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Vor den Hymnen: Berlin Krimi [Broschiert]

Alfred Hellmann
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

März 2008
Im Grunewald wird ein ehemaliger Kaufhauserpresser erschossen. Viktor Land und Irina Heinrichs von der Mordkommission finden heraus, dass jemand systematisch gegen Produkterpresser vorgeht. Alles deutet auf die Täterschaft einer Gruppe hin - möglicherweise eines Spezialeinsatzkommandos der Polizei. Die Behörden mauern, die Gefahr ist spürbar. Aber es ist schwer, jemanden unter Kontrolle zu halten, der zunehmend außer sich gerät.

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Produktinformation

  • Broschiert: 240 Seiten
  • Verlag: Emons, H J; Auflage: 1., Aufl. (März 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3897055570
  • ISBN-13: 978-3897055575
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 587.164 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

kriminalakte.wordpress.com/ 12. Mai 2011

Was soll der "Heidenlärm", Herr Hellmann?

Julian von Thelen ist als Hotelmanager eines Fünf-Sterne-Hotels ein Ass. Für seine Untergebenen ist er ein Aas. Doch dass der vierundreißigjährige Single eines Abends, spärlich bekleidet, an der Türschwelle zu seinem Apartment wie eine gefällte deutsche Eiche umfällt und sich dann stundenlang nicht bewegen kann, gönnt man ihm dann doch nicht. Auch nicht, dass er mit höchst unfeinen Mitteln aus seinem Job gedrängt werden soll.

Von Thelen glaubt, dass der Grund dafür in einem von ihm vor einigen Wochen in einer Nebenstraße beobachtetem Mord liegt. Dummerweise ist er der einzige Zeuge und die Polizei glaubt ihm nicht. Und seitdem er an seiner Türschwelle umfiel benimmt er sich an bestimmten Türschwellen, bei Telefonaten und auf Konferenzen immer seltsamer. Denn der Atheist von Thelen behauptet, die "Stimme Gottes" zu hören und dass er ihm gehorchen müsse.

Mehr soll hier nicht verraten werden. Denn bei einem glänzend geschriebenem Thriller wie "Heidenlärm", der sich im besten Sebastian-Fitzek-Tempo liest, steigt der Lesespaß mit dem eigenen Nichtwissen.

Im Verhörzimmer der "Kriminalakte" beantwortete der "Heidenlärm"-Schreiber Alfred Hellman einige Fragen.

Was war die Ausgangsidee für "Heidenlärm"?

Es gab zwei, beide drehen sich um Betrug und falsche Versprechungen:

1. Medikamentenfälschung - hat mich beschäftigt, weil sie so hinterhältig und verlogen daherkommt, Heilung verspricht, aber Leid bewirkt. Die Umsätze sollen höher sein als beim Rauschgifthandel.

2. Ein Gefühl, das Julian Barnes so beschrieben hat: ,Ich glaube nicht an Gott, aber ich vermisse ihn'.

Warum hast du dich entschieden, die Geschichte aus der Perspektive des doch ziemlich unsympathischen Hotelmanagers Julian von Thelen zu schreiben?

Weil unsympathische Protagonisten spannender sind als nette Leute. Außerdem bleibt Platz für Läuterung.

Warum hast du hast "Heidenlärm" aus von Thelens Perspektive geschrieben?

Es war für mich die einzige Möglichkeit. Andere Perspektiven habe ich ausprobiert, von Varianten der 3. Person Singular, bis hin zur auktorialen Position, fand aber, dass ich diese Geschichte am besten ,von innen' erzählen kann. Vor allem, weil so die Gratwanderung zwischen Glauben und Zweifel leichter darzustellen war.

Wie wichtig war für dich beim Schreiben, dass die Geschichte in Berlin spielt?

Berlin bildet - erst recht für jemanden wie mich, der aus dem angeblich katholischen Rheinland stammt - eine ziemlich heidnische Kulisse. Das erzeugt einen schönen Kontrast. Grundsätzlich könnte die Geschichte aber auch woanders spielen. Gäbe es Gott, wäre er ja überall - und das Verbrechen sowieso.

Wie sähe deine Wunschbesetzung für eine Verfilmung aus?

Der Hotel-Manager Julian van Thelen, Empfänger himmlischer Botschaften und Ermittler wider Willen: Hugh Laurie.

Der Boulevard-Magazin-Regisseur: Jean Reno oder Udo Kier.

Dessen Gehilfe, der Kameramann und Killer: Javier Bardem.

Der geschäftsführende Medikamentenfälscher: Philip Seymour Hoffman

Die oft errötende, aber charakterstarke Linda Kranz: Charlotte Gainsbourg.

Der Priester: Bruno Ganz.

Schwarzheinrich, der Hüter des Kirchenportals: Bill Nighy.

Bernadette aus Treptow, die als Erste die Tränen der Berliner Madonna sah: Cosma Shiva Hagen.

Der Psychiater Professor Conrads: Christoph Waltz.

