Auf der Suche nach guter Popmusik bin ich nach langer Suche mal auf Alexz Johnson gestoßen und war begeistert von ihren alten Alben, die ja eigentlich Soundtracks zur Serie "Instant Star" sind, in der Johnson die Hauptrolle spielte und die musikalisch mehr in Richtung Avril Lavigne gingen.
Jetzt will sie als Solokünslterin durchstarten und mit dem Können, das sie hat sollte ihr das auch gelingen. Sie und ihr Bruder sind großartige Songwriter und das Beste, sie schaffen es auch noch eine nicht lahme und eintönige Melodie zu kreieren und das bringt Abwechslung. Dazu kommt Johnson sammtige und trotzdem kraftvolle Stimme, die definitiv Wiedererkennungswert hat.
Voodoo ist, nachdem sie bereits vor ein paar Jahren das Album "Running with the Devil" veröffentlichen wollte (die Plattenfirma lies sie aber aus mir unbegreiflichen Gründe fallen), ihr 1. Album. Da ich auch die im Internet kursierenden Titel von "RwtD" kenne, muss ich sagen, dass diese Titel alle auf "Voodoo" schlagen, ABER und das ist eben der Punkt, dennoch ist "Voodoo" Spitzenklasse und einige sogenannte Popstars könnten sich davon eine Scheibe abschneiden.
Nachdem ich "Voodoo" gehört habe, trauer ich dem nie erschienenden "RwtD" noch mehr nach, es ist kaum auszumalen, welche Perlen sich darauf befunden hätten, nachdem "Voodoo" bereits großartig ist.
Bleibt schlussendlich nur zu sagen, dass es schade ist, dass Maskeraden und künstliches Gehabe a la Lady Gaga (wobei ich ihr das musikalische Talent nicht abstreiten will) aber vor allem a la Kesha (die mM nach mehr jault als singt) mehr Aufmerksamkeit finden, als echtes Talent.