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Vorsicht Bildschirm!: Elektronische Medien, Gehirnentwicklung, Gesundheit und Gesellschaft
 
 
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Vorsicht Bildschirm!: Elektronische Medien, Gehirnentwicklung, Gesundheit und Gesellschaft [Taschenbuch]

Manfred Spitzer
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 303 Seiten
  • Verlag: Klett Lerntraining GmbH; Auflage: 4., Aufl. (Mai 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3120101702
  • ISBN-13: 978-3120101703
  • Größe und/oder Gewicht: 22,6 x 16 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 33.873 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Manfred Spitzer
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Machen Videospiele gewalttätig? Macht Fernsehen dick? Fördert das Internet die geistige Entwicklung -- oder schadet es ihr? Über die Auswirkungen des Bildschirm-Konsums wird seit Jahren heftig diskutiert, und je nach Kenntnisstand und (wirtschaftlichem) Interesse fallen die Antworten sehr unterschiedlich aus. Jetzt gibt es endlich ein Buch, das die wissenschaftlichen Studien rund ums Thema zusammenfasst. Manfred Spitzer, leitender ärztlicher Direktor der psychiatrischen Universitätsklinik in Ulm und Leiter des Transferzentrums für Neurowissenschaften und Lernen, kommt bei der Auswertung des aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstandes zu einem alarmierenden Ergebnis. Und er fordert drastische Maßnahmen. Sofort.

Denn die Auswirkungen des Bildschirm-Konsums sind dramatisch, und besonders stark sind Kinder betroffen. Anhand zahlreicher Studien aus aller Welt zeigt Spitzer die Folgen im Detail und mit erschreckenden Zahlen auf: Übergewicht, Lese- und Aufmerksamkeitsstörungen, gestörtes Sozialverhalten, steigende Gewaltbereitschaft und eine massiv gestörte geistige Entwicklung. Vieles davon haben die meisten von uns schon vermutet, aber durch dieses Buch werden nun auch die Zusammenhänge und das tatsächliche Ausmaß des Problem deutlich. Doch dabei bleibt der Autor nicht stehen: Er fordert drastische Maßnahmen und macht konkrete Vorschläge dazu -- vom Verbot der an Kinder gerichteten Werbung für ungesunde Nahrungsmittel bis zu Gebührenerhöhungen für die Ermöglichung kindgerechten Fernsehens. Dabei orientiert er sich am Problem der Umweltverschmutzung, das er für vergleichbar schwerwiegend hält und bei dem ebenfalls sowohl ein Umdenken als auch radikale Maßnahmen nötig waren und sind.

Ob Eltern oder Lehrer, Ärzte oder Fernsehmacher, Software-Entwickler oder Internet-User: Wir alle nutzen heute Bildschirmmedien und machen uns immer öfter Gedanken darüber, was sie uns und vor allem unseren Kindern antun können. Spitzer macht uns das Ausmaß der Gefahren deutlich und zeigt, was wir tun können -- und tun müssen, um die drohenden massiven Folgeschäden abzuwenden. Ein ebenso informatives wie unterhaltsam geschriebenes Buch -- und zugleich ein flammendes Plädoyer für sofortiges Handeln, das niemanden kalt lässt. Dieses Buch wird hoffentlich noch lange nicht nur für rege Diskussionen sorgen, sondern auch konkrete Änderungen in der Politik, in der Wirtschaft und im Privatleben anstoßen. -- Gabi Neumayer

