Thema: Liebe, Roman, Islam
Eine wahre Geschichte? Kahlil Gibran erzählt in Ichform von der Liebe seines Lebens, die zart erwächst und trotz voller Blüte wird die Geliebte aus Geldgründen an einen habgierigen Mann verheiratet. Die unglückliche Ehefrau erduldet ihr Schicksal, wird aber vom Ehemann nicht geachtet bevor sie ihm einen Sohn gebährt.
Khalil Gibran muß als Aussenstehender diesen Teufelskreis beobachten und es zerreist ihm vor Verzweiflung schier das Herz.
Bewegend und herzzerreißend ist diese Geschichte einer unendlich großen Liebe. Sie steckt voller Romantik und Poesie, duftender Beschreibungen und blumiger Dialoge von unendlicher Zartheit.
Wie bei Romeo und Julia können die Liebenden nicht zueinander kommen und der Tod läßt einen der Liebenden mit der Grausamkeit eines blutenden Herzens zurück.
Sie übt aber auch Kritik am Islam indem sie die schmerzliche Seite arrangierter Hochzeiten in Frage stellt.
Unbedingt Taschentücher bereithalten!
Aus dem Buch:
"O Gott, du hast mir durch die Liebe die Augen geöffnet aber durch die Liebe ließtest du mich erblinden. Du hast mich mit deinen Lippen geküßt und mit deiner harten Hand geschlagen. Du hast in meinem Herzen eine weiße Rose gepflanzt, die du hernach mit einer Dornenhecke umgabst."