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Von der Mutter missbraucht: Frauen und die sexuelle Lust am Kind
 
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Von der Mutter missbraucht: Frauen und die sexuelle Lust am Kind [Broschiert]

Alexander Markus Homes
1.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktinformation

  • Broschiert: 460 Seiten
  • Verlag: Books on Demand Gmbh; Auflage: 1 (August 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3833414774
  • ISBN-13: 978-3833414770
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 17 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 1.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 435.429 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Alexander Markus Homes
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Von der Mutter missbraucht

Der Autor bricht in diesem Buch mit einem längst überfälligen Tabu. In erschreckender Weise berichtet er von Frauen, die ihre Kinder missbrauchen, sexuell sowie physisch und psychisch.Er belegt seine Aussagen mit Studien, die leider in der heutigen Zeit nicht öffentlich diskutiert zu werden scheinen. (...) Eine längst überfällige Bestandsaufnahme, die die öffentliche Diskussion nicht nur anregen, sondern zu einem Umdenken in unserer Gesellschaft führen sollte. --PAPA-YA, Januar 2011

Von der Mutter missbraucht

Das Buch wird viele Menschen tief bewegen und erschüttern. Es ist ein wichtiges Buch, da es den Mythos der "unberührbaren Mutter" angreift in einer Gesellschaft, die gerne weg sieht. Das Buch ist sehr direkt und anschaulich. (...) Es soll nicht instrumentalisiert werden um damit in einen ideologischen Kampf mit der radikalen feministischen Frauenbewegung einzutreten, oder Vätergruppen ideologisch zu unterstützen. Es soll die Öffentlichkeit für das Thema weiter sensibilisieren und vor allem männliche und weibliche Opfer ermuntern aufzubegehren und die Mauer des Schweigens zu durchbrechen. --BUCHBESPRECHUNGEN-PSYCHOTHERAPIE.DE, März 2008

Wenn Mutterliebe schmutzig wird

Homes beschreibt nicht nur die Familie als Tatort, sondern auch soziale Institutionen wie etwa Kinderheime, Kinderhorte oder die katholische Kirche. Der Fachjournalist rüttelt mit seinem Buch am Tabu, dass Frauen von Natur aus gut und friedfertig seien. "Ist der Mutter-Kind-Inzest im Vergleich zum Vater-Kind-Inzest harmloser?", fragt er sich. Mütter missbrauchen ihre Söhne zärtlich. Töchter hingegen, werden von Müttern nicht nur sexuell missbraucht, sondern oft auch noch malträtiert. SONNTAGSBLICK, April 2007 --SONNTAGSBLICK, April 2007

Ökumenische Telefonseelsorge informiert über Tabuthema

Nach den Rechercheergebnissen des Journalisten gehen Mütter beim sexuellen Missbrauch ihrer Kinder "subtiler, verführerischer" vor als Männer. (...) Der Journalist schrieb ein Fachbuch über dieses Thema, das unter dem Titel "Von der Mutter missbraucht, Frauen und die sexuelle Lust am Kind", erschienen ist. --BISCHÖFLICHE PRESSESTELLE - KOBLENZ, November 2006

Kindesmissbrauch: Frauen als Täter

Wenn sexueller Missbrauch an Kindern diskutiert wird, dann ist die Rede meist von männlichen Tätern. Der Journalist Alexander Markus Homes hat ein Buch verfasst, das sich mit Frauen - nicht zuletzt Müttern - als Täterinnen befasst. --RHEIN ZEITUNG, November 2006

Systematisch verharmlost

Homes kommt im Laufe seiner umfassenden Studie zum Schluss, dass der weibliche Anteil bei sexuellem Missbrauch systematisch verharmlost, relativiert oder geleugnet werde. Das hänge einerseits mit einem traditionellen Frauenbild zusammen, das Mütter als ausschliesslich friedfertig, liebevoll, aufopfernd und asexuell charakterisiere, andererseits mit einem feministischen Monopolanspruch auf das Missbrauchsthema. «Die Mutter als Kindes-Missbraucherin fügt sich nicht in das feministische Bild von der Frau als Opfer patriarchalischer Gewalt», so konstatiert Homes. Zu diesem Bild gehöre auch die zwangsläufige Assoziation von sexuellem Missbrauch mit männlicher Macht und Aggression. Diese Einseitigkeit ist auch auf dem Gebiet der Beratungsstellen, der Fachliteratur und der Medienberichterstattung nicht zu übersehen. --Neue Züricher Zeitung, 21. August 2011

