkorde, die sehr stark an Shine On You Crazy Diamond erinnern. Darüber soliert Steven Wilson ausgiebig und so, als wäre David Gilmours Geist in seine Finger gefahren und er würde ihm nun zeigen, wo der Gitarrenhimmel tatsächlich liegt. Die mit Bottleneck gespielten Passagen sind besonders schön. Auch dieses Stück verwandelt sich nach gut der Hälfte in ein selbstversunkenes, rockig unterlegtes Solo, ehe es langsam ausschwingt.

Das längste Stück #3 beginnt genau mit den verhallten Stimmen und Geräuschen, die das vorige beendeten, ehe sich laaangsam ein Tangerine-Dream-Sequenzer meldet, Perkussion dazukommt und eine ziemlich weit weg abgemischte Gitarre verträumte Klänge in das kuschlige Wolkenbild tropfen läßt. Als einzelne Nummer ist #3 unbrauchbar, wie auch #4. Das kann man sich nur anhören, wenn man vorher schon durch #1 und #2 auf dieses allmählich dahinwabernde Erlebnis vorbereitet worden ist...

Mit #4 wird der Trip abgeschlossen; bedrohlich flirrende Synhesizer-Wände schieben sich vorbei, düstere, verhallte Landschaften. Ein herzschlagartiger Rhythmus pumpt eine Zeitlang, sackt wieder in die Klangwolken ab. Stimmen rekapitulieren das Down nach dem Trip... Daß die Keyboards sehr merkwürdig-außerirdisch klingen, liegt offensichtlich daran, daß hier der spätere Stamm-Tastenmann Richard Barbieri seine Fähigkeiten als Klangzauberer eingebracht hat.

Das alles hat mit Porcupine Trees späteren Werken (insbesondere den krachenden Rocknummern ab "In Absentia") gar nichts zu tun - außer daß man manche Figur, die Wilson da in seinen Soli spielt, hier schon hören konnte. Ansonsten ist diese Platte mehr in die Abteilung Ambient und Trance einzuordnen. Unbedingt sollte sich der Hörer dieser Musik eine gute Stunde Zeit nehmen (so lang dauert es bis zum Ende von #4) und damit leben können, daß sich diese Musik Zeit nimmt. Viel Zeit. Eine prima Möglichkeit, sich selbst zu entschleunigen. Ohne Drogen.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Que Pasa
Format:Audio CD
... finde ich klasse. Part I und II erinnert stellenweise ungemein an Pink Floyd. Kleine Anlehnung an "The Wall"? Schöne Mucke mit klasse Gitarrenparts.
Part II ist sehr chillig, könnte locker bei der BR3 Space Night laufen.
Part IV dann etwas schräg und spiegelt wohl den Horrortrip dieser Reise wieder ;-)
Von verkopft und abgehoben kann ich insgesamt nix finden.
Fazit: Trifft genau meinen Geschmack, mal schräg, mal ruhig, mal schnell, mal laut, mal leise ...
Eine Komposition, die von allem etwas hat und das in einer guten Mischung.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bewusstseinserweiterung 18. Januar 2008
Von wilson
Format:Audio CD
Ein Album, dass 1992/93 enstand, und einen LSD-Trip vertont. Und genau so klingt diese Platte auch. Vier lange, monotone Stuecke, die einfach nur dahinfliessen und dabei nicht langweilen. Alles eben sehr psychedelisch. Das Album enthaelt wenn dann nur textlosten Gesang, der etwas an Apollo 440 erinnert. Die Geschichte des Trips wird zwischendrin immer mal weitererzaehlt.

Teil eins baut auf dem 'Another Brick In The Wall'-Riff auf, welcher dauernd wiederholt wird. Auch bei Teil zwei wird der Riff verwendet, allerdings etwas abgewandelt. Dazu gibt es viele Synthiesounds. Teil drei ist sehr elektronisch geraten. Teil vier ist der ruhigste Part, er besteht quasi nur aus Soundscapes.

Tja, es wird sicherlich Leute geben, die dieses Album nicht moegen werden, weil in den Stuecken irgendwo nichts passiert. Mir gefaellt sie jedenfalls, unterscheidet sich aber auch von den anderen Alben der Band, sogar von den frueheren.
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