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Ganz schön bissig!, 31. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Von der Uni in die Selbständigkeit. Die Alternative: Sein eigener Chef werden (Taschenbuch)
Das Foto auf dem Buch ist Programm. Es zeigt eine junge Frau mit Biss - offenbar eine Unternehmensgründerin. Damit sie nun nicht in einen sauren Apfel beißt, legt Mark Thimm einen Ratgeber vor, der vor allem eines will: Kurz und knapp über die Klippen helfen, an denen junge Gründer oft zerschellen, wenn sie frisch von der Uni kommen: Fehlende Finanzierungssicherheit, Informationsdefizite über Markt und Produkt, sowie fehlendes Wissen über Recht, Management und Personlführung.
Und auch das deutsche Wirtschaftsklima tut nicht gut: Thimm, 1969er Jahrgang und Protagonist der jungen Garde reklamiert den Spott, wenn ein Gründer scheiert. In en USA wäre dieses undenkbar.
Thimm hat ein leicht verständliches und schnell abzuarbeitendes Regelwerk für neue Ich-AGs aufgestellt. Mit ihm kann sich der Gründer prüfen, bevor er sich bindet. Elan ist gut - der Rat von Banken, Business Angels oder Unterhmenseratern ist besser.
Thimm gibt Tipps, wie man Risikokapitalgeber findet, wie Businessplan und Kapitalbedarf aussehen sollten und wie man sich als frischer Unternehmer für den Alltag mit Marketing, Patentrecht oder Zeitmanagement fit macht.
Ein Student mag dicke Lehrbücher gewohnt sein. Thimms Ratgeber ist inklusive Comics eher für jene, die es nach dem Examen eilig haben. Doch die Zeit sollte man sich nehmen.
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