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Vorbeben: Was die globale Finanzkrise für uns bedeutet und wie wir uns retten können
 
 
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Vorbeben: Was die globale Finanzkrise für uns bedeutet und wie wir uns retten können [Gebundene Ausgabe]

Wolfgang Münchau
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Gebundene Ausgabe, 12. Februar 2008 --  


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & CO. KG; Auflage: 1 (12. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446413901
  • ISBN-13: 978-3446413900
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 440.383 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Wolfgang Münchau
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Wer aber das Zusammenspiel von boomenden Immobilienmärkten, abgebrühten Investmentbankern, naiven Ratingagenturen und überforderten Zentralbanken verstehen will, bekommt eine kenntnisreiche und verständlich geschriebene Analyse." manager magazin, März 2008 "[...] Münchau leistet tatsächlich über mehr als 200 Seiten substanzielle Aufklärungsarbeit in Sachen Finanzarchitektur. Münchau beginnt mit einem Plädoyer für Finanzmärkte, um sogleich auf die Defizite des bestehenden Regulierungsrahmens einzugehen. Dem Kleinanleger gibt er ebenfalls ein paar Tipps, wie er mit der Krise umgehen soll. Und anlässlich der komplexen Materie ist das Glossar zum Abschluss ein dankenswerter Service für den Leser." Rheinischer Merkur, 16. Oktober 2008

Kurzbeschreibung

Skrupellose Finanz-Zocker haben in grenzenloser Gier mit faulen Krediten spekuliert. Das konnte nicht gut gehen, und es ist nicht gut gegangen. Nun müssen wir alle die Zeche zahlen: Was zunächst den Anschein eines lokalen Erdbebens in den Vereinigten Staaten hatte, ist zum Auslöser einer globalen Finanzkrise geworden, die auch in Deutschland Banken an den Rand des Abgrunds treibt - mit schweren Folgen für uns alle. Eine der Ursachen für diese Blase war die Entwicklung hochmoderner Finanzprodukte. Von vielen Experten als Beispiel modernen Erfindungsgeistes gepriesen, erwiesen sich diese neuartigen Produkte als finanzielle Massenvernichtungswaffen mit einer in der Finanz-Geschichte einzigartigen Zerstörungskraft. Wolfgang Münchau zeigt in diesem Buch, wie es zu dieser Krise kommen konnte, er erklärt umfassend und für jeden verständlich, wie diese hochkomplizierten Instrumente funktionieren, wie sie auf dem Markt eingesetzt werden und warum selbst die nationalen Finanzaufsichten hilflos sind. Vor allem aber gibt er Hinweise und Tipps, wie wir uns als Anleger verhalten sollen, um nicht in den Strudel gerissen zu werden. AUF DER SHORTLIST DES DEUTSCHEN WIRTSCHAFTSBUCHPREISES 2008! UNTER DEN FINALISTEN DES getAbstract International Book Award 2008!

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
69 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
naja 4. Oktober 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe das Buch als interessierter Laie gekauft, um Konkretes über die Krise zu erfahren, speziell, was sie für uns in Deutschland bedeutet und noch bringen kann. Sozusagen, um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen bzw. auch, um zu erfahren, wo wir stehen (bzw. zur Drucklegung des Buches standen).

Sicher bin ich zu wenig versiert, um möglicherweise enthaltene feine Finessen angemessen zu würdigen. Aber im Großen und Ganzen hat mir das doch recht teure Buch nicht viel Neues beschert. Wie aus der Vermarktung von Subprime-Krediten die Finanzmarktkrise wurde, habe ich mir schon vorher so etwa zusammengereimt.

Wie die Produkte im Einzelnen heißen, wer die Akteure im einzelnen sind, hatte mich vorher nicht besonders interessiert und fesselte mich auch im Buch nicht; ebenso wenig die Frage nach den Schuldigen, die ja doch sehr sichtabhängig zu sein scheint.

Zu den Anlageempfehlungen - naja. Ich habe das Buch gewiss nicht deshalb gekauft, trotzdem interessierte mich natürlich die Meinung des Autors. Die bestand für den Normalanleger in: einer guten Mischung aus sicheren Wertpapieren, Immobilien und Gold ... hm ... auch in dieser Kürze gegeben ... man möge mir verzeihen, aber das finde ich doch auch bei "Frau im Spiegel", dass man jetzt auf Nummer sicher gehen sollte?