Welche fünf Bücher würdest du für den Strandkorb empfehlen?

1. Don Winslow, "Tage der Toten", Suhrkamp - fast so gut wie "Der Pate".

2. Colin Cotterill, "Dr. Siri und seine Toten", Goldmann - der einzige Leichenbeschauer von Laos, geschrieben gegen fast alle Krimi-Regeln.

3. Val McDermid, "Vatermord", Knaur - ein realistischer und spannender Ausflug in menschliche Abgründe.

4. Åke Edwardson, "Toter Mann", List - der feinste Krimi-Schreiber aus Schweden.

5. Roger Smith, "Kap der Finsternis", Heyne - Spannung und Tempo aus Südafrika.

Produktbeschreibungen

Rezension

»Lesen Sie hier eine spannende Berliner Variante verzweifelter Volkskriminalität mit dem nötigen Schuss, um mit Alfred Kerr zu sprechen, 'Berliner Wurschtigkeit'. Wir bitten allerdings, Herr Hellmann, jetzt auch um das Vorleben der klugen Irina Heinrichs

Rezension

»Kunstvoll bricht Alfred Hellmann bundesdeutsche Wirklichkeit auf einen spannenden Kriminalfall herunter, der nicht nur glaubwürdig erzählt wird, sondern der auch durch eine ausgetüfftelte Dramaturgie zu überzeugen weiß. Hellmann setzt seine Figuren gekonnt in Szene, porträtiert sie kurz, aber eindringlich. So wird die einstige Sucht seines Kommissars Viktor Land zwar angerissen, dient aber lediglich zur genaueren Zeichnung des Charakters und wird glücklicherweise vom Autor nicht in die Breite gewälzt. Statt Dämonen der Vergangenheit setzt Hellmann auf humorvolle Dialogfetzen, zum Beispiel über die Qualen der Raucherentwöhnung. Seine Kommissare sind im klassischen Sinne endlich wieder das, was sie im Kriminalroman einst waren: Katalysatoren der Kriminalhandlung und nicht der Nabel der erzählten Welt. Gerade viele deutsche Autoren haben das in den letzten Jahren vergessen oder schlicht nicht begriffen. Figuren, Dialoge, Dramaturgie - sie fügen sich bei Hellmann zu einem kompakten und klugen Stück Kriminalliteratur, das zudem durch eine lakonische Erzählweise glänzt. Stilistisch und sprachlich zeigt sich der Autor auf der Höhe der Zeit, gerade durch seine Rückbesinnung auf klassische, erzählerische Elemente des Kriminalromans. 'Vor den Hymnen' ist ein gelungener, deutscher Spannungs- und zugleich im besten Sinne auch ein Gesellschaftsroman. Ein Gesellschaftsroman, der ohne erhobenen Zeigefinger auskommt, wie wir es etwa von so manchem 'Soziokrimi' kennen. Ein Gesellschaftsroman, der vielmehr auf die Wirkung von erzählter Wirklichkeit setzt, die dank eines gewitzten Erzählers spannend unterhält. Die aber auch beunruhigt, verunsichert und verstört. Denn nach der Lektüre von Hellmanns Roman wird man im Supermarkt genauer hinsehen, ob die Milchtüte oder der Joghurtplastikbecher vielleicht eine Einstichstelle aufweist. Schließlich ist nichts, wie es scheint.«

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
4.0 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einfach göttlich 29. Oktober 2009
Von mvilluer
Format:Broschiert
Vor den Hymnen ist ein richtig gutes und spannendes Buch, das ausnahmsweise mal ohne den üblichen besessenen Frauenzerstückler auskommt und trotzdem einen wirklich spannenden Fall, der zudem noch realistisch angelegt ist, entwickelt, geradlinig und logisch, mit manchmal hassens- manchmal liebenswerten, aber immer interessanten Figuren aus verschiedenen Lebenswelten. Und Frau Syltenfuss ist einfach unschlagbar.
Ich schließe mich an. Namaste! Ich grüße das göttliche Licht in deinem Herzen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schonungslose Jagd nach der Wahrheit 9. Februar 2010
Von Dorit Wiebke (Media-Mania) TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
Vor den Hymnen" ist ein Kriminalroman, der nachdenklich werden lässt. Bereits während der Lektüre fragt sich der Leser des Öfteren, ob es wirklich sein kann, dass Mitarbeiter der Polizei in kriminelle Handlungen verstrickt sind, Politiker diese Machenschaften decken und Verantwortliche von Versicherungen Verbrechen in Auftrag geben. Fragen, die im Leben wie im Buch ihre Antwort finden. Interessant dabei sind die Figuren am Rande: die Menschen, die ungläubig daneben stehen und hoffen, dass es nicht so ist. Die aber immer wieder nachfragen, ermitteln und sich zunehmend Klarheit verschaffen. Wie der im Buch agierende Kriminalhauptkommissar Viktor Land, der, für sich gesehen, bereits eine interessante Figur darstellt. Ehemals Alkoholiker und im Rheinland in seiner Karriere gescheitert, kommt er nach Berlin und beginnt noch einmal ganz von vorn.
Ohne Alkohol, dafür mit viel Elan und kriminalistischem Spürsinn gelingt ihm, was zunächst undenkbar zu sein scheint. Er schaut hinter eine Mauer des Schweigens, die allen Seiten gut zu Gesicht steht. Den Kaufhausketten, die ihre Produkte verkaufen wollen, den Versicherern, die lieber Geld einnehmen als ausschütten, und den Politikern, die nach außen hin immer sauber erscheinen wollen. Und so kommt allmählich ans Tageslicht, was lieber im Dunkeln geblieben wäre, und der Roman endet letztendlich in einem Showdown, der dramatisch in Szene gesetzt wurde.

