Wer sehnt sich nicht nach ihr, der unwiderstehlichen, unumstößlichen und immerwährenden Liebe? Diese Sehnsucht ist Frauen und Männern gleich. Daß Männer unter Bindungsangst leiden, ist bereits seit langem bekannt. Daß Frauen sich ebenfalls vor zu viel Nähe, vor einem Eingeengtsein und vor dem Ausgenutztwerden durch den Partner ebenfalls fürchten, wird spätestens mit Sheila Gilloolys Buch deutlich. Wie sehr sie sich aber immer „den Falschen" aussuchen, um auf keinen Fall gebunden zu werden, wird in diesem Buch auf humorvolle und dennoch grausame Weise deutlich. Nicht nur Maggie, das „wilde Kind" ohne Hemmungen, das sich immer im „Epizentrum einer Party" befindet, wird in allen ihren vielschichtigen Problemen mit Männern vorgeführt und analysiert. Auch in den anderen Beispielen zeigt die Autorin deutlich, wie einfach es doch ist, sich den auszusuchen, der auf jeden Fall nicht für eine dauerhafte Beziehung geeignet ist. Vielleicht ist der Titel „Vorsicht Liebe" etwas unglücklich gewählt, hier geht es nämlich nicht um eine Romanheldin, die sich davor fürchtet, sich zu verlieben. Hier geht es wirklich um Menschen wie du und ich und ihre Bindungsangst. Vorsicht Liebe! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)