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Vorsicht Bildschirm!: Elektronische Medien, Gehirnentwicklung, Gesundheit und Gesellschaft
 
 
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Vorsicht Bildschirm!: Elektronische Medien, Gehirnentwicklung, Gesundheit und Gesellschaft [Taschenbuch]

Manfred Spitzer
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Machen Videospiele gewalttätig? Macht Fernsehen dick? Fördert das Internet die geistige Entwicklung -- oder schadet es ihr? Über die Auswirkungen des Bildschirm-Konsums wird seit Jahren heftig diskutiert, und je nach Kenntnisstand und (wirtschaftlichem) Interesse fallen die Antworten sehr unterschiedlich aus. Jetzt gibt es endlich ein Buch, das die wissenschaftlichen Studien rund ums Thema zusammenfasst. Manfred Spitzer, leitender ärztlicher Direktor der psychiatrischen Universitätsklinik in Ulm und Leiter des Transferzentrums für Neurowissenschaften und Lernen, kommt bei der Auswertung des aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstandes zu einem alarmierenden Ergebnis. Und er fordert drastische Maßnahmen. Sofort.

Denn die Auswirkungen des Bildschirm-Konsums sind dramatisch, und besonders stark sind Kinder betroffen. Anhand zahlreicher Studien aus aller Welt zeigt Spitzer die Folgen im Detail und mit erschreckenden Zahlen auf: Übergewicht, Lese- und Aufmerksamkeitsstörungen, gestörtes Sozialverhalten, steigende Gewaltbereitschaft und eine massiv gestörte geistige Entwicklung. Vieles davon haben die meisten von uns schon vermutet, aber durch dieses Buch werden nun auch die Zusammenhänge und das tatsächliche Ausmaß des Problem deutlich. Doch dabei bleibt der Autor nicht stehen: Er fordert drastische Maßnahmen und macht konkrete Vorschläge dazu -- vom Verbot der an Kinder gerichteten Werbung für ungesunde Nahrungsmittel bis zu Gebührenerhöhungen für die Ermöglichung kindgerechten Fernsehens. Dabei orientiert er sich am Problem der Umweltverschmutzung, das er für vergleichbar schwerwiegend hält und bei dem ebenfalls sowohl ein Umdenken als auch radikale Maßnahmen nötig waren und sind.

Ob Eltern oder Lehrer, Ärzte oder Fernsehmacher, Software-Entwickler oder Internet-User: Wir alle nutzen heute Bildschirmmedien und machen uns immer öfter Gedanken darüber, was sie uns und vor allem unseren Kindern antun können. Spitzer macht uns das Ausmaß der Gefahren deutlich und zeigt, was wir tun können -- und tun müssen, um die drohenden massiven Folgeschäden abzuwenden. Ein ebenso informatives wie unterhaltsam geschriebenes Buch -- und zugleich ein flammendes Plädoyer für sofortiges Handeln, das niemanden kalt lässt. Dieses Buch wird hoffentlich noch lange nicht nur für rege Diskussionen sorgen, sondern auch konkrete Änderungen in der Politik, in der Wirtschaft und im Privatleben anstoßen. -- Gabi Neumayer -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Pressestimmen

»...Spitzer setzt seinen Lesern keineswegs ein Horrorszenario mit abwegigen Thesen vor. Er führt lediglich wissenschaftliche Forschungsbefunde zusammen, die in dieser Kompaktheit noch nirgendwo allgemein verständlich dargestellt wurden…«
Sprachrohr Lerntherapie

»Spitzer unternimmt den eindrucksvollen Versuch, alle verfügbaren Studien zum Bildschirmkonsum mit seinen eigenen neurologischen Erkenntnissen zu einem überzeugenden Beweis für seine These von der Schädlichkeit des Mediums zu verdichten.«
Rhein-Neckar-Zeitung

»Spitzer, der Neurologe, der Zauberkünstler, führt vor: Spitzer als Gesamtwerk, ein Original, nicht kopierbar. … Spitzer macht froh. Denn wenn er auftritt, erlebt man eine Art Katharsis mittels Wissenschaft. … Wer in Spitzers Vorträgen sitzt, kennt seine Bücher oder kauft sie doch gleich, 30 Prozent der Zuhörer werden nach dem Vortrag zu Käufern.«
Elisabeth von Thadden, Die Zeit 2004

Kurzbeschreibung

»Eindringliches Plädoyer gegen den hohen Bildschirmkonsum von Kindern und Jugendlichen« Annette Schavan

Manfred Spitzer, einer der populärsten Hirnforscher Deutschlands, beschreibt in diesem Buch drastisch, wie sich Fernsehen, Video- und Computerspiele, Gameboy und stundenlanges Surfen im Internet auf die Entwicklung von Kindern auswirken. Sein Fazit ist eindeutig: Die Bildschirmmedien erhöhen die Aggressivität und schädigen die Hirnentwicklung, sie fördern Lese- und Konzentrationsschwächen und stellen für die Gesundheit der Jugendlichen, sei es durch Übergewicht, sei es durch Alters-Diabetes in jungen Jahren, eine immer größere Gefahr dar.

Neueste Ergebnisse aus der Gehirnforschung beweisen, dass sich die Gehirne von Kindern, die von klein auf viel Zeit vor dem Fernseher verbringen, anders entwickeln als Gehirne von Kindern, die wenig oder gar nicht fernsehen. Sinne verkümmern, das Vermögen zu riechen, zu fühlen oder sich zu bewegen bleibt defizitär.

Doch Spitzer bleibt nicht bei der Analyse stehen, er gibt Impulse zum konkreten Handeln. So fordert er u.a. ein Verbot der an Kinder gerichteten Werbung für ungesunde Nahrungsmittel sowie Gebührenerhöhungen für die Ermöglichung kindgerechten Fernsehens.

Über den Autor

Manfred Spitzer ist Professor für Medizin an der Universität Ulm, wo er die Psychiatrische Universitätsklinik leitet. Er studierte Medizin, Psychologie und Philosophie in Freiburg. Nach den Promotionen in Medizin (1983) und Philosophie (1985) sowie dem Diplom in Psychologie (1984) und einer Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie prägten zwei Gastprofessuren an der Harvard-Universität und weitere Forschungsaufenthalte in den USA seine wissenschaftliche Arbeit an der Schnittstelle von Neurobiologie, Psychologie und Psychiatrie, bevor er an der Psychiatrischen Universitätsklinik in Heidelberg Oberarzt wurde und 1997 nach Ulm ging. Sein mit über 100 Publikationen umfangreiches wissenschaftliches Werk wurde 1992 mit dem DGPN-Duphar-Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Nervenheilkunde ausgezeichnet. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .
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