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Von der Pflicht zu führen: Neun Gebote der Bildung
 
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Von der Pflicht zu führen: Neun Gebote der Bildung [Gebundene Ausgabe]

Bernhard Bueb
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
  • Verlag: Ullstein Hardcover (1. September 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3550087187
  • ISBN-13: 978-3550087189
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 12,8 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 221.308 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Bernhard Bueb
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Vielleicht ist Bernhard Bueb einer der umstrittensten deutschen Pädagogen. Das hat zum einen mit seiner Rolle als Schulleiter von Schloss Salem zu tun, das er mit harter Hand (inklusive Alkohol- und Drogentests unter den Schülern) wieder zu einem angesehenen Elite-Internat gemacht hat. Das liegt aber vor allem an seinem als „Streitschrift“ deklarierten Buch Lob der Disziplin, das bei seinem Erscheinen 2006 zu einer lebhaften Diskussion im Blätterwald des Feuilletons geführt hat. Während die einen Buebs Forderung nach mehr Autorität des Lehrers und mehr Disziplin im Klassenraum als längst überfällige Abkehr von der Achtundsechziger-Pädagogik lobten, rückten Kritiker seine Thesen in die Nähe faschistischer Ideale.

Von der Pflicht zu führen merkt man die Spuren dieser öffentlichen Diskussion deutlich an. Im Gegensatz zu Lob der Disziplin verzichtet Bueb hier eher auf Provokantes, sondern setzt vielmehr verstärkt auf konkrete Beispiele aus der refrmierten Schulpraxis und die Macht der -- teils allzu weitschweifigen -- Erläuterung. Dabei will sich das Buch mit seinen „neun Geboten der Bildung“ als Leitfaden für Lehrer (und zum Teil auch für Schulleiter und Eltern) verstehen, mit dem diese bessere Pädagogen, Erzieher und Bildungsmanager werden sollen. Jedes Kapitel ist mit einem Leitsatz wie „Sei Vorbild!“ oder „Setze klare Ziele“ überschrieben, den der folgende Text näher erläutert. Disziplin und Autorität stehen da noch immer im Zentrum. Aber das, was folgt, ist praktischer angelegt als im Vorgängerbuch.

Von der Pflicht zu führen will nicht mehr und nicht weniger als die „kopernikanische Wende“ in der Bildungspolitik. Deshalb bleibt das Buch an der Tür des Klassenzimmers nicht stehen, sondern fordert -- neben einer konsequenten Evaluationspraxis für Lehrer -- auch ein Schulmodell, dass auf die Ganztagsschule setzt. Da ist sicher vieles konservativ und am klassischen Bildungsbegriff Platons und Goethes orientiert. Aber diskussionswert sind die Thesen Buebs allemal. Und faschistisch sind sie sicher nicht. -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de

Pressestimmen

»Eine Fundamentalkritik am deutschen Schulwesen« DER SPIEGEL/ 08.09.08 »Bernhard Buebs neues Buch will die Schule radikal reformieren.« FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG/ 11.09.08/Gesine Hindemith »Bernhard Buebs Bildungs-Buch enthält tiefe Wahrheiten...Zu hoffen bleibt, dass das Buch eine Debatte mit politischen Folgen auslöst: über die Leitung von Schulen und die Rolle der Lehrer.« BERLINER ZEITUNG/ 16.09.08/ Torsten Harmsen »Bueb ist eine Ausnahmeerscheinung in der deutschen Bildungslandschaft... Es ist das Verdienst dieses Buches den Begriff `Führung´ vom braunen Gedankengut zu lösen und ihm etwas Positives zu geben.« SÜDKURIER/ 13.09.08/Nils Köhler »In erstaunlich menschenfreundlichen Sätzen gelingt Bueb ein schönes Lob des pädagogischen Eros, von Bildung und Herzensbildung.« DIE ZEIT/ Thomas Assheuer/ 18.09.08 »Bernhard Bueb will mächtige Schulleiter.« NEUE ZÜRCHER ZEITUNG/ 13.10.08 »Der konservative Pädagoge Bernhard Bueb fordert Ganztagsschulen und will. dass Lehrer endlich geführt werden.« KURIER WIEN/ 24.11.08 »Bueb poltert teils so unterhaltsam drauflos wie Marcel Reich-Ranicki bei Fernsehpreisverleihungen.« HANNOVERSCHE ALLGEMEINE/ 05.12.08 »Pflichtlektüre für jeden Pädagogen« KLEINE ZEITUNG/ Carina Kerschbaumer/ 01.02.08