Wie gesagt, vielleicht ist ja ein Kenner der Materie begeistert. Vielleicht hat der Autor seine Szenarienketten auch nur nicht weit genug ausgeführt, um auch mir klarzumachen, wohin sie letztlich führen (zum Beispiel endete das "pessimistische Szenario" mit einen Ölpreis von x (130 $, glaube ich), einem Dollarkurs von 1,80 ¤ ... dem Eingeweihten mag da aufgehen, was das alles nach sich zieht, mich ließ das erst einmal kalt.

Überhaupt vermisste ich ein wenig das Anschauliche.

Gleichzeitig ist schön, dass auf jegliche Reißerischkeit verzichtet wurde.

Noch ein Detail, das mir hin und wieder auffiel. Da wird gesagt, dass die Banken ihre Kreditrisiken auf eigens gegründete Firmen übertragen und auslagern. Dann folgte ein Satz etwa wie "Dennoch stehen die Banken natürlich für die Verluste dieser Firmen gerade". Ohne weitere Erklärung, dabei ist gerade das der missing link für mich, schon vor Kauf des Buches gewesen: Warum, wo sie doch ausgelagert sind? Als Laie stand ich immer wieder vor einem Riss in der Plausibilitätskette. Für den Profi sicher leicht zu überbrücken, für mich nur mit einem resignierten Schulterzucken hinzunehmen.

Fazit: ja, gut zu lesen, ja, gut geschrieben, ja, man fühlte sich als Leser für voll genommen; aber - eeehm - irgendwie zu wenig, zumindest für den Preis. Zu wenig Neues, zu wenig Bildhaftes, zu wenig "von außen betrachtet" eventuell auch.
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35 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Reinhold
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch beschreibt wie es zur derzeitigen Krise kommen konnte, welche Ursachen dafür verantwortlich sind und stellt einige Szenarien dar, wie es in den nächsten 2 Jahren weitergehen könnte.

Die ersten beiden Kapitel S.7-S.52 bescheiben in allgemein verständlichen Worten - also auch für Laien gut lesbar - was in den letzten Jahren passiert ist und wie es zur derzeitigen Kreditkrise kommen konnte. Münchau macht deutlich, dass die Subprimekrise nur die Spitze des Eisberges darstellt und Teil einer größeren Kreditkrise ist.
Kapitel 3 und 4 sollen dem Leser den Hintergrund zu den Finanzprodukten vermitteln. Für Kenner der Materie sind diese Seiten zu überschlagen, auch weil vieles ungenau und zum Teil sogar falsch (S.70) dargestellt ist.
Die letzten Kapitel 5-8 (S.151-206) sind wieder sehr gut geschrieben und stellen verschieden mögliche Szenarien für die nächsten Jahre vor.
Leider kann auch Münchau nicht in die Zukunft schauen, aber die möglichen Szenarien sind alle plausibel und möglich. Das Thema "Inflation" hätte etwas deutlicher vertieft werden sollen und auch wie man sich dagegen schützen kann. Insgesamt ein sehr lesenswertes Buch, sofern man die Kapitel 3 und 4, die immerhin etwa die Hälfte des Textes ausmachen, überspringt.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Falls Sie sich fragen, was eigentlich im Jahr 2007 an Börse und Kapitalmarkt so richtig schiefgelaufen ist, liefert Ihnen Autor Wolfgang Münchau die Erklärung. Doch aufgepasst: Auch wenn Titel und Aufmachung etwas populär daherkommen (Das Buch zum Crash), ist das Werk alles andere als seicht. Manche Passagen sind definitiv nichts für Einsteiger und erschließen sich nur mit guten Vorkenntnissen. Financial Times-Europakolumnist Münchau ist ein begnadeter Schreiber, bedauerlich ist lediglich, dass er sich dazu hinreißen lässt, an vielen Stellen seinen Arbeitgeber in den Vordergrund zu rücken. Inhaltlich scheint Münchau auf dem richtigen Weg zu sein: In den ersten Monaten nach Erscheinen des Buchs haben sich die Finanzmärkte praktisch wie prognostiziert entwickelt. getAbstract empfiehlt es nachdrücklich allen, die an Börsen- und Wirtschaftszusammenhängen interessiert sind.
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