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Vorgefühl der nahen Nacht Gebundene Ausgabe – 23. Mai 2011

52 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Karl Blessing Verlag (23. Mai 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896674439
  • ISBN-13: 978-3896674432
  • Originaltitel: Les derniers jours de Stefan Zweig
  • Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 2,6 x 20,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (52 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 426.543 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"In seinem französischen Bestseller Vorgefühl der nahen Nacht schreibt Laurent Seksik psychologisch einfühlsam über die letzten sechs Monate des Paares. Bewegend!" (freundin Donna)

"Das ist dramatischer Stoff, und der französische Autor Laurent Seksik, 49, versteht es, die Indrigenzien geschickt zu mischen. In seinem jetzt auf Deutsch erschienen Roman ... übernimmt er die Technik der intuitiven Biografie im psychoanalytischen Erzählstil, die sein Vorbild so meisterlich beherrschte. Seksik objektiviert das erfühlte Innenleben des Ehepaars Zweig und kehrt es nach außen, um vor dem historischen Hintergrund der Nazi-Barbarei und der untergehenden europäischen Zivilisation des seelischen Zusammenbruch eines hochempfindlichen Künstlers und Tagträumers in des Schicksal des radikalen Humanisten und Pazifisten zu wenden." (Der Spiegel)

"Laurent Seksik ist ... der ganz große literarische Wurf gelungen, eine beeindruckende Hommage an einen großen Schriftsteller." (Florian Hunger, Jüdische Zeitung)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Laurent Seksik, 1962 in Nizza geboren, studierte Medizin und war zunächst im Bereich Nuklearmedizin beschäftigt. Schon sein erster Roman – Les mauvaises pensées (1999) – wurde in zwölf Sprachen übersetzt. Er war einige Jahre Literaturchef von „Figaro Etudiant“. Heute lebt er als Medizindozent und Autor in Paris. Vorgefühl der nahen Nacht (2011 bei Blessing) markierte seinen Durchbruch auf die Bestsellerränge in Frankreich.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Lehmann-Pape am 23. Mai 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Wiederauferstehen lässt Laurent Seksik in seinem Roman sowohl im Stil als auch im Inhalt die vergessene Welt der 'schöngeistigen Schriftsteller', die zu ihrer Zeit der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts mit Fug und Recht lange der Überzeugung sein konnten, mit ihren sprachlich ausgereiften und inhaltliche tiefgehenden Romanen die Welt zu bewegen.
Eine Welt der Ästhetik, in der Stefan Zweig einer der geachteten Schriftsteller war, eine Welt, die durch die Machübernahme Hitlers in eine lange, dunkle Nacht überführt wurde.

Ganz ähnlich auch im Stil, wie er Zweig zu eigen war, nähert sich Seksik der letzten Monate im Leben des Autors und zeigt die dynamische Kurve des gesamten Romans bereits auf den ersten Seiten exemplarisch auf. Dort, wo Zweig aufatmend durch die Fenster seines neuen, vorläufigen Domizils, eines kleinen Hauses in Petropolis, Brasilien, schaut.

Mut und Zuversicht machen sich auf den ersten Seiten zunächst breit. Endlich eine feste Adresse, 'ein Ort des Neubeginns'. Aber umgehend holt ihn die innere Düsternis wieder ein. 'Diese Zeit würde nie mehr wiederkommen....... Die Nacht hatte sich für immer abgesenkt'.
Und wiederum schwingt die Stimmung um. Seine junge Frau, seine zweite Ehefrau, betritt den Raum. Er spürt die Verantwortung und was er ihr mit all dem Exil ebenso antut. Lotte, die schwer mit ihrem Asthma zu kämpfen hat. Fast zärtlich wird er, dann aber überkommt ihn die Begrenztheit auch dieses Hauses. Nur für 6 Monate gilt der Mietvertrag. Nur, um sich dann doch der neuen Vertrautheit dieses Ortes hinzugeben.

