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Vorhof zum Paradies
 
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Vorhof zum Paradies

Armand Assante , Lee Canalito , Sylvester Stallone    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 8,64 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Armand Assante, Lee Canalito
  • Regisseur(e): Sylvester Stallone
  • Komponist: Bill Conti
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Euro Video
  • Erscheinungstermin: 20. August 2009
  • Produktionsjahr: 1978
  • Spieldauer: 90 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B002EBV1SS
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 9.120 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Nach dem Erfolg von "Rocky" schrieb Sylvester Stallone das Skript zu "Vorhof zum Paradies" und wollte die Rollen eigentlich alle mit Afroamerikanern besetzen. Eine Finanzierung erhielt er jedoch nur, als er sich bereiterklärte, auch die Hauptrolle zu spielen, weswegen die Brüder zu Italoamerikanern wurden. Inhaltlich variiert Stallone hier seinen Hit "Rocky" etwas, bleibt aber eigenständig genug, um diesen Film vom Boxerdrama abzuheben. Darüber hinaus erweist er sich als guter Regisseur, der aus seinen Mimen gute Leistungen herauskitzelt und über schöne Ideen verfügt, so etwa die einleitende Sequenz über die Dächer, die von den Credits unterbrochen wird. Als Schauspieler zeigt Stallone was er draufhat und gibt ein Versprechen ab, das er so lange nicht mehr erfüllen sollte, da er sich später zu sehr auf Actionrollen festlegen ließ. "Vorhof zum Paradies" ist ein zu Unrecht eher obskurer Film im Schaffen von Sylvester Stallone. Ein Werk, das es verdient hat, von Stallone-Fans neu entdeckt zu werden.Übrigens: Stallone wird hier in der Synchronisation wie schon bei "Rocky" von Jürgen Prochnow gesprochen. Fazit: Gutes Frühwerk von Sylvester Stallone

Moviemans Kommentar zur DVD: Technisch ordentliche DVD.

Bild: Die Farben sind gut, wobei dunklere Töne dominieren, sieht man von den Szenen im Club ab, bei denen rotes Licht zur Ausleuchtung benutzt wurde. Rauschen ist vorhanden, aber nicht sehr störend. Der Kontrast kämpft mit dem Schwarzwert. Klamotten, aber auch Haare sind oftmals schwer bis gar nicht vom Hintergrund abgehoben (00:16:03 und 00:26:58). Die Schärfe überzeugt vor allem bei Nahaufnahmen, ist ansonsten aber auch angenehm. Die Vorlage ist gut erhalten. Nur hin und wieder tauchen vereinzelt Dropouts auf.

Ton: Die Verständlichkeit beider Tonspuren ist in Ordnung. Das Deutsche hat hier etwas die Nase vorne, was daran liegt, dass der Dialog etwas aufgesetzt wirkt und sich deutlich vom Bild abhebt. Das Original ist da natürlicher, allerdings ist hier auch nicht jedes Wort immer ganz gut zu verstehen.

Extras: Bonusmaterial gibt es keines. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Vorhof zum Paradies DV

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Von Shooter
Endlich kommt Stallones kleines Meisterstück auf DVD raus. Ein grandioser, emotionaler, extrem humorvoller Streifen über drei unterschiedliche Brüder im New York der Vierziger Jahre, voll unvergesslicher Momente: die Titelsequenz: das Wettrennen über die Hausdächer, der glücklich-traurige Selbstmord des alten, schwarzen Wrestlers, die Eisschlepp-Sequenz von Kid Salami und noch viele mehr.

Stallone schrieb das Buch, führte Regie, spielte eine der Hauptrollen und sang, ja sang, das Titellied, herrlich leiernd wie Tom Waits, der übrigens auch einen Auftritt hat. Damals hatte Stallone im Zug des Rocky-Erfolgs einen gigantischen Höhenflug und die konsequente Missachtung von Paradise Alley, sowohl durch Kritik als auch Publikum, war so eine Art Strafe. Ob Stallone sie verdient hat, weiß ich nicht, der Film jedenfalls nicht.

Vorhof zum Paradies ist ein zu Unrecht vergessenes kleines Meisterwerk, das es wert ist wieder entdeckt zu werden.
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Ich weiß garnicht mehr, wie sicher die meißten hier, wie oft und wie lange ich immer wieder recherchierte, ob es nochmal eine DVD Auflage davon gibt (denn das sich noch im Besitz befindliche VHS Band wird ja schließlich auch nicht "jünger") ...