Fazit:
Vor den Hymnen" ist ein Kriminalroman, der mitten in der Wirklichkeit agiert und mit erschreckender Nüchternheit zeigt, wie korrupt unsere Welt ist. Doch nicht nur das führt der Autor seinen Lesern vor, er präsentiert auch eine Stadt, die sehr vielfältig ist.
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8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach klasse! 1. April 2008
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Alfred Hellmann hat einen richtig guten Krimi geschrieben.
Die Story ist gekonnt ineinander verwoben, nach und nach werden die Charaktere eingeführt und in einer Art und Weise beschrieben, die von Menschenkenntnis zeugt. Spielt in Berlin: Natürlich eine besondere Freude, wenn man all die Ecken kennt als Berliner, als fortgeschrittener Touri oder Berlin-Fan - doch natürlich auch für jeden anderen Leser geeignet. Das liegt am besonderen Talent des Autors, in seinen Beschreibungen alle Sinne anzusprechen. Riechen, Schmecken, Fühlen, Sehen, Hören - Man ist mittendrin und dabei und spürt die Atmosphäre. Dabei merkt man an der Art und Weise, wie Hellmann mit der Sprache spielt und sich ihrer Möglichkeiten bedient, dass Sprache sein Beruf im Sinne von Berufung ist. Da ist noch viel mehr drin und man möchte noch mehr von ihm lesen ... / In "Vor den Hymnen" ist die Spannung von Anfang an da und steigt dann noch weiter an - was insofern problematisch ist, da man irgendwann das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag. / Schließlich noch zu erwähnen: Der feine, staubtrockene Humor, der das Buch zum Lesevergnügen macht. Das "Kriminalkommissarenpaar" ergänzt sich hervor-ragend - es gibt ein stilles Einverständnis und Respekt zwischen den beiden, im übrigen teilen sie eine gewissen Abgeklärtheit.
Ich hoffe, es gibt bald NACHSCHUB von Viktor Land und Irina Heinrichs! Oder aber einen anderen Roman von diesem Autor ... auf jeden Fall beuge ich den Kopf und sage NAMASTE und RESPEKT!
Double-H.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Lustlos und oberflächlich 5. Oktober 2009
Von Lothar Müller-Güldemeister TOP 1000 REZENSENT
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich habe mir das Buch aufgrund der positiven Rezension in diesem Board gekauft und wurde enttäuscht. Es ist ein konventionell gestrickter "roman policier" in der multiperspektivischen Erzählweise eines allwissenden Autors. Die ärgert mich bei den meisten Thrillern. Sie ist zwar ein billiges Mittel, eine vordergründige Spannung aufzubauen, aber sie ist auch schnell durchschaut, altmodisch, unoriginell, manipulativ und verleitet den Autor dazu, zu schludern und seine Story nach allen möglichen Seiten ausfransen zu lassen, statt sie geradlinig aus den Charakteren und dem Grundthema zu entwickeln.

Der Titel hat mit der Handlung übrigens rein gar nichts zu tun und ist nur ein Gimmick. Es geht um Produkterpressung - eigentlich ein dankbares Thema (siehe die aufschlussreiche Arbeit von Alexander M. Moseschus: Produkterpressung - Ein Kriminalphänomen unter kriminologischer, straf- und haftungsrechtlicher sowie taktischer Betrachtungsweise); doch der Autor des vorliegenden Krimis hat es leider so lange mit den aus "Tatort" sattsam bekannten Polizeiintrigen, mit ausgeflippten Ex-SEK-Leuten, mit schwulen Ministerialbeamten, der großen Politik, der Versicherungsindustrie, dem Bonn-Berlin- und dem Ost-West-Konflikt angereichert, dass am Ende ein kaum mehr genießbarer Eintopf dabei herausgekommen ist. Abgesehen davon verläuft die Aufklärung und Auflösung des Verbrechens dann doch reichlich läppisch und unspektakulär-enttäuschend, gemessen an den Erwartungen, die der Verfasser zuvor aufgetürmt hat. Sprachlich gelingen ihm manche guten Formulierungen und Bilder, an anderen Stellen wiederum holpert es vernehmlich. Insgesamt leider ein unorigineller, wie lustlos runtergeschriebener Krimi, den man nicht gelesen haben muss.
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