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Vorgefühl der nahen Nacht: Roman [Taschenbuch]

Laurent Seksik , Hanna van Laak
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (52 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,99 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

8. Oktober 2012
September 1940: Stefan Zweig kommt mit seiner jungen Frau Lotte nach Brasilien. Sie hoffen, die Jahre der Flucht hinter sich zu lassen und für einen Moment glauben beide, das Paradies gefunden zu haben. Doch Stefan Zweig ist nicht nur auf der Flucht vor den Nazis. Er flieht auch vor den Schatten seiner toten Freunde, die ihm nachts den Schlaf rauben. Seiner Frau kann er nicht die Gefühle zeigen, nach denen sie sich sehnt, und so erkennt sie das Ausmaß seiner Verzweiflung erst, als es schon zu spät ist.


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Vorgefühl der nahen Nacht: Roman + Schumanns Schatten: Variationen über mehrere Personen Roman
Preis für beide: EUR 19,89

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 240 Seiten
  • Verlag: btb Verlag (8. Oktober 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442745268
  • ISBN-13: 978-3442745265
  • Originaltitel: Les derniers jours de Stefan Zweig
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (52 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 298.339 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"In seinem französischen Bestseller Vorgefühl der nahen Nacht schreibt Laurent Seksik psychologisch einfühlsam über die letzten sechs Monate des Paares. Bewegend!" (freundin Donna)

"Das ist dramatischer Stoff, und der französische Autor Laurent Seksik, 49, versteht es, die Indrigenzien geschickt zu mischen. In seinem jetzt auf Deutsch erschienen Roman ... übernimmt er die Technik der intuitiven Biografie im psychoanalytischen Erzählstil, die sein Vorbild so meisterlich beherrschte. Seksik objektiviert das erfühlte Innenleben des Ehepaars Zweig und kehrt es nach außen, um vor dem historischen Hintergrund der Nazi-Barbarei und der untergehenden europäischen Zivilisation des seelischen Zusammenbruch eines hochempfindlichen Künstlers und Tagträumers in des Schicksal des radikalen Humanisten und Pazifisten zu wenden." (Der Spiegel)

"Laurent Seksik ist ... der ganz große literarische Wurf gelungen, eine beeindruckende Hommage an einen großen Schriftsteller." (Florian Hunger, Jüdische Zeitung) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Laurent Seksik, 1962 in Nizza geboren, studierte Medizin und war zunächst im Bereich Nuklearmedizin beschäftigt. Schon sein erster Roman – Les mauvaises pensées (1999) – wurde in zwölf Sprachen übersetzt. Er war einige Jahre Literaturchef von „Figaro Etudiant“. Heute lebt er als Medizindozent und Autor in Paris. Vorgefühl der nahen Nacht (2011 bei Blessing) markierte seinen Durchbruch auf die Bestsellerränge in Frankreich.

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die letzten Tage Stefan Zweigs 23. Mai 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Wiederauferstehen lässt Laurent Seksik in seinem Roman sowohl im Stil als auch im Inhalt die vergessene Welt der 'schöngeistigen Schriftsteller', die zu ihrer Zeit der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts mit Fug und Recht lange der Überzeugung sein konnten, mit ihren sprachlich ausgereiften und inhaltliche tiefgehenden Romanen die Welt zu bewegen.
Eine Welt der Ästhetik, in der Stefan Zweig einer der geachteten Schriftsteller war, eine Welt, die durch die Machübernahme Hitlers in eine lange, dunkle Nacht überführt wurde.

Ganz ähnlich auch im Stil, wie er Zweig zu eigen war, nähert sich Seksik der letzten Monate im Leben des Autors und zeigt die dynamische Kurve des gesamten Romans bereits auf den ersten Seiten exemplarisch auf. Dort, wo Zweig aufatmend durch die Fenster seines neuen, vorläufigen Domizils, eines kleinen Hauses in Petropolis, Brasilien, schaut.

Mut und Zuversicht machen sich auf den ersten Seiten zunächst breit. Endlich eine feste Adresse, 'ein Ort des Neubeginns'. Aber umgehend holt ihn die innere Düsternis wieder ein. 'Diese Zeit würde nie mehr wiederkommen....... Die Nacht hatte sich für immer abgesenkt'.
Und wiederum schwingt die Stimmung um. Seine junge Frau, seine zweite Ehefrau, betritt den Raum. Er spürt die Verantwortung und was er ihr mit all dem Exil ebenso antut. Lotte, die schwer mit ihrem Asthma zu kämpfen hat. Fast zärtlich wird er, dann aber überkommt ihn die Begrenztheit auch dieses Hauses. Nur für 6 Monate gilt der Mietvertrag. Nur, um sich dann doch der neuen Vertrautheit dieses Ortes hinzugeben.