Homes hat weltweit recherchiert und spricht sogar davon, dass die Hälfte aller Missbrauchstäter weiblich ist. So genau weiß es niemand, die Dunkelziffer ist hoch, es werden nur wenige Daten erfasst. --spiegel-online 28.09.2011

Neben dem Buch von ELLIOTT wohl die einzige deutschsprachige Monografie zum sexuellen Mißbrauch von Kindern durch Mütter sowie andere Frauen. Das Werk sammelt auf 450 Seiten eine überwältigende Fülle von Dokumenten zu diesem bis heute zumeist tabuisierten Thema. Homes kritisiert massiv parteilich-feministisch orientierte und geprägte Beratungs- und Hilfevereine, die offenbar häufig nur an männlichen Tätern interessiert sind (und nicht selten nur weibliche Opfer beraten). (...) Obwohl Homes die von ihm angeprangerte Frontstellung Frauen versus Männer durch manche polemisch überzogenen Formulierungen durchaus mitträgt, kommt an dem inhaltlichen Material niemand vorbei, der sich ernsthaft mit der Thematik auseinandersetzen möchte. --Trauma Beratung Leipzig September 2011

Kurzbeschreibung

Die Medien sind voll mit Berichten über männliche Kindesmissbraucher. Über weibliche Kindesmissbraucher, die eigene und/oder fremde Kinder missbrauchen, gibt es kaum Informationen. Warum wird der weibliche Anteil an sexueller Gewalt, gerichtet gegen Kinder, fast ausnahmslos geleugnet? Das vorliegende Buch gibt auf etliche Fragen im Zusammenhang mit Frauen und Müttern, die Kinder sexuell missbrauchen oder misshandeln, umfassend Antworten. Es belegt vor allem, dass eben nicht nur Väter, sondern auch Mütter ihre Kinder sexuell missbrauchen; dass Mütter vorwiegend ihre Söhne missbrauchen und dies offenbar vorwiegend zärtlich tun; dass sie ihre Töchter missbrauchen, sie dabei aber häufig quälen; dass allein erziehende Mütter unter den weiblichen Missbrauchern überproportional vertreten sind; vor allem aber, dass Mütter und überhaupt Frauen als Kindesmissbraucherinnen in der Gesellschaft, in den Medien und in der Forschung kaum wahrgenommen werden. Es herrscht aber auch eine kollektive Mauer des Schweigens: So schweigt beispielsweise die (feministische) Missbrauchsforschung über die Tatbestände, dass – viele männliche Sexualstraftäter erst zu solchen wurden, weil sie in der Kindheit von der eigenen Mutter missbraucht worden sind; – die Missbrauchsraten für weibliche Täter in internationalen Studien mit bis zu 80 Prozent und in nationalen (deutschen) Studien mit bis zu 40 Prozent angegeben werden. Angesichts solcher Fakten muss wohl die Geschichte des sexuellen Kindesmissbrauchs umgeschrieben, wenn nicht gar neu geschrieben werden. Dieses Buch ist ein Beitrag dazu.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
34 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Konnte nicht weiter lesen 17. April 2009
Format:Broschiert
Ich habe mir dieses Buch gekauft, um etwas über das Schicksal missbrauchter Jungen zu erfahren, vor allem über die Folgen des Missbrauchs. - Denn die Selbsthilfebücher für Opfer/Überlebende, die ich bisher gesehen habe richteten sich alle an missbrauchte Frauen und Mädchen, und es geht meist hauptsächlich um männliche Täter. Zwar kann man auch als männliche Person mit diesen arbeiten, aber da es ja vielleicht doch Unterschiede gibt, interessierte ich mich für einen männlichen Standpunkt.

Erst in zweiter Linie interessierten mich die Zusammenhänge zwischen der in der Kindheit erlebter Opferrolle und der späterer Täterschaft mancher Betroffener. Mit dieser Erwartungshaltung machte ich mich ans Lesen:

Schon in der Einleitung bekommt man neben einer kommentarlos abgedruckten Selbstrechtfertigung einer pädophilen Frau und Anschuldigungen gegen "Missbrauchsjägerinnen" die den Kindern angeblich nie stattgefundenen Mißbrauch einredeten, Sätze wie diesen zu lesen: "Wenn Frauen das strukturell vorgegebene Machtverhältnis zu Kindern zu Kindern gewaltförmig ausnutzen und sexualisieren, gibt es dann noch eine Begründung und Legitimierung für den Feminismus? Haben sie das Recht, Männer wegen der von ihnen verübten Gewalttaten anzuklagen, wenn ihr eigenes Geschlecht Macht und Gewalt ausübt, indem es (eigene) Kinder misshandelt und/oder sexuell missbraucht?"

