Der Titel des Buches verspricht mehr, als sein Inhalt einzulösen in der Lage ist. Denn die allgemeineren Betrachtungen zu Mythologien und Traditionen des ersten Teils („Mit Bäumen Leben") geben einen sehr dürftigen und unverhältnismäßig verkürzten Überblick, der durch beliebig wirkende Überlegungen zur Kommunikation mit Bäumen ergänzt wird. Auch die 13 Baumporträts des zweiten Teils wirken wie aus 3. Hand, vermitteln aber immerhin an Hand der Gliederungspunkte Erkennen-Standort, Gestaltung-Verwendung, Heilkraft-Ernährung, Wesen-Begegnung und Mythologie einen flüchtigen Eindruck der vorgestellten Baumarten Ahorn, Apfel, Birke, Buche, Eberesche, Eibe, Eiche, Erle, Esche, Linde, Tanne, Ulme und Weide, wobei insbesondere die Betrachtung der Wesenheit eine aufrichtige und intensive Verbindung der Autoren zu den lebenden Bäumen erkennen lässt.