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Von kommenden Tagen: Roman [Taschenbuch]

H.G. Wells , Liesl Nürenberger-Körbler , Andreas Ch. Körbler
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 8,50 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1. Februar 2005

Mr. Mwres muss, wie zu Beginn des 22. Jahrhunderts üblich, einen Hypnotiseur einschalten, um seine Tochter Elizebeo »oder Elizabeth Morris, wie es der Mensch des 19. Jahrhunderts ausgedrückt hätte« von der Heirat mit dem romantisch veranlagten Denton abzubringen, mit dem sie u.a. die altmodische Leidenschaft des Gedichteschreibens teilt.

Die beiden überwinden die bestehenden Hindernisse, heiraten und versuchen es mit dem einfachen, vermeintlich idyllischen Leben auf dem Land. Enttäuscht kehren sie aber recht eilig wieder in die Megastadt London zurück, wo sie sich dem harten Leben der Arbeitsgesellschaft mit all seinen Begleiterscheinungen nicht länger entziehen können. Auch ihre Liebe wird auf die Probe gestellt. Dank des Erbes eines geläuterten Gegenspielers können sie sich aber letzten Endes einem menschlicheren Leben hingeben.

In gewohnt ironisch-amüsanter Weise beschreibt Wells in seinem 1899 erschienenen Roman den Betrug der Zivilisation in ihrer ganzen Monstrosität, sieht wahnwitzige Entwicklungen voraus und moniert die zunehmend sinnlose vornehme Lebensart und Verschwendungssucht.


Hinweise und Aktionen

  • Gewinnen Sie einen Weber Grill: Lösen Sie das Buchstabenrätsel und nehmen Sie am Gewinnspiel teil - nur bis zum 30. Juni 2013.


Wird oft zusammen gekauft

Von kommenden Tagen: Roman + Der Besuch: Roman + Wenn der Schläfer erwacht: Roman
Preis für alle drei: EUR 27,00

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 144 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Februar 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342313299X
  • ISBN-13: 978-3423132992
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 296.281 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Der englische Schriftsteller Herbert George  Wells wurde durch seine Romane [...] zum Mitbegründer der modernen Science-Fiction. [...] H.G. Wells wies in seinen Erzählungen auf die Auswirkungen menschlichen Handelns hin und kritisierte durch seine düsteren Zukunftsvisionen seine zeitgenössische Gesellschaft.«
Buchreport 11.08.2011

Über den Autor

H(erbert) G(eorge) Wells wurde am 21.9.1866 in Bromley/Kent geboren und starb am 13.8.1946 in London. Nach einer Kaufmannslehre absolvierte er ein naturwissenschaftliches Studium mit Prädikatsexamen; nach nur wenigen Jahren als Dozent lebte er als freier Schriftsteller. Sein Gesamtwerk umfaßt etwa hundert Bände. Zu Weltruhm gelangte er mit seinen Romanen und Erzählungen, die ihn als Begründer der modernen Science-fiction, als genialen phantastischen Utopisten und als kritisch-humorvollen Gesellschaftssatiriker ausweisen.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Früher war alles Besser� 6. Januar 2006
Von D. Rupp
Format:Taschenbuch
Das denkt sich wohl ein junges Paar in einer Großstadt und versucht seinen Lebensstil an den der guten alten Zeit anzupassen. Doch auch sie sind nur Kinder ihrer Zeit und können somit der Gesellschaft kein Schnippchen schlagen und gehen in den tosenden Wogen erst einmal unter.

Der Traum vom Idyll, der den Erinnerungen an vergangene Zeiten anhaftet, findet sich auch in der Zukunft wieder. Wenn wir uns sagen: Wie strahlend ist doch ein Ritter auf seinem hohen Ross! Wie schön muss das Leben eines Menschen sein, der sein Leben ganz und gar der Kunst widmet und sich nicht um das schnöde Leben Sorgen machen muss...

Was in diesem Buch beschrieben wird ist allgegenwärtig und überdauert wahrscheinlich wirklich alle Zeiten: Wir alle sind Kinder unserer Zeit mit individuellen Träumen, die dennoch von den gerade herrschenden Meinungen geprägt sind. Aber Träume sind oft nur Schäume...