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Wer sich einsetzt, setzt sich aus. Und wer das nicht will, eignet sich auch nicht besonders für Führungsaufgaben. Als Leser merkt man bei der Lektüre sofort, dass Bernhard Bueb sein Führungsmodell im praktischen Alltag lernte, basierend auf einem Weltbild, an das er persönlich glaubt. Und auch wenn ich nicht in jedem Punkt mit ihm einig gehe, sind mir seine Ausführungen lieber als ausgewogene, auf theoretischem Wissen basierende Rundumrezepte von Beratern ohne langjährige Eigenerfahrungen. Mag sein, dass einige Formulierungen etwas antiquiert wirken, die Inhalte sind es nicht.

Es gibt durchaus strukturelle Gründe, warum Lehrer und Schulleiter ihre Führungsaufgaben nicht so wahrnehmen, wie man sich dies wünschte. Und Bernhard Bueb zählt viele diese Gründe auch auf. Vor allem in seinem lesenswerten Exkurs "Schulleiter sind Könige Ohneland". In einem beruflichen Umfeld, in dem die Meinung mehrheitsfähig ist, die Welt lasse sich durch Gesetze, Regeln und Normen verbessern, ist die Versuchung groß, sich aus der persönlichen Verantwortung zu stehlen. Daher endet dieses Buch mit dem Kapitel "Warte nicht auf die Politik, werde selber aktiv!" Wenn der ehemalige Leiter der bekannten Internatsschule Schloss Salem im Alter von siebzig Jahren nicht mehr viel von der Politik erwartet, kann ich das bestens verstehen. Trotzdem empfehle ich jüngeren Semestern einen Zweifrontenkriegen zu wagen. Denn wer soll denn Widerstand gegen träge Mandatsverteidiger leisten, wenn nicht die Jungen?

Christoph Eichhorn hat mit "Classroom-Management" ein Führungsbuch für Lehrer und Lehrerinnen geschrieben, das konkreter auf die Praxis ausgerichtet ist und moderner daherkommt. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass er sich mit Bernhard Bueb verstehen würde. Denn auch Eichhorn geht davon aus, dass Führung mehr mit Charakter und innerer Einstellung zu tun hat als mit einem Programm, wie man in sieben Schritten zum Helden wird. Die Gebote, an die Bernhard Bueb seine Leser erinnert, gehen über Tagespolitik und Moden hinaus, ob sie nun in der Sprache eines Humanisten, eines Alt-68ers oder eines Pfadfinderführers im Teenageralter formuliert sind.

Mein Fazit: Bernhard Bueb macht es seinen Kritikern leicht, sich von ihm und seinen Aussagen distanzieren zu können. Aber genau damit weckt er bei mir Sympathien. Und weil ich den Kern seiner Botschaft wichtig genug finde, springe ich über einige ideologische Schattenwürfe und runde bei der Bewertung auf.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Der Autor Bernhard Bueb ist deutscher Theologe und Pädagoge, leitete 30 Jahre die vornehme Internatsschule in Schloss Salem und ist einer der bekanntesten Kritiker des deutschen Erziehungswesens. Mit seinem Buch "Lob der Disziplin", das zum Bestseller wurde, löste er vor einigen Jahren eine erregte Debatte über Erziehung und Bildung aus. Das Buch pries, das Adjektiv sei erlaubt "autoritär", Ordnung und strikten Gehorsam als wesentliche Eigenschaften auf ihrem Weg zur Eigenverantwortlichkeit. Den überwältigenden Erfolg machten die von der "schwarzen Pädagogik" ausgehenden totalitären Tendenzen als Provokation perfekt. Nun ist sein zweites Buch im gleichen provokativen Argot erschienen, betitelt Von der Pflicht zu führen. "Neun Gebote der Bildung"; der Titel täuscht, denn Bueb verzichtet eigentlich hier im Wesentlichen auf Provokantes.

Die erste wenig gelungene Hälfte des Buches kreist um die Bildung individueller Eleven. Dort vertritt Bueb auf etwa 30 Seiten sein konservatives Weltbild zum Thema Bildung. Es geht nicht ohne Führung und den von Wirtschaft, Politik und Eltern forcierten Wechsel von einer wissenschaftlichen Grundauffassung zu einer anderen beklagt Bueb mit Recht. Aber dann ist dieses Thema nach diesen wenigen Seiten abgehakt.