Kurzbeschreibung

In diesem Buch werden die bekannten Daten und Fakten zu den Auswirkungen von Bildschirm-Medien auf Körper und Geist zusammenfassend und erstmals vor dem Hintergrund neuester Ergebnisse aus der Gehirnforschung diskutiert. Das Gefahrenpotential von Fernsehen, Video- und Computerspielen, Gameboy und Internetgebrauch wird deutlich gemacht. Medizin und vor allem Gehirnforschung zeigen nicht nur klar und deutlich die negativen Auswirkungen, sondern weisen auch Wege zum konkreten Handeln.
Das Buch richtet sich an alle, die Bildschirm-Medien konsumieren oder den Konsum anderer - vor allem Kinder und Jugendliche - verantworten: Eltern und Lehrer, Ärzte und Psychologen, Sozialarbeiter und Pädagogen sowie Fernsehmacher und Fernsehzuschauer, Internetprovider und -surfer sowie Softwareprogrammierer und -anwender.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
111 von 130 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Diskussions-Anreiz 14. März 2006
Format:Taschenbuch
Professor Spitzer setzt sich in seinem Buch "Vorsicht Bildschirm" mit den negativen Auswirkungen der Bildschirmmedien auf die physische und psychische Gesundheit, die Gewaltbereitschaft und die geistige Leistungsfähigkeit auseinander. Dabei nimmt der Autor eine überaus kritische Haltung gegenüber den neuen Medien ein, insbesondere was die Nutzung durch kleine Kinder anbelangt. Dieses negative Urteil ist jedoch gründlich recherchiert und durch empirische Studien wissenschaftlich belegt. Erfreulicherweise belässt es der Autor nicht bei einer fundierten Darstellung der negativen Auswirkungen der Bildschirmmedien, sondern zieht auch Konsequenzen und gibt Hinweise zur Abhilfe beziehungsweise Abmilderung dieser Folgen. Entgegen der gängigen Meinung, dass es in erster Linie darauf ankommt, was sich Kinder ansehen, vertritt Professor Spitzer die Ansicht, dass Bildschirmmedien auch an sich schädlich sein können. Entsprechend fordert er für kleine Kinder einen völligen Konsumverzicht und für ältere Kinder und Jugendliche eine sorgfältige Kontrolle der Inhalte und der Konsumzeit.

In sieben Kapiteln - neben der Einleitung - setzt sich der Autor mit folgenden Themen auseinander: Körperliche Gesundheit, Erfahrung und Aufmerksamkeit, Gehirnentwicklung und Werbung, Leistung in der Schule, Gewalt im Fernsehen, Computer- und Videospiele und was man gegen die Nebenwirkungen tun kann. Hintergrundinformationen zur empirischen Forschung sind bei Bedarf eingefügt und runden das Buch zu einem insgesamt sehr fundierten Werk ab.

An einigen Stellen ist die Auseinandersetzung Spitzers leider recht polemisch und provokativ ausgefallen (z.B. Powerpointkritik). Diese Passagen machen es für mich ein Stück weit nachvollziehbar, warum der Autor insbesondere bei Medienpädagog/inn/en auf große Ablehnung stößt: Statt wachzurütteln ruft er bei diesem Personenkreis Widerstand hervor. Dabei hätte Professor Spitzer es bei den angeführten Daten gar nicht nötig, zu derartigen Formulierungen zu greifen, um zum Nachdenken anzuregen.

Da der Autor in den Aussagen, die ich für wesentlich halte, gerade auch für Erziehungswissenschaftler/inn/en gute Argumente und wichtige Botschaften enthält, finde ich es sehr bedauerlich, dass das Werk pauschal verworfen wird. Ich halte das Buch unter dem Strich sowohl für die Pädagogik relevant als auch einer ganzheitlichen Perspektive dienlich - nämlich als sinnvolle Ergänzung einer sozialen Ausrichtung der Erziehungswissenschaft. Das Argument, Neurophysiologie, Naturwissenschaften und Empirie vertreten per se keine ganzheitlichen Ansätze, halte ich hier nicht für stichhaltig, um diese Ansätze im Namen der Ganzheitlichkeit gänzlich auszublenden. Hier scheinen mir teilweise ideologisch verhärtete Fronten zu herrschen, die ich bedauere und die der Wissenschaft, Fortschritt und Ganzheitlichkeit aus meiner Sicht nicht dienlich sein können, weil ich bei der aktuellen Situation der Wissenschaften gerade durch interdisziplinäre Perspektiven neue Erkenntnisse und Innovationen erwarte.

