1819
Am 30. Dezember wird Theodor Fontane in Neuruppin geboren als Sohn des Apothekers Louis Henri Fontane und seiner Frau Emily, geb. Labry.
1827 Umzug der Familie nach Swinemünde.
1832 Schüler am Gymnasium in Neuruppin.
1833 Schüler der Gewerbeschule K. F. Klödens in Berlin.
1836 Beginn der Apothekerlehrzeit.
1839 Fontanes Novelle
Geschwisterliebe erscheint im ›Berliner Figaro‹.
1840 Apothekergehilfe. Gedichte Fontanes erscheinen im ›Berliner Figaro‹.
1843 Gedichte Fontanes erscheinen im Cottaschen ›Morgenblatt‹.
Anfang August: Fontane arbeitet in der väterlichen Apotheke.
1845 Verlobung mit Emilie Rouanet-Kummer.
1847 Approbation als Apotheker erster Klasse. Trennung der Eltern ohne Scheidung.
1848 18. März: Teilnahme an den Barrikadenkämpfen.
September: Anstellung im Krankenhaus Bethanien.
1849 Fontane verläßt Bethanien, arbeitet als freier Schriftsteller.
1850 Männer und Helden. Von der schönen Rosamunde. Oktober: Heirat mit Emilie Rouanet-Kummer.
1851 Gedichte.
August: Geburt des Sohns Georg Emile.
1855 September: Beginn eines mehrjährigen Aufenthalts in London.
1856 Halbamtlicher ›Presse-Agent‹.
November: Geburt des Sohnes Theodor.
1857 Emilie übersiedelt mit den Kindern nach London.
1859 Januar: Rückkehr nach Berlin. Beginn der Arbeit an den
Wanderungen durch die Mark Brandenburg. 1860 Eintritt in die Redaktion der ›Kreuzzeitung‹.
März: Geburt der Tochter Martha (Mete).
1861 Balladen.
1862 Wanderungen durch die Mark Brandenburg (bis 1882 vier Bände).
1864 Februar: Geburt des Sohns Friedrich. Reisen nach Schleswig-Holstein und Dänemark.
1865 Reise an den Rhein und in die Schweiz.
1866 Der Schleswig-Holsteinsche Krieg im Jahre 1864. Reisen auf die böhmischen und süddeutschen Kriegsschauplätze.
1867 Oktober: Tod des Vaters.
1869 Dezember: Tod der Mutter.
1870 Bruch mit der ›Kreuzzeitung‹. Theaterrezensent der ›Vossischen Zeitung‹. Reise zum französischen Kriegsschauplatz.
Oktober: Festnahme in Domremy. Internierung auf der Île d’Oleron.
Dezember: Rückkehr nach Berlin.
Der deutsche Krieg von 1866 (Bd. 2: 1871).
1871 ›Osterreise‹ nach Frankreich.
1872 Umzug in die Potsdamer Straße, Fontanes letzte Wohnung.
1873 Der Krieg gegen Frankreich (Bd. 2: 1875/76).
1874 Italienreise mit Emilie.
1875 Gedichte. 2., vermehrte Auflage. Reise in die Schweiz und nach Oberitalien.
1876 März-August: Ständiger Sekretär der Akademie der Künste in Berlin.
1878
Vor dem Sturm. Roman aus dem Winter 1812 auf 13.
1880 Grete Minde. 1881 Ellernklipp. Nach einem Harzer Kinderbuch. 1882 L’Adultera. Spreeland. 1883 Schach von Wuthenow. 1884 Graf Petöfy. 1885 Christian Friedrich Scherenberg und das litterarische Berlin von 1840 bis 1860. Unterm Birnbaum. 1887 Cecile. September: Tod des Sohns Georg.
1888 Irrungen, Wirrungen. 1889 Fünf Schlösser. Gedichte. 3., vermehrte Auflage.
1890 Stine. Theaterkritiken für die naturalistische Bewegung.
1891 Quitt. 1892 Gedichte. 4., vermehrte Auflage. Unwiederbringlich.
Schwere Erkrankung.
Frau Jenny Treibel oder ›Wo sich Herz zum Herzen find’t‹ (mit Datierung 1893).
1893 Meine Kinderjahre. November: Ehrendoktor der Philosophischen Fakultät der Universität Berlin.
1895 Effi Briest (mit Datierung 1896).
1896 Die Poggenpuhls. 1897 Der Stechlin. Beginn des Vorabdrucks.
Buchausgabe nach Fontanes Tod 1898.
1898 Gedichte. 5., vermehrte Auflage.
Von Zwanzig bis Dreißig. Fontane stirbt am 20. September in Berlin.