Emotionale Schwankungen, denen Zweig fast wehrlos ausgesetzt ist, die sich seiner Kontrolle entziehen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Annährung an einen großen Autoren.... 9. Juni 2011
Von Catrin Nack VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Stefan Zweig gehört schon während meiner Abiturzeit zu meinen absoluten Lieblingsautoren, die SCHACHNOVELLE habe ich bestimmt 10x gelesen, ebenso seine Maria Stuart- und Marie Antoinette-Biographien und diverse Kurzgeschichten ("Brief einer Unbekannten" ist mir besonders im Gedächnis geblieben). Komischerweise habe ich mich aber nie mit seinem Leben und Sterben auseinandergesetzt, und dieses Buch baut da eine Brücke, und fordert beinahe zum "Weiterlesen" (in Biographien etc.) auf.
Bei diesem durchaus ambitionierten Werk des Franzosen Laurent Seksik, der in Frankreich Herausgeber einiger Literaturzeitschriften ist, handelt es sich zwar um eine fiktive Geschichte; der Rahmen, die Handlung, die Orte sind aber natürlich real. Seksik beschreibt die letzten Monate des Schriftstellers Stefan Zweig und seiner (zweiten) Ehefrau im Exil in Brasilien, und lässt den Lebenslauf Zweigs - wenn auch natürlich stark komprimiert, das Buch hat nur rund 250 Seiten - in Rückblenden einfliessen. Um flüssiges Lesen zu erleichtern, hat der Autor den handelnden Personen, vor allem natürlich Zweig und seiner Frau, direkte Sprache in den Mund gelegt; hier liegt natürlich künstlerischer Freiheit vor. So schafft es Seksik aber , ein beklemmendes Bild der verzweifelten Lage der Emigranten zu entwerfen; düster sieht es in Zweig aus, und trotz der blühenden brasilianischen Landschaft versinkt der Autor immer mehr im Dunkel und kann die Schatten seiner Vergangenheit nicht abschütteln. Der Freitot ist am Schluss eine Erlösung.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Schuld des Überlebens 12. Juni 2011
Von anushka
Format:Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Laurent Seksik hat einen Roman geschrieben, der fast schon eine Biographie darstellt. Beruhend auf Zeitzeugenberichten und erhalten gebliebenen Briefen zeichnet er die letzten Monate des österreichischen Autors Stefan Zweig und seiner Frau Lotte im brasilianischen Exil nach. Die Zweigs - beide selbst Juden - verließen Österreich und danach Europa bereits kurz nach Hitlers Machtergreifung. Doch nun - in den Jahren 1941 und 1942 - quälen Stefan die Geister der Vergangenheit: Freunde, Bekannte und Verwandte, die sie verloren haben, suchen ihn nachts heim. Und immer schlimmere Berichte von den Greueltäten der Nazis und dem Fortschritt des Krieges versetzen die Zweigs in Angst und Schrecken.

Stefan Zweig wirkt schon von Anfang des Buches an schwermütig und selbstzweifelerisch. Die Verbrennung und das Verbot seiner Bücher erschüttern sein Selbstbild als Autor. Aber auch die literarischen Kritiken und Rezensionen der Vergangenheit lassen ihn an seinem Stil und seiner eigenen Leistung zweifeln. Er selbst scheint sich nur als zweitklassig wahrzunehmen. Im Exil versucht er dennoch, weiter zu schreiben, was ihm jedoch sehr schwer fällt. Auch seine Frau Lotte kann ihn nicht aus seinen dunklen Gemütszuständen herausholen. Rückblickend scheint das Ende des Buches ein zwangsläufiges Ergebnis zu sein. Und gleichzeitig entsteht unglaubliches Mitgefühl mit den Zweigs. Ihre Verzweiflung, auch am Ende der Welt nicht sicher vor den Nazis zu sein, ist geradezu greifbar. In diesen schweren Jahren gestatten sie sich selbst keinen glücklichen Moment, da sie glauben, kein Glück verdient zu haben.
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Thema : spannend, aber stilistisch schwach - leider !
Nicht nur sein Werk, sondern auch die Umstände seines Sterbens faszinieren viele Anhänger des Werkes von Stefan Zweig. Was für eine Tragik ! Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Stefan Kniestedt veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Macht Lust auf Stefan Zweig
Gegenstand dieses biographischen Romans ist Stefan Zweigs, und zwar in der letzten Phase sein Lebens. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Orpheus veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Dunkle Schatten übernehmen das Leben
Nachdem das Kriegsgeschehen die Eheleute Zweig in Großbritannien und den USA eingeholt hat sind sie nun endlich auf neutralem Gebiet. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Juli 2012 von Cat of Ulthar
3.0 von 5 Sternen Lieber etwas von Stefan Zweig lesen als über ihn
Stefan Zweig war einer der gefeiertsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Leider folgte seinem verdienten Ruhm der tragische Absturz. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Dezember 2011 von Skilliard
3.0 von 5 Sternen Keine Lust auf Stefan Zweig bekommen
Laurent Seksik beschreibt in seinem Buch die letzten Monate im Leben von Stefan Zweig und seiner zweiten Frau, Lotte Altmann. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. September 2011 von Keera
4.0 von 5 Sternen Zeitgeschichte
Der 1962 in Nizza geborerne Laurent Seksik hat zwei Leidenschaften: die Medizin und die Literatur. 1999 veröffentlichte er seinen ersten Roman, der in zwölf Sprachen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. September 2011 von Gabriele Steininger
4.0 von 5 Sternen inneres Exil
Dieser sehr kurze Roman interpretiert die letzten Lebensjahre des Jahrhundertschriftstellers Stefan Zweig in seinem Exil in Brasilien. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. September 2011 von Ben
3.0 von 5 Sternen Spekulativ, umständlich, wechselhaft
VORGEFÜHL DER NAHEN NACHT ist der seltsam steife, bildungsbürgerlich verquaste deutsche Titel dieses Buches, das im französischen Original ebenfalls recht unpassend... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. August 2011 von H. Schwoch
4.0 von 5 Sternen Gestrandet am Ende der Welt
Dieses Buch versucht die letzten Monate im Leben des Schriftstellers Stefan Zweig zu beschreiben und dabei die Gründe für den gemeinsamen Selbstmord mit seiner 27 Jahre... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. August 2011 von Harald Grohrock
5.0 von 5 Sternen Ein großes Buch!
Die meisten Leser dieses Buches werden um Stefan Zweigs Ende wissen, vielleicht wünschen einige von ihnen eine Verurteilung des Freitodes zu lesen, diesen Gefallen erweist... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Juli 2011 von Ulf Evers
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