... irgendwann erstarb die vergebliche Hoffnung darauf. Und nun das, hurra ;-)

Laut OFDB, gibt es dazu folgendes: DVD mit Wendecover (exakt wie das der VHS !)

Tonspur 1: Original Kinoton
Tonspur 2: Videofassung ... mit teilweise neu synchronisierten Szenen

also die alte Tonspur ! klasse, kann also ungetestet erworben werden.

- / -

zum Film: "Vorhof zum Paradies" (Paradise Alley) hier, aus dem Jahre 1978, ist natürlich eines von Sylvester Stallone's ganz frühen Werken. Nicht nur, das er darin erneut die Hauptrolle spielt, er produzierte das ganze auch noch und führte Regie. Wie bei "Rocky" ging er dabei ein Wagnis ein, hatte alles zu verlieren.

Auch wenn diesem Film nicht ein dermaßen großer Erfolg beschieden war wie bei anderen Kreationen aus seiner Schaffensperiode vor und hinter der Kamera, kann sich der Film absolut "sehen lassen" !

Ich finde ihn so gut wie "F. I. S. T.".

Der kam ein nur Jahr zuvor heraus, und nach Rocky" (1976), aber auch hier machte Michael Sylvester Gardenzio Stallone - klingt schon ziemlich lustig, tja, so heißt er nun mal mit vollem Namen wirklich - im Grunde ebenfalls keine schlechte Figur ...

... Stallone erzählt hier die Geschichte dreier Brüder (außer ihm noch Armand Assante und Lee Canalito).

Er selbst ist Cosmo Carboni, ein kleiner Betrüger, aber doch mit dem Herz auf dem rechten Fleck. Sein großer Bruder Lenny ist ein ehemaliger Kriegsheld, muß sich aber nun mit einem steifen Bein herumschlagen. Der dritte und letzte im Bunde ist Victor. Dieser hat leider so ungefähr den Grips einer Salatschüssel, dafür aber gepaart mit der Statur eines Elefantenbullen.

Alle schlagen sich in den frühen 50er Jahren auf ihre Art herum, Cosmo gibt sich gerne mal als Kriegsveteran aus und bettelt. Ab und zu geht er auch mal kleinere Wetten ein, um an Geld zu kommen. Lenny arbeitet in einem Bestattungsinstitut und Victor liefert Eis aus. Kein Softeis, - sondern große Blöcke (zu der Zeit war es noch üblich, dh. konnte man sich keinen Kühlschrank leisten, Lebensmittel draußen auf der Fensterbank oder eben auf, jeden Tag neu gelieferten, schweren Eisblöcken zu lagern, - frisch zu halten).

Durch ein gewonnenes Armdrücken seines dummtreuen, bärenstarken Bruder's gegen "Franky, das Monster" (niemand anderes als die Wrestlinglegende Terry Funk !), kommt Cosmo auf die Idee, sein Bruder könnte doch auch als Catcher auftreten.

Gesagt, getan, - ein Name ist schnell gefunden, und "Kid Salami" startet voll durch. Der große Bruder Lenny wird als Manager verpflichtet, dem dieser Erfolg, das Geld, das alle nun plötzlich dabei verdienen, später leicht zu Kopf steigen wird. Er fängt an, sich zu überschätzen. Auch seine frühere Liebe (Anne Archer) fängt er so an, zu vergraulen. Cosmo, der bis dahin nur als Trainer und quasi Betreuer seines jüngeren Bruder's fungierte, wittert erneut sein Chance.

Er ist nämlich schon lange, ohne Erfolg allerdings, hinter der "Ex" seines anderen Bruder's her. Die sieht in ihm aber lediglich einen guten Freund.

Zeigt ihm weiterhin die kalte Schulter. Zumal Cosmo selbst ein Frau an seiner Seite hat, die ihn über alles liebt, aber nicht versucht, einzuschränken ...

... um es damit abzuschließen (denn viel mehr möchte ich jetzt auch nicht bis hierhin verraten), eines Tages kommt dann die große Chance für alle, ein richtiger Fight, bei dem es um ordentlich Kohle geht.

Jeder wird bis dahin gereift sein.