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitnah, unglaublich 29. Januar 2010
Format:Taschenbuch
Mich fasziniert die Nähe zu unserer Zeit.
Wir schlagen uns alle mehr recht als schlecht durch unsere Zeit und die grosse Krise.
Gesllschaftsmodelle, Gesellschaftsentwicklung, Kultur, den Stellenwert der einzelnen Gesellschaftsschichten, ...
Sehr viel ähnelt eigentlich schon dem JETZT!
Für mich ist H. G. Wells immer wieder erschreckend mit welcher Detailtreue er solche Entwicklungen erahnen konnte.
Faszinierende Theorien!
Sehr viel Stoff zum Grübeln!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Utopia oder Dystopia 4. Juli 2009
Von kpoac TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Was für eine Einführung in das 22. Jahrhundert! H.G.Wells (1866-1946) hat mit dieser Novelle, 1899 erschienen, eine Vorhersage gewagt, die vom Victorianischen England 200 Jahre in die Zukunft sieht. Und in welche Zukunft? Es scheint heute im 21. Jahrundert phänomenal, da zwischen Erwartung und Gegenwart die Zwischensprünge marginal erscheinen. Eine Liebesgeschichte zweier Menschen rahmt die Handlung; eine Frau aus der Upper-Class, verliebt in einen der Middle-Class, wird wegen der Beziehung endgültig zum Unglück vom Vater verurteilt. Via Hypnose wird sie von der Liebesbeziehung befreit zu Gunsten eines neuen JA's zu einem, der dem Vater genehm ist. Dieses 22. Jahrhundert, in dem nichts mehr gilt was vorher war, wo lesen von Büchern gewichen ist dem Hören von Phonogrammen (Hörbücher kennen wir schon heute), in dem was war, ersetzt wird durch eine zukünftige Gesellschaft unter vollständig globalisierten Strukturen, wird von einer selbsternannten und sich selbst disziplinierten Elite geführt. Keiner der hier Lebenden ist arbeitslos, aber sein Arbeitslos ist eines in der Hierachie der Gesellschaft zugeordnetes. Auch wenn die beiden Liebenden sich der Verfügbarkeit der Gesellschaft entziehen können und sich der alten Strukturen des Lesen, der Schönheit und der Menschlichkeit zugehörig fühlen, ist nach all den versuchten Ausbrüchen die Not entscheidend für die finale Zustimmung in ein System der Bevormundung. Letztendlich ohne Mittel darstehend, sind beide gezwungen, sich der Sklavenarbeit hinzugeben und im tiefsten unten sich einzugewöhnen, auch wenn ihr Zusammenhalt von aussen, insbesondere von ihrem Vater und ihrem Verehrer torpediert wird.... Lesen Sie weiter... ›
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4.0 von 5 Sternen Lesenswert 18. März 2011
Von nf
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Interessant, welche Phantasien von damals Realität wurden und welche Utopie blieben, nicht zuletzt welche sogar übertroffen wurden. Dazu kommt die Vision einer Gesellschaftsstruktur, die hochaktuell ist. Daher lesenswert.
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4.0 von 5 Sternen Leider zu kurz 25. November 2010
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Der enorme Sprengstoff, der in dem Inhalt des Buchs steckt, kommt einfach zu kurz. Es sind zu wenige Seiten. Wo man andere bittet, ihre Bücher radikal zu kürzen, möchte man hier 100 Seiten mehr haben. Ist wahrscheinlich von Wells so gewollt. Nichts ausschmückendes soll stilistisch den Inhalt verdrängen. Und das Ende, nunja, gefällt mir persönlich nicht, hätte mir ein anderes gewünscht, ein Happy End, aber das hätte das Buch eben zu einem Buch gemacht, dass man danach beruhigt in die Ecke stellt. So bleibt es ein Buch zum Nachdenken.
Die Protagonisten, ein junges Liebespaar, versucht der ewigen Tretmühle der modernen Zeit zu entfliehen. Wie sie das allerdings versuchen, kann man einfach als naiv bezeichnen. Man ist versucht, die auszulachen. Das ist auch meine Kritik. Wie soll man dieses wirklich ernste Problem würdigen, wenn da solch blasse und naive Persönchen gewählt werden?
Auch dass der reiche Schnösel am Ende sein ganzes Geld den beiden vererbt, sehe ich etwas anders als andere Rezensenten. Der ist keineswegs geläutert. Er weiß einfach, dass er sterben wird, und will sich die Liebe der Frau erkaufen, damit sie ihn in Erinnerung behält und sein Andenken irgendwie bewahrt. Und er weiß, dass er dafür beiden das Geld vermachen muss, er denkt sogar genau darüber im Buch nach. Geläutert ist er nicht, er hat einfach am Ende seines Lebens Angst, dass dies alles gewesen sein soll und niemand an ihn denken wird.
Und was machen die beiden Liebenden, als sie das Geld haben? Sie leben wieder in der Upper Class, genießen ihr Leben mit allen Annehmlichkeiten. Man bekommt das Gefühl, dass sie nur gegen die Gesellschaft kämpften, solange sie es mussten.
... Lesen Sie weiter... ›
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