Emotionale Schwankungen, denen Zweig fast wehrlos ausgesetzt ist, die sich seiner Kontrolle entziehen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Catrin Nack VINE-PRODUKTTESTER am 9. Juni 2011
Format: Gebundene Ausgabe Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts ( Was ist das? )
Stefan Zweig gehört schon während meiner Abiturzeit zu meinen absoluten Lieblingsautoren, die SCHACHNOVELLE habe ich bestimmt 10x gelesen, ebenso seine Maria Stuart- und Marie Antoinette-Biographien und diverse Kurzgeschichten ("Brief einer Unbekannten" ist mir besonders im Gedächnis geblieben). Komischerweise habe ich mich aber nie mit seinem Leben und Sterben auseinandergesetzt, und dieses Buch baut da eine Brücke, und fordert beinahe zum "Weiterlesen" (in Biographien etc.) auf.
Bei diesem durchaus ambitionierten Werk des Franzosen Laurent Seksik, der in Frankreich Herausgeber einiger Literaturzeitschriften ist, handelt es sich zwar um eine fiktive Geschichte; der Rahmen, die Handlung, die Orte sind aber natürlich real. Seksik beschreibt die letzten Monate des Schriftstellers Stefan Zweig und seiner (zweiten) Ehefrau im Exil in Brasilien, und lässt den Lebenslauf Zweigs - wenn auch natürlich stark komprimiert, das Buch hat nur rund 250 Seiten - in Rückblenden einfliessen. Um flüssiges Lesen zu erleichtern, hat der Autor den handelnden Personen, vor allem natürlich Zweig und seiner Frau, direkte Sprache in den Mund gelegt; hier liegt natürlich künstlerischer Freiheit vor. So schafft es Seksik aber , ein beklemmendes Bild der verzweifelten Lage der Emigranten zu entwerfen; düster sieht es in Zweig aus, und trotz der blühenden brasilianischen Landschaft versinkt der Autor immer mehr im Dunkel und kann die Schatten seiner Vergangenheit nicht abschütteln. Der Freitot ist am Schluss eine Erlösung.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von anushka am 12. Juni 2011
Format: Gebundene Ausgabe Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts ( Was ist das? )
Laurent Seksik hat einen Roman geschrieben, der fast schon eine Biographie darstellt. Beruhend auf Zeitzeugenberichten und erhalten gebliebenen Briefen zeichnet er die letzten Monate des österreichischen Autors Stefan Zweig und seiner Frau Lotte im brasilianischen Exil nach. Die Zweigs - beide selbst Juden - verließen Österreich und danach Europa bereits kurz nach Hitlers Machtergreifung. Doch nun - in den Jahren 1941 und 1942 - quälen Stefan die Geister der Vergangenheit: Freunde, Bekannte und Verwandte, die sie verloren haben, suchen ihn nachts heim. Und immer schlimmere Berichte von den Greueltäten der Nazis und dem Fortschritt des Krieges versetzen die Zweigs in Angst und Schrecken.

Stefan Zweig wirkt schon von Anfang des Buches an schwermütig und selbstzweifelerisch. Die Verbrennung und das Verbot seiner Bücher erschüttern sein Selbstbild als Autor. Aber auch die literarischen Kritiken und Rezensionen der Vergangenheit lassen ihn an seinem Stil und seiner eigenen Leistung zweifeln. Er selbst scheint sich nur als zweitklassig wahrzunehmen. Im Exil versucht er dennoch, weiter zu schreiben, was ihm jedoch sehr schwer fällt. Auch seine Frau Lotte kann ihn nicht aus seinen dunklen Gemütszuständen herausholen. Rückblickend scheint das Ende des Buches ein zwangsläufiges Ergebnis zu sein. Und gleichzeitig entsteht unglaubliches Mitgefühl mit den Zweigs. Ihre Verzweiflung, auch am Ende der Welt nicht sicher vor den Nazis zu sein, ist geradezu greifbar. In diesen schweren Jahren gestatten sie sich selbst keinen glücklichen Moment, da sie glauben, kein Glück verdient zu haben.
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