- / -

Was Stallone uns hier zeigt, - woran er uns teilhaben lässt (und ich habe jetzt noch nicht einmal Nebenstränge der Handlung erläutert, es wurde ganz bewußt von mir ausgelassen !), ist rührend.

Gute Darsteller, echte Menschen, Rollen, mit denen sich ein jeder ganz leicht identifizieren kann.

Typische Underdog's eben.

Er selbst singt am Anfang das Lied (und am Ende), obwohl ich zunächst dachte, das hätte sein realer Bruder Frank Stallone getan ? Verwechselte es wschl. mit Rambo - Teil 2. Laut der vollständigen Besetzungsliste hat dieser aber ebenfalls eine Rolle hier. Und auch Tom Waits ist mit ein paar kleineren Auftritten zu sehen.

Das Bild, was der Film versucht zu vermitteln, also die Umgebung, wo hier alles stattfindet, und die gesamte Inszenierung ist sehr realistisch, absichtlich schmutzig, vollkommen trist, - wurde trostlos und irgendwie ziemlich deprimierend gehalten. Noch dazu, vergessen sie bitte das hohe Alter dieses Filmes nicht.

Erwarten sie also keinesfalls eine Hochglanzaufführung. Das hier ist kein actionreicher Blockbuster, - sonder mehr eine Millieustudie.

100 % Kauf, - und Ausleihtip !
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Von verdoux
Sylvester Stallone war einmal... ein Hoffnungsträger Hollywoods. Kurze Zeit (nach den Oscars für ROCKY) wurde er als Wunderkind gehandelt. Zu diesem Streifen schrieb er das Buch, spielte eine Hauptrolle (Merke: nicht DIE Hauptrolle - wie danach nur noch) und führte Regie. Herausgekommen ist eine mit viel Liebe gezeichnete Milieustudie über drei ungleiche Brüder, die 1946 in New York ihren Ausstieg aus der Armut mit Ringkämpfen versuchen. Der jüngste (aber nicht kleine) Bruder des Teams ist von seiner Mentalität kaum fürs Ringen geschaffen, da er völlig aggressionslos und im Einklang mit den Dingen lebt (ein kleines Plädoyer des Autors für die entwaffnenden Kräfte der Einfalt - Rocky hat als Figur ähnliche Züge, was ihn mal sympathisch gemacht hat / Teil 1&2...). Cosmo (gespielt von Stallone) ist der kommunikative Typ des Teams, ein redseliger Angeber mit einigem Humor aber auch getrieben von Ehrgeiz, Geld und Achtung zu erringen. Armand Assante spielt den kriegsversehrten dritten Bruder, das intellektuelle Oberhaupt der drei...
Vielleicht hat es Stallone manchmal zu gut gemeint mit den vielen Handlungssträngen (das an "Casablanca" erinnernde Paar, das sich wieder zusammenrauft wie auch die etwas flach geratene Darstellung von Cosmos blonder Freundin), insgesamt aber lässt sich staunen, wieviel Kreativität und Bilderreichtum in diesen knapp zwei Stunden enthalten sind. Einiges, was später noch Thema werden sollte bei Stallone (Armdrücken, Kämpfe über viele Runde montiert als Taumel der Bilder...) wird hier schon angedeutet. Da der Film in den USA floppte, hat es Stallone ab 1978 leider vermieden, irgendwelche wirtschaftliche Risiken für die Kunst einzugehen und seine Filme wurden - spätestens nach Rocky 2 immer stumpfer und gewaltverherrlichender. Statt einer (in ihrer Naivität sympathischen) Studie über das Miteinander von Menschen (und das Wechselspiel aus Gewinnen und Verlieren, wobei auch das Verlieren nicht die Würde kosten muss wenn es noch andere Werte gibt als Stärke) hat sich der spätere Hard-body-hero ab den 80er Jahren nur noch der Geschichte von Gewalt und Rache gewidmet - der Humor und die Milde, die die früheren Filme auszeichneten, waren seither vergessen. Daß das mal anders gewesen ist, ist wohl nur für wenige interessant, aber für diejenigen ist "Vorhof zum Paradies" einen Abstecher wert. Ach ja: Stallone singt auch den Titelsong selbst und es gibt neben Soundtrackbeiträgen auch einen Miniauftritt von Tom Waits (als "Mumbles").
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