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Vorerst gescheitert: Karl-Theodor zu Guttenberg im Gespräch mit Giovanni di Lorenzo: Wie Karl-Theodor zu Guttenberg seinen Fall und seine Zukunft sieht
 
 

Vorerst gescheitert: Karl-Theodor zu Guttenberg im Gespräch mit Giovanni di Lorenzo: Wie Karl-Theodor zu Guttenberg seinen Fall und seine Zukunft sieht [Kindle Edition]

Karl-Theodor zu Guttenberg
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (53 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Wer also die Rückkehr des Karl-Theodor zu Guttenberg auf die politische Bühne befürchtet, der fürchtet sich nach diesem Buch vermutlich völlig zu recht." (Giovanni di Lorenzo)

Kurzbeschreibung

Erstmals seit seinem Rücktritt von allen Ämtern steht Karl-Theodor zu Guttenberg Rede und Antwort. Mit "Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo spricht er offen und ausführlich über seinen aufsehenerregenden Fall und seine Zukunft. In einem Schlagabtausch unterhalten sich Giovanni di Lorenzo und Karl-Theodor zu Guttenberg über die Plagiats-Affäre und deren Folgen. Sie sprechen über zu Guttenbergs Herkunft und seine Familie, über die Zeit als politischer Überflieger im Wirtschafts- sowie im Verteidigungsministerium, über seinen Umgang mit den eigenen Fehlern, über die Zeit nach dem Rücktritt; und über die Voraussetzungen für die Rückkehr eines immer noch enorm populären Politikers. Es geht auch um die großen Themen der Zeit: der schlechte Zustand der deutschen Politik und Parteien und was dagegen getan werden müsste, die Macht und die Mechanismen der Medien sowie notwendige Schritte in der Europa- und Außenpolitik. Ein Buch, das die Person Guttenberg beleuchtet, neue Einsichten in seinen Fall bietet und gleichzeitig Ausblick auf das gibt, was eines der größten politischen Talente gegenwärtig und in Zukunft bewegt.

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Giovanni Di Lorenzo
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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
293 von 334 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Timsah
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch leidet gleichermaßen am Interviewer wie am Interviewten. Der eine scheint seinen Gesprächspartner ob des ZEIT-Scoops geradezu anzuhimmeln und lässt ihm viel zu viel Selbstbeweihräucherung durchgehen. Der andere könnte sich auch ohne di Lorenzo selbst interviewen. Dem Text, der in der Zeit gekürzt und gerade noch lesbar erschien, wird in der Länge des Buches unerträglich. Es ist und bleibt ein Pamphlet im ursprünglichen politischen Sinne. Kein großer Wurf.
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198 von 227 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Think blue! TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Retrospektive: Karl-Theodor zu Guttenberg taucht, nach einer 8-monatigen Zwangspause, am 19. November 2011 als "angesehener Staatsmann" und Mitglied des Washingtoner Think Tanks CSIS (Center for Strategic and International Studies) auf einer Sicherheitskonferenz in Halifax wieder auf. Zwei Tage später, am 21. November 2011, wurde bekannt, dass es sehr bald (!) ein Buch mit dem Titel "Vorerst gescheitert" geben wird, in dem Giovanni di Lorenzo, seines Zeichens Chefredakter der Wochenzeitung "Die Zeit", ihn "interviewt". Am 23. November 2011 wird das Verfahren gegen den ehemaligen Wirtschafts- und Verteidigungsminister eingestellt, als "Strafe" muss Karl-Theodor zu Guttenberg 20.000 Euro an die Deutsche Krebshilfe zahlen und bleibt im rechtlichen Sinne straffrei, da die Staatsanwaltschaft in Hof die Ansicht vertritt, er habe keinen wirtschaftlichen Schaden angerichtet. Mit diesem "Freispruch" kam mir spontan Wilhelm Schlötterers Buch "Macht und Missbrauch: Franz Josef Strauß und seine Nachfolger. Aufzeichnungen eines Ministerialbeamten" in den Sinn.

Die Medienmaschinerie läuft nun auf Hochtouren. Am Dienstagabend dieser Woche ist Enoch zu Guttenberg zu Gast bei Maischberger. Die Causa Guttenberg wird ein Tag später bei Anne Will durchleuchtet.

Wer nun jedoch unbedingt wissen will, warum Karl-Theodor zu Guttenberg "vorerst" und nicht endgültig gescheitert ist, ob er seine (Un)Taten bereut und welche Zukunftspläne er hat, kann sich mit diesem Buch auseinandersetzen. Oder alternativ mit dem "Guttenberg-Dossier" von Friederike Beck.