Im zweiten Teil merkt man Bueb seine in Salem gewonnenen Erfahrungen an, in diesem wesentlich besser geschriebenen Segment geht es präzise nach Klappentext um "Ausgebrannte Lehrer",- wobei sein populistischer Generalverdacht, der des faulen Lehrers immer wieder untergründig mitschwingt,- "gelangweilte Schüler und gleichgültige Eltern". Er hält ein engagiertes Plädoyer für ein radikales Umdenken in Erziehung und Bildung, bemängelt die Bildungsmisere, die im Wesentlichen durch fehlende notwendige Reformen und fehlende Führung gekennzeichnet ist. Bueb ist sich der rhetorischen Sprengkraft, die dem Begriff "Führung" und "Befehligung" inne wohnt sehr wohl bewusst, bespricht in diesem Teil Möglichkeiten der Schulentwicklung, bei der Disziplin und Autorität im Forderungskatalog an exponierter Stelle stehen und er geht auf Probleme der Schulleitung ein, entwirft ein Modell wie man eine Schule gut führen kann. Geführt werden zu wollen gehört nach seiner Meinung zur Natur des Menschen, denn aus dem Blickwinkel der Anthropologie ist der Mensch ein "Herdentier". Den Lehrer, der zentraler Bezugspunkt des Buches ist, hat er somit sofort da, wo er ihn gern hinhaben möchte, nämlich in der Rolle des Führenden. Nach seiner festen Überzeugung darf er sich durchaus in der Rolle des "absoluten Königs" sehen und die Rolle wie geführt wird, in der Kindererziehung oder auch später in der Welt der Erwachsenen das bestimmt, auch davon ist er überzeugt, unser Leben.

Hauptthema in beiden bisher veröffentlichen Büchern ist die These, dass wir heute scheinbar den Willen verloren haben Führungsanspruch zu übernehmen und meinen uns auf Augenhöhe begegnen zu können, meinen die besten Kumpel zu sein, ob Schüler oder Kind. Diese Auffassung hält Bueb für einen groben Irrweg. Wenn man mit dem Gedanken Gleichheit kokettiert, dann muss man nach Sichtweise des Autors attestieren, das es Kinder und Erwachsene gibt und das ein Erwachsener ein anderer Mensch ist als ein Kind. Und in diesem Kontext geht seine Botschaft an die Erwachsenen, sie mögen sich dazu bekennen, dass sie älter sind, dass sie mehr Macht haben, dass sie eine Verantwortung haben, dass sie erziehen müssen. Mit dieser Führung sollen die jungen Menschen in erster Linie in ihrem Selbstwertgefühl und in ihrer Orientierung gestärkt werden. Dabei muss der "Führende" konsequent sein, Mut haben, herausfordern, Aufgaben abfordern, an denen die jungen Menschen wachsen können.

Bei der Kindererziehung macht Bueb keinen Unterschied zwischen Vater und Mutter, beide müssen Autorität haben, beide müssen aber auch als Erwachsene Vorbildfunktionen erfüllen, dabei sind Verlässlichkeit, Gerechtigkeit und Erfüllung der Schutzfunktion Voraussetzung. Die wirklich größte Veränderung die die Familie in den letzten Jahren erfahren hat ist die Stellung des Kindes, nicht die des Vaters oder die der Mutter. Einerseits sieht Bueb die größten Defizite der Väter nach wie vor, in dem Mangel an Zeit, die sie für die Kinder haben, andererseits beklagt er wiederholt, dass die Erwachsenen eigentlich gar nicht Erwachsen sind, und dass sich insbesondere in bildungsfernen Schichten die Väter aus der Erziehung heraushalten.

