Kurzbeschreibung
Die Vorstadtkrokodile starten durch – die Fortsetzung des Klassikers als Buch zum Film
Sommer, erste Liebe und ein neues Hauptquartier – die Ferien beginnen klasse für die Krokodiler. Doch dann bahnt sich eine Katastrophe an: Die Firma von Ollis und Marias Eltern steht kurz vor der Pleite! Das Aus für die Vorstadtkrokodile droht, denn wenn die Geschwister wegziehen müssen, gibt es auch für die anderen keine Bande mehr. Aber so schnell geben die Krokodiler nicht auf, denn irgendwas ist faul an der plötzlichen Insolvenz! Mit waghalsigen Verfolgungsjagden, riskanten Beschattungsaktionen und coolen Undercovereinsätzen kommen sie prompt zwielichtigen Machenschaften auf die Spur ...
Das Buch zum Film erzählt die rasante Fortsetzung der Vorstadtkrokodile, die mit Vollgas durch das neue Abenteuer rasen!
• Von Freundschaft, Vertrauen, Mut und erster Liebe – spannend und berührend zugleich
• Mit vielen farbigen Filmfotos und Infos rund um die Dreharbeiten
Sommer, erste Liebe und ein neues Hauptquartier – die Ferien beginnen klasse für die Krokodiler. Doch dann bahnt sich eine Katastrophe an: Die Firma von Ollis und Marias Eltern steht kurz vor der Pleite! Das Aus für die Vorstadtkrokodile droht, denn wenn die Geschwister wegziehen müssen, gibt es auch für die anderen keine Bande mehr. Aber so schnell geben die Krokodiler nicht auf, denn irgendwas ist faul an der plötzlichen Insolvenz! Mit waghalsigen Verfolgungsjagden, riskanten Beschattungsaktionen und coolen Undercovereinsätzen kommen sie prompt zwielichtigen Machenschaften auf die Spur ...
Das Buch zum Film erzählt die rasante Fortsetzung der Vorstadtkrokodile, die mit Vollgas durch das neue Abenteuer rasen!
• Von Freundschaft, Vertrauen, Mut und erster Liebe – spannend und berührend zugleich
• Mit vielen farbigen Filmfotos und Infos rund um die Dreharbeiten
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
"Hier geht's rein!" Hannes spähte durch einen schmalen Spalt in der Bretterwand, die verhindern sollte, dass Unbefugte das alte, stillgelegte Bergwerk betraten. Es lag gleich hinter der Fabrik, in der Ollis und Marias Eltern arbeiteten.
Maria schob sich neben ihn und versuchte, in der Dunkelheit etwas zu erkennen. "Aber wie denn? Ist hier irgendwo 'ne Tür?" Im nächsten Moment krachte es neben Maria so laut, dass sie zusammenzuckte.
"Tür genug, Maria?" Olli klopfte sich lässig den Staub von der Hose, den das eingetretene Brett aufgewirbelt hatte. Doch noch während er seine Schwester stolz angrinste, brach auch die restliche Bretterwand mit einem ohrenbetäubenden Lärm in sich zusammen.
Als der Staub sich endlich gelegt hatte, standen sieben völlig verdreckte Krokodile breitbeinig vor dem nun un-verbauten Stolleneingang und starrten neugierig hinein. Alle trugen sie um den Hals einen Anhänger mit ihrem Bandensymbol - dem Krokodil. Nur Maria, das einzige Mädchen der Bande, trug ihr Krokodil an einem Armband um ihr Handgelenk.
"Ganz schööön u... u...", stotterte Peter.
"Unterirdisch, genau!", unterbrach ihn Hannes. "Damit diesmal auch wirklich niemand mehr das Hauptquartier finden, abbrennen oder in die Luft sprengen kann." Und mit diesen Worten marschierte er geradewegs in die dunkle Öffnung. Die anderen Krokodile folgten ihm, ohne zu zögern.
Nur Peter rührte sich nicht von der Stelle. "U. u. unstabil, mein ich!", rief er den anderen hinterher. Doch die waren schon weitergegangen und ignorierten seine Warnung. "S... sehr u... unstabil", wiederholte Peter noch einmal leise, mehr zu sich selbst. Dann seufzte er tief und zog seinen blauen Fahrradhelm über die blonden Stoppelhaare, bevor er seinen Freunden mit unsicheren Schritten hinterherstolperte.
