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Von Minsk nach Manhattan: Polnische Reportagen
 
 
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Von Minsk nach Manhattan: Polnische Reportagen [Gebundene Ausgabe]

Zdislaw Wolniarowicz , Beata Pawlak , Jacek Hugo-Bader , Pawel Smolenski , Tomasz Patora , Marcin Stelmasiak , Wlodzimierz Nowak , Irena Morawska , Piotr Gluchowski , Lidia Ostalowska , Mariusz Szczygiel , Tomasz Kwasniewsk , Martin Pollack , Renate Schmidgall , Joanna Manc
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Paul Zsolnay Verlag Ges. m.b.H.; Auflage: 1 (4. März 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3552053719
  • ISBN-13: 978-3552053717
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 468.954 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Der Bericht über die polnische Hausfrau, die zwanghaft alles notierte, ist nur das eindrücklichste Beispiel aus dem exzellenten Sammelband..." Wolfgang Paterno, Profil, 10.04.06 "Elf bewunderungswürdige, ebenso präzise wie poetisch