Fazit: Der Titel des Buches ist großartig gewählt, mit zwei Reizwörtern auf die man unterschiedlich reagieren kann. Wie man auch darüber denken mag, wichtig und entscheidend ist, dass Bücher eine gesellschaftliche Diskussion anstoßen. Das ist dem Autor mit dieser Frage, was in der Erziehung falsch läuft und was nicht sicherlich gelungen. Kritisches muss aber auch angemerkt werden, einerseits frappieren viele Widersprüche in den Konnotationen, andererseits erregen die überbordenden Redundanzen Unmut, denn wir haben als Leser ja eine biologische Verfallzeit. Weniger ist oft mehr.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Nach seinem umstrittenen ersten Buch "Lob der Disziplin", das in Deutschland eine nicht unerhebliche Erziehungsdebatte auslöste, legt der ehemalige Leiter des Eliteinternats Salem am Bodensee, Bernhard Bueb, nun nach. Hatte er in seinem ersten Buch das generelle Fehlen von Werten wie Disziplin, Ordnung und Zuverlässigkeit in der ganzen Erziehung beklagt und dabei einen Verfall von bestimmten Werten als Folge der Studentenbewegung und ihrer Auswirkungen auf die Pädagogik und das Zusammenleben der Menschen als Hauptursache identifiziert, widmet er sich im vorliegenden Buch hauptsächlich dem Erziehungssystem Schule und definiert "Neun Gebote der Bildung." Insbesondere hat er dabei die Person, die Rolle und die Aufgaben eines Schulleiters im Blick. Er zieht von dort auch Fäden zur Führungsrolle von Lehrern und Eltern, wenn er schreibt:
"In der Erziehung ist Führung durch Vorbild der Königsweg. Wenn Kinder und Jugendliche folgen, weil sie so sein wollen wie die für sie Verantwortlichen, der hat schon gewonnen. Die Gefährdung aller Vorbilder ist pharisäische Selbstgerechtigkeit. Das einzige Heilmittel dagegen ist Humor. Niemand kann Vorbild sein, dem es an Humor fehlt.
Obwohl Vorbildlichkeit eine so zentrale Rolle in der Pädagogik spielt, kann jeder Vater, Mutter, leider auch Lehrer oder Schulleiter werden, ohne dass seine Eignung an dem Kriterium gemessen wird, ob er ein Vorbild sein kann. Vater oder Mutter zu werden gilt als Menschenrecht; lediglich formale Einwände kann der Staat dagegen erheben. Die Anstellung von Lehrern und Schulleitern könnten die zuständigen Autoritäten davon abhängig machen, ob sie zum Vorbild taugen. Sie tun es jedoch ganz selten. Die Wirkung als Vorbild gewinnt durch Ausstrahlung, exzellenten Verstand, Kreativität, starke Persönlichkeit, aber auch durch Intuition, Empathie und Gespür für Ideen, deren Zeit gekommen ist. Es sind angeborene Begabungen, die für Führungspositionen höchst nützlich sind, aber nicht vorausgesetzt werden können. Unter dem Begriff emotionale Intelligenz lassen sich diese Eigenschaften zusammenfassen. Menschen mit solchen Begabungen werden mit Recht in höhere Führungspositionen berufen. Ihnen ist aber trotzdem zu raten, das nötige Handwerk zu lernen."

In neun Kapiteln schlüsselt Bueb auf, worin er gute Führung in der Schule sieht. Lehrer sollten ihren Schülern ein Vorbild sein und der Schulleiter seinen Lehrern. Dabei geht er selbstverständlich davon aus, dass Menschen Führung brauchen, sowohl die Kinder als auch die Mitglieder eines Kollegiums. Durch den Missbrauch von "Führung" im Nationalsozialismus werden jedoch auch bei der Bewertung dieses Buches noch viele alte Mechanismen der political correctness einrasten und ausrasten. Dabei ist Leitung und Führung ein urdemokratisches Prinzip und das, was Bueb an vielen gelungenen Beispielen ( z.B. der Helene-Lange-Schule in Wiesbaden ) beschreibt, selbstverständlicher Teil der Alltagsarbeit vieler Eltern und Chefs.

Leider aber ist es noch eine Minderheit. Doch Bueb hat Hoffnung, die der Rezensent teilt:
"Ich möchte mit einer Vorhersage schließen: Wenn sich das Selbstverständnis und die Rolle von Schulleitern und Lehrern soweit ändern, dass sie Führung akzeptieren als einen Weg, die Qualität von Schule zu verbessern, so werden wir vielen Reformversuchen der letzten 30 Jahre zum Durchbruch verhelfen. Und es gibt eine Hoffnung: Die Erkenntnis, dass gute Führung Segen bringt, hat auch die Schule erreicht. Wenn sich in Zukunft an Schulen eine Führungsstruktur entwickelt, dann werden Schulleiter und Lehrer auch Politik als ihre Aufgabe verstehen und sich für die Interessen der Schule stark machen. Victor Hugo wird der Satz zugeschrieben, nichts sei so erfolgreich wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Ich glaube, das die Zeit für gute Führung an Schulen gekommen ist."

Dem Buch ist zu wünschen, dass seine wichtigen Thesen durch die Diskussionsbarrieren der political correctness auch in die Lehrerschaft durchdringen.
Vieles was Bueb erläutert, gilt auch für Eltern, die dieses teilweise sicher provokante Buch mit ebensolchem Gewinn lesen können wie Lehrer.
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