Hier wird eine Tendenz klar, die sich später immer wieder zeigt: Es geht dem Autor anscheinend nicht um das individuelle Opfer (und den individuellen Täter bzw. die individuelle Täterin), sondern um den Kampf zwischen den Geschlechtern. - Wieso sollten durch die Missetaten mancher Frauen denn alle Frauen - auch die, die keine Kinder missbrauchen - das Recht verwirken sich für ihre Interessen zu engagieren, oder gar das Recht (und die Pflicht) verlieren männliche Gewalttäter anzuklagen? - Schließlich gibt es keine Kollektivschuld des einen Geschlechts, oder des anderen.

So sehr einem als friedfertiger und sensibler Mann jene häufigen Kampagnen auf die Seele schlagen, die einseitig die Männergewalt gegen Frauen und Mädchen thematisieren, während man andererseits im Freundeskreis auf von Ihren Partnerinnen geschlagene und von ihren Müttern schwer traumatisierte Männer trifft, so sehr man selbst als Kind und Jugendlicher unter der vulgärfeministischen Einordnung jedes Jungen als "potentieller Täter", seines Penis als "potentielle Tatwaffe" gelitten hat während gleichzeiting das eigene Leid und die eigene Überforderung durch die mütterlichen Übergriffe übersehen oder bagatellisiert wurde, so wenig kann ich mich in Homes' antifeministischen und geschlechterkämpferischen Positionen wiederfinden.

Der Autor fährt fort indem er zahlreiche Kriminalstatistiken zitiert, wobei jedoch nicht klar wird auf welche Grundgesamtheit sich die Zahlen jeweils beziehen. Um mehr Licht ins Dunkel zu bringen breche ich die sequentielle Lektüre bei Seite 20 ab, und wende mich dem sechsten Abschnitt "Sexueller Missbrauch in Zahlen", und dort dem Kapitel 6.4 "Horror-Zahlen? - Feministisches Zahlenspiel wider besseres Wissen" zu: Hier wird (wohl richtig) dargestellt, wie manche feministischen Autorinnen die Missbrauchszahlen in ihren Publikationen weit übertrieben haben, und die These in den Raum gestellt, dass die behaupteten Zahlen vielleicht dann "real" würden, wenn man die vergessenen männlichen Opfer des Kindesmissbrauchs hinzuzählt.

Soweit, so gut. Der Autor zitiert hier jedoch zum Beleg seiner These einer übertriebenen Angstmacherei mit dem Missbrauch einen Artikel, der die Situation seiner Meinung nach "auf dem Punkt" bringt: "Jacobi, P. (1973): Sexualpädagogische Bürgerhetze. Liebe mit Kindern. In: betrifft : erziehung, 4/1973, S. 26-27". - Schon der Titel macht stutzig; Und das ausführliche Volltextzitat endet mit: "Nur notdürftig verbirgt sich hier eine massive bürgerhetze gegen sexuelle minderheiten unter dem fadenscheinigen moralischen mäntelchen moderner sexualpädagogik, der unterstützung aller kultusministerien sicher."

Gegen welche sexuelle Minderheit soll hier angeblich gehetzt werden? - Mir kommt ein übler Verdacht. - Mir wird schlecht. Ich kann dieses Buch nicht mehr weiter lesen.

Den Opfern mütterlichen Missbrauchs kann ich von der Lektüre dieses Buches - soweit ich es gelesen habe - nur abraten; Denn es bringt den männlichen Opfern ja auch nichts die eigenen Unterlegenheitsgefühle gegenüber der Mutter nun in einer Art Frontstellung in die Ablehnung aller Frauen und des Feminismus umzumünzen, und am Ende gar noch - auch das klingt für mich an - die "Pädophilie" zu rechtfertigen. - Ebensowenig wie wenn den weiblichen Opfern mütterlichen Missbrauchs suggeriert wird ihre von Männern missbrauchten Geschlechtsgenossinnen hätten kein "Recht, Männer wegen der von ihnen verübten Gewalttaten anzuklagen, wenn ihr eigenes Geschlecht Macht und Gewalt ausübt[...]".

Es kann doch nun wirklich nicht darum gehen ob nun Männer oder Frauen quasi per Definition schuldlos oder schuldig seien! - Eines ist so falsch wie das andere. - Es muss immer um die konkreten Opfer und die konkreten TäterInnen gehen, um die Auswirkungen ihres Tuns. - Egal welchem Geschlecht sie jeweils angehören.

Ich kann nachvollziehen, warum dieses Buch keinen Verlag gefunden hat.
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