In der Plagiatsaffäre weist er jedwede Schuld von sich, die Schuldigen sind freilich immer die anderen (ähnlich wie in der "Gorch-Fock"- und/oder der Kundus-Affäre). Einsicht? Fehlanzeige! Reue? Fehlanzeige! Sogar von einem Plagiat will er nichts wissen. Seine Argumentation ist teilweise hanebüchen, man weiß nicht, ob darüber gelacht oder doch geweint werden soll. Giovanni di Lorenzo hackt kein einziges Mal richtig nach - investigativer Journalismus sieht anders aus.

Und dann die politischen Ambitionen Guttenbergs, die nichts Gutes erahnen lassen. Die Atlantik-Brücke lässt grüssen!

Mein Fazit: Während des Lesens hatte ich stets den Eindruck, dass das Interview nach festgelegtem Drehbuch geführt wurde. Wenn man keine Details kennt, würde man schlicht behaupten, dass dieses Buch eine peinliche Hofberichterstattung ist. Es steckt aber viel mehr dahinter.
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387 von 452 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Betty
Format:Gebundene Ausgabe
eines ist für Karl Theodor zu Gutenberg gewiss Neuland - zu verlieren.
Das merkt man ihm an. Das versteht man, wenn man sein "Buch" liest.
Kein Wort der Entschuldigung. Nicht den Hauch von Demut. Er kartet nach - und das einzig aus Eitelkeit, verletztem Stolz und Zeitdruck. Zeitdruck deshalb, weil 2013 in Bayern Landtagswahlen sind. Er fühlt sich (immer noch) berufen, führende Rollen zu spielen. In Bayern, wo man seine Rückkehr sehnlichst erwartet, aber auch in Berlin. Er weiß, das er der einzige wäre, der Horst Seehofer den Führungsanspruch innerhalb der CSU streitig machen könnte (was mehr über den Zustand dieser Partei aussagt, als ihr Recht sein dürfte) Aber seine Wahrnehmung ist verzerrt. Er macht aus Unrecht weniger als ein Kavaliersdelikt, redet seinen Betrug klein, will uns und den anderen Politikern immer noch die Welt erklären. Und stellt sich mehr und mehr ins Abseitz. Aber da gehört er spätestens nach diesem Buch auch hin. Ich gehörte zu denen, die ihn gut fanden, erfrischend anders. Diese Meinung hat sich ins Gegenteil verkehrt. Als Politiker ist er gescheitert. Nachhaltig gescheitert.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Uninteressant - Halbgar
Ich habe das Buch zu Weihnachten bekommen und vor wenigen Tagen erst zu lesen begonnen.
Auf Seite 34 habe ich aufgegeben. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Hu Ling veröffentlicht
Schlechter Verlierer
Schade hatte mir mehr erhofft von dem Buch, aber er verteidigt sich ein ums andere Mal mit den gleichen Argumenten, die nicht sehr überzeugend sind. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Veigele veröffentlicht
Wulff
Mich hat der Vorwurf, die Fragen seien zu freundlich formuliert interessiert. Es ist wohltuend, wenn Frage und Antwort Ruhe und Zeit haben sich aufeinander zu beziehen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Eloise veröffentlicht
flohmarkt!
Dieses Buch ist einfach keines.
Ein Buch ist mindestens eine Informationsquelle, im guenstigen Fall Unterhaltung oder Inspiration. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von F. Florian veröffentlicht
Vorerst gescheitert: Wie Karl-Theodor zu Gutenberg seinen Fall und...
Wenn man lange genung die gleichen Beurteilungen hört und die auch noch immer haarsträubender werden, glaubt man es irgend wann. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Andrea Frede veröffentlicht
Interessant
Durch genaue Fragen und präzise Antworten von Karl-Theodor zu Guttenberg ist dieses Buch leicht verständlich. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von CindyC veröffentlicht
Vorerst nicht eingestellt
Herr von Guttenberg wirkt nachdenklich auf dem Titelbild. Dieser Eindruck überträgt sich auch beim Lesen dieses etwas zu lang geratenen Schmöckers. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Ralf Fiegle veröffentlicht
"Zu neuen Ufern": Guttenberg
Dank an amazon.de mit der freien Diskussion über diesen Meisterschuss vom Herder-Verlag. Da kann sich jeder auch durch die Rezensionen eine Meinung bilden zu Beidem, der... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Prof Heinrich Hora veröffentlicht
Blendwerk
Nun kaufte ich mir dieses "Werk" und las es.
Besonders gespannt war ich auf seine Ausführungen zur Bw-Reform und zur Gorch-Fock-Geschichte. Leider nichts Neues. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Holger H. Macht veröffentlicht
Buch
ein sehr gutes Buch, empfehlenswert.Giovanni di Lorenzo hat knallhart hinterfragt und Antworten bekommen. Hoffen wir auf weitere spannende Bücher von ihm.
Vor 4 Monaten von Manli veröffentlicht
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Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
viel besser! 0 21.12.2011
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