Mein Fazit für die Pädagogik lautet: Über den eigenen Schatten springen und kritisch lesen, wo Professor Spitzer über die Wissenschaft hinausschießt. Und ferner möchte ich den Leser/inne/n zu bedenken geben, dass es in verhärteten Situationen manchmal nur etwas bewegen lässt, wenn es jemand wagt, auch einmal wertend zu werden, statt sich ausschließlich brav auf sachlichen und nüchternen Pfaden zu bewegen. In diesem Sinne: Lassen Sie sich ruhig provozieren!

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Besorgte Pädagogen 6. Februar 2012
Format:Taschenbuch
Nicht nur Bildschirme sind gefährlich:
'Wilde Knaben und ungeduldige Mädchen, die weder der Vater noch die Mutter zu beschwichtigen vermögen, der magische Zug des Buches zähmt sie; (') sie sitzen laut- und athemlos. Aber das süsse Narkotikum, womit man die unruhige Langeweile dämpft, hat diese Wirkungen: Im Genusse jener Reize, welche die Phantasie fieberhaft erregen, wächst zugleich das Gelüste und der Durst nach dem Reiz immer neuer Gemüthsregungen, süssen Grauens, halsbrechender Phantasieläufe, und es erzeugt sich jene Lesewuth, die nicht selten so stark wird, dass das Kind seinen Bücherdurst, wie ein dem Trunke verfallener Unglücklicher, nicht mehr zu bändigen weiss und zur Befriedigung desselben nicht minder unsittliche Mittel ergreift als Jener. Und dazu ist auch gewiss, das Kinderbuch kann auch leiblich entnerven, und wenn die Eltern sehen, dass ihr Kind, tiefaufathmend vom Ende der schönen Geschichte, mit glühendem Kopfe und gläsernen Augen dasitzt, so dürfen sie fürchten, dass ein solches Lesesiechthum bereits begonnen hat.'
Franz Dula, Schweizerischer Lehrerverband, 1860.
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129 von 162 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Im Rahmen meiner Doktorarbeit beschäftige ich mich mit dem Thema Einfluss von Gewalt in den Medien auf das Denken und Verhalten von Kindern und Jugendlichen. In diesem Zusammenhang stieß ich auch auf dieses Buch von Manfred Spitzer und war entgeistert, wie einseitig und populistisch Spitzer seine Meinung darstellt und wie oft er wissenschaftliche Daten falsch interpretiert, bzw. Daten, die seiner Meinung widersprechen als unwichtig oder fragwürdig herunter spielt.

Fernsehen und Videospiele haben einen eindeutig nachgewiesenen Einfluss auf das Denken und Verhalten von Kindern und Jugendlichen - das haben diverse andere Autoren in ihren Büchern (siehe z.B. Aronson, Buckley, Gentile (2007) oder Kirsh (2006)) gezeigt. In dieser Hinsicht gebe ich Spitzer recht.

Doch die Art und Weise wie Spitzer seine Meinung vertritt ist absolut fragwürdig. Spitzer mag Fernsehen und Videospiele offensichtlich nicht. Daran lässt er keinen Zweifel. Ganz im Gegenteil Spitzer betreibt eine regelrechte Hexenjagd gegen Bildschirmmedien.

Dabei zitiert er fast ausschließlich nur die wissenschaftlichen Befunde, die seine Meinung untermauern und lässt Studien oder Daten, die nicht eindeutig sind oder sogar seiner Meinung widersprechen meist unter den Tisch fallen.

Mehr noch, wenn mal ein signifikantes Ergebnis gegen Spitzers Meinung spricht, tut er es als unwichtig ab. Wenn ein Ergebnis, das für Spitzers Meinung spricht, nicht signifikant wird, verwirft er das Signifikanzniveau als unwichtig für die Wissenschaft!

Spitzer Hetzkampagne gegen Bildschirmmedien gipfelt in der Aussage, dass Ann Wood, die Teletubbies Erfinderin, indirekt für das Leid und den Tod vieler tausend Kinder verantwortlich sei (S. 137) oder im Vergleich von Fernsehen mit Nationalsozialistischer Gleichschaltung (S. 257).