Die Sonnenstrahlen, die von draußen hereindrangen, wurden immer schwächer, der Gang immer dunkler. Olli, Hannes und Maria, die den anderen vorausgingen, knipsten ihre Taschenlampen an.
"Guck mal, die sind hier früher mit einem Zug langgefahren", meinte Olli erstaunt.
"Klar", bestätigte Hannes. "Die Gänge gehen ja kilometerweit unter die Erde."
Olli ließ seine Taschenlampe an dem alten Bergwerkszug entlanggleiten. Er war von oben bis unten mit einer dicken Staubschicht bedeckt und mit Spinnenweben überzogen. Auf dem Boden entdeckte Olli Schienen. Sie bogen nach links ab. Er folgte ihnen ein Stück. Doch er kam nicht weit. Sie endeten bereits nach einigen Metern in einem Bretterverschlag. "Sackgasse", rief er den anderen zu.
"Da hinten geht's weiter. Lasst uns da langgehen!" Hannes leuchtete mit seiner Taschenlampe in die Dunkelheit vor ihm. Die anderen folgten ihm.
"Äh, Leute, wir gehen jetzt aber nicht durchs ganze Bergwerk, oder?", nörgelte Frank.
"Wir gehen so lang, bis wir ein neues Hauptquartier gefunden haben", wies Maria ihn scharf zurecht.
"Was ist das denn?" Olli, der sich als Anführer wieder an die Spitze der Krokodile gesetzt hatte, versuchte, mit seiner Taschenlampe den Weg vor sich auszuleuchten. Doch der kleine Lichtkegel war zu schwach. Hannes stellte sich neben ihn und schwenkte seine Taschenlampe nun ebenfalls hin und her. Doch auch Hannes' Lichtstrahl brachte keine Erleuchtung. Alles, was sie erkennen konnten, waren vereinzelte Holzstreben, die wohl zu irgendeiner größeren Konstruktion gehören mussten.
Da drängelte Kai sich mit seinem Rollstuhl an den anderen vorbei und rollte neben Olli. Mit einem Mal wurde es um sie herum taghell. Alle sahen sich erstaunt zu Kai um. Der deutete auf einen kleinen Knopf unter seiner Sitzfläche.
"Nebelscheinwerfer", bemerkte er stolz.
"Hast du etwa Angst, dass im Stadion mal das Flutlicht ausfällt?", fragte Olli.
"Sicherheit im Straßenverkehr", erklärte Kai mit einem Grinsen.
"Na, anderen Verkehr hast du ja auch nicht", warf Jorgo ein und fand seinen Witz mal wieder so komisch, dass er gar nicht mehr aufhören konnte darüber zu lachen. Sein Lachen erstarb jedoch schnell, als Olli ihm einen scharfen
Blick zuwarf und die anderen nur genervt mit den Augen rollten. Ein wenig gekränkt schob er sich die Sonnenbrille auf die Nase.
"Die Brücke sieht ganz schön morsch aus. War ja klar", versuchte Maria, die Aufmerksamkeit der Krokodile wieder auf das zu lenken, was nun im hellen Licht der Nebelscheinwerfer vor ihnen lag: eine marode, alte Holzbrücke, bei der bereits einige Planken fehlten. Und auch die verbliebenen Bretter wirkten so verwittert, dass die Brücke aussah, als könnte sie beim kleinsten Lufthauch zusammenstürzen.
Olli setzte vorsichtig einen Fuß auf die erste Planke, zog ihn jedoch schnell wieder zurück, als die Brücke ein beängstigendes Knarren von sich gab.
"Okay, wer geht vor?" Olli blickte herausfordernd in die Runde.
"Er!", schrien die Krokodile im Chor. Jorgo deutete auf Frank, Franks Finger zeigte auf Jorgo. Maria hatte Frank im Visier. Kai wiederum Jorgo.
"Also ich finde, Jorgo sollte als Erstes gehen. Wenn die Brücke ihn aushält, hält sie alle", schlug Frank vor.
"Du bist doch viel fetter als ich, Mann!", wehrte sich Jorgo empört.
"Bei mir sind es wenigstens alles Muskeln, nicht nur Souvläki und Gyros!"
"Besser als Pommes und Ketchup!"
"Hey Leute", unterbrach Hannes die beiden Streithähne. "Keine Angst. Mit Brücken kenn ich mich aus und die hier ist total stabil!", versicherte er dann fröhlich und sprang demonstrativ auf und ab. Die Planken gaben bedrohlich knarrende Geräusche von sich. Die anderen waren mit einem Schlag still und sahen erschrocken zu ihm herüber. Dann brüllten alle wild durcheinander. "NEEEIIINNN!" "Hör sofort auf damit!"
Und Maria wies ihn streng zurecht: "Das ist NICHT lustig, Hannes."
Hannes ließ sich jedoch nicht beirren, warf Maria einen verschmitzten Blick zu und balancierte dann vorsichtig über die ersten Planken der Brücke. Die anderen Krokodile blieben unschlüssig stehen.
Hannes war noch nicht sehr weit gekommen, als unter seinen Schritten ein morsches Brett nachgab und er abrutschte. In letzter Sekunde fand er Halt an einem Stahlseil, das sich als eine Art Geländer über die gesamte Konstruktion spannte und gleichzeitig auch als Aufhängung der Brücke diente. Angstvoll beobachteten die anderen, wie Hannes sich wieder hochrappelte und seinen Weg fortsetzte.
Zwischen den Brettern gähnten große Löcher. Der schwarze Abgrund schien ewig in die Tiefe zu reichen. Auf den letzten Metern der Brücke gab es immer weniger Planken, und Hannes musste große Schritte machen. Das letzte Loch meisterte er mit einem kühnen Sprung und landete schließlich sicher auf der anderen Seite.
Maria schob sich neben ihn und versuchte, in der Dunkelheit etwas zu erkennen. "Aber wie denn? Ist hier irgendwo 'ne Tür?" Im nächsten Moment krachte es neben Maria so laut, dass sie zusammenzuckte.
"Tür genug, Maria?" Olli klopfte sich lässig den Staub von der Hose, den das eingetretene Brett aufgewirbelt hatte. Doch noch während er seine Schwester stolz angrinste, brach auch die restliche Bretterwand mit einem ohrenbetäubenden Lärm in sich zusammen.
Als der Staub sich endlich gelegt hatte, standen sieben völlig verdreckte Krokodile breitbeinig vor dem nun un-verbauten Stolleneingang und starrten neugierig hinein. Alle trugen sie um den Hals einen Anhänger mit ihrem Bandensymbol - dem Krokodil. Nur Maria, das einzige Mädchen der Bande, trug ihr Krokodil an einem Armband um ihr Handgelenk.
"Ganz schööön u... u...", stotterte Peter.
"Unterirdisch, genau!", unterbrach ihn Hannes. "Damit diesmal auch wirklich niemand mehr das Hauptquartier finden, abbrennen oder in die Luft sprengen kann." Und mit diesen Worten marschierte er geradewegs in die dunkle Öffnung. Die anderen Krokodile folgten ihm, ohne zu zögern.
Nur Peter rührte sich nicht von der Stelle. "U. u. unstabil, mein ich!", rief er den anderen hinterher. Doch die waren schon weitergegangen und ignorierten seine Warnung. "S... sehr u... unstabil", wiederholte Peter noch einmal leise, mehr zu sich selbst. Dann seufzte er tief und zog seinen blauen Fahrradhelm über die blonden Stoppelhaare, bevor er seinen Freunden mit unsicheren Schritten hinterherstolperte.
Die Sonnenstrahlen, die von draußen hereindrangen, wurden immer schwächer, der Gang immer dunkler. Olli, Hannes und Maria, die den anderen vorausgingen, knipsten ihre Taschenlampen an.
"Guck mal, die sind hier früher mit einem Zug langgefahren", meinte Olli erstaunt.
"Klar", bestätigte Hannes. "Die Gänge gehen ja kilometerweit unter die Erde."
Olli ließ seine Taschenlampe an dem alten Bergwerkszug entlanggleiten. Er war von oben bis unten mit einer dicken Staubschicht bedeckt und mit Spinnenweben überzogen. Auf dem Boden entdeckte Olli Schienen. Sie bogen nach links ab. Er folgte ihnen ein Stück. Doch er kam nicht weit. Sie endeten bereits nach einigen Metern in einem Bretterverschlag. "Sackgasse", rief er den anderen zu.
"Da hinten geht's weiter. Lasst uns da langgehen!" Hannes leuchtete mit seiner Taschenlampe in die Dunkelheit vor ihm. Die anderen folgten ihm.
"Äh, Leute, wir gehen jetzt aber nicht durchs ganze Bergwerk, oder?", nörgelte Frank.
"Wir gehen so lang, bis wir ein neues Hauptquartier gefunden haben", wies Maria ihn scharf zurecht.
"Was ist das denn?" Olli, der sich als Anführer wieder an die Spitze der Krokodile gesetzt hatte, versuchte, mit seiner Taschenlampe den Weg vor sich auszuleuchten. Doch der kleine Lichtkegel war zu schwach. Hannes stellte sich neben ihn und schwenkte seine Taschenlampe nun ebenfalls hin und her. Doch auch Hannes' Lichtstrahl brachte keine Erleuchtung. Alles, was sie erkennen konnten, waren vereinzelte Holzstreben, die wohl zu irgendeiner größeren Konstruktion gehören mussten.
Da drängelte Kai sich mit seinem Rollstuhl an den anderen vorbei und rollte neben Olli. Mit einem Mal wurde es um sie herum taghell. Alle sahen sich erstaunt zu Kai um. Der deutete auf einen kleinen Knopf unter seiner Sitzfläche.
"Nebelscheinwerfer", bemerkte er stolz.
"Hast du etwa Angst, dass im Stadion mal das Flutlicht ausfällt?", fragte Olli.
"Sicherheit im Straßenverkehr", erklärte Kai mit einem Grinsen.
"Na, anderen Verkehr hast du ja auch nicht", warf Jorgo ein und fand seinen Witz mal wieder so komisch, dass er gar nicht mehr aufhören konnte darüber zu lachen. Sein Lachen erstarb jedoch schnell, als Olli ihm einen scharfen
Blick zuwarf und die anderen nur genervt mit den Augen rollten. Ein wenig gekränkt schob er sich die Sonnenbrille auf die Nase.
"Die Brücke sieht ganz schön morsch aus. War ja klar", versuchte Maria, die Aufmerksamkeit der Krokodile wieder auf das zu lenken, was nun im hellen Licht der Nebelscheinwerfer vor ihnen lag: eine marode, alte Holzbrücke, bei der bereits einige Planken fehlten. Und auch die verbliebenen Bretter wirkten so verwittert, dass die Brücke aussah, als könnte sie beim kleinsten Lufthauch zusammenstürzen.
Olli setzte vorsichtig einen Fuß auf die erste Planke, zog ihn jedoch schnell wieder zurück, als die Brücke ein beängstigendes Knarren von sich gab.
"Okay, wer geht vor?" Olli blickte herausfordernd in die Runde.
"Er!", schrien die Krokodile im Chor. Jorgo deutete auf Frank, Franks Finger zeigte auf Jorgo. Maria hatte Frank im Visier. Kai wiederum Jorgo.
"Also ich finde, Jorgo sollte als Erstes gehen. Wenn die Brücke ihn aushält, hält sie alle", schlug Frank vor.
"Du bist doch viel fetter als ich, Mann!", wehrte sich Jorgo empört.
"Bei mir sind es wenigstens alles Muskeln, nicht nur Souvläki und Gyros!"
"Besser als Pommes und Ketchup!"
"Hey Leute", unterbrach Hannes die beiden Streithähne. "Keine Angst. Mit Brücken kenn ich mich aus und die hier ist total stabil!", versicherte er dann fröhlich und sprang demonstrativ auf und ab. Die Planken gaben bedrohlich knarrende Geräusche von sich. Die anderen waren mit einem Schlag still und sahen erschrocken zu ihm herüber. Dann brüllten alle wild durcheinander. "NEEEIIINNN!" "Hör sofort auf damit!"
Und Maria wies ihn streng zurecht: "Das ist NICHT lustig, Hannes."
Hannes ließ sich jedoch nicht beirren, warf Maria einen verschmitzten Blick zu und balancierte dann vorsichtig über die ersten Planken der Brücke. Die anderen Krokodile blieben unschlüssig stehen.
Hannes war noch nicht sehr weit gekommen, als unter seinen Schritten ein morsches Brett nachgab und er abrutschte. In letzter Sekunde fand er Halt an einem Stahlseil, das sich als eine Art Geländer über die gesamte Konstruktion spannte und gleichzeitig auch als Aufhängung der Brücke diente. Angstvoll beobachteten die anderen, wie Hannes sich wieder hochrappelte und seinen Weg fortsetzte.
Zwischen den Brettern gähnten große Löcher. Der schwarze Abgrund schien ewig in die Tiefe zu reichen. Auf den letzten Metern der Brücke gab es immer weniger Planken, und Hannes musste große Schritte machen. Das letzte Loch meisterte er mit einem kühnen Sprung und landete schließlich sicher auf der anderen Seite.