Die angeblich klaren neurowissenschaftlichen Befunde kann man bestenfalls als vorläufige Hinweise deuten (es fehlt eine echte Kontrollgruppe und ein Nachweis, dass die gefundenen Korrelationen einen Effekt auf das Denken und Verhalten der Teilnehmer haben!). Inzwischen gibt es aktuelle und eindeutigere Studien dazu.

Unterhaltsam zu lesen ist auch das 11seitige Plädoyer gegen die Präsentationssoftware PowerPoint, deren Unzulänglichkeit Spitzer fast ausschließlich anhand von persönlichen Anekdoten beweist'. Spätere Haßtriaden in Richtung Microsoft lassen keine Zweifel über Spitzers Motivation aufkommen.

Schade ist an diesem Buch nur, dass hinter all dem selbstgerechten Populismus die wissenschaftliche Diskussion zu kurz kommt. Dass elektronische Medien einen Einfluss auf das Denken, Handeln und die Gesundheit der Menschen haben kann wohl kaum noch bezweifelt werden. Wie groß dieser Einfluss ist, welche Moderator-Variablen darauf einwirken und warum nicht jeder Killerspiel-Spieler zum Massenmörder wird, darüber gibt dieses Buch leider keine Auskunft. In diesem Buch macht Prof. Spitzer nur seiner persönlichen, offenbar äußerst konservativen Meinung Luft, erzählt darüber was für ein guter Vater er doch sei und streut hier und dort ein paar dazu passende Forschungsergebnisse ein.

Interessenten an diesem Thema würde ich eher die Bücher der oben genannten Autoren empfehlen, diese geben eine sehr viel objektiveres Bild der aktuellen Forschung ab und setzen sich wesentlich kritischer mit dem Thema auseinander als Spitzer.
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Ich möche mich den "einStern" Rezensenten anschließen und sie mit meiner Wertung bestätigen. Lesen Sie weiter...
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"For a long time, there's been one culprit to blame for our failed efforts: television. Dr. Lesen Sie weiter...
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Vor 14 Monaten von Tobias Kammerer veröffentlicht
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In dem Buch "Vorsicht Bildschirm!" führt der Autor unter dem Anstrich der Neurowissenschaft einen Privatfeldzug gegen sämtliche Bildschirmmedien, der keineswegs... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Philipp Regent veröffentlicht
UNwissenschaftlich,UNsachlich,UNglaublich schlecht
Dieses Buch ist das Schlechteste, was ich zu dem Thema, um den Zusammenhang von Gewalt und Medien, je gelesen habe. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Leo S. veröffentlicht
Vorsicht Bildschirm!:
Dieses Buch ist sehr wichtig für Eltern. Welchen Freiraum Kinder am Computer oder Fernseher erhalten sollten.
Veröffentlicht am 22. Juli 2009 von Volksbank Bautzen Eg
TOP Buch das aufrüttelt...
Ein Pflichtbuch für Eltern, Lehrer, Erzieher, Medienmacher und Politiker.
Die Fakten, wissenschaftlich untermauert, gut aufbereitet. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. März 2009 von Bücherfreund
Fundierte Information für verantwortungsvolle Eltern
Wissenschaftlich fundiert geht Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer an das Thema heran, im Gegensatz zu vielen sogenannten "Medienpsychologen". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Januar 2009 von Tonal
Meinungsverbreitung mit eingeschränktem Blickfeld
Unsachlich, polemisch und den Stand der Forschung nur einseitig betrachtend. Schade, wenn das Fazit eines Buches bereits auf der ersten Seite ersichtlich ist.
Veröffentlicht am 20. Dezember 2008 von as
Überzeugendes und gründliches Buch, wenn man sich wirklich...
Als Titel hätte ich wohl besser "Die Zufriedenheit ist abhängig von der Erwatungshaltung" gewählt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. April 2008 von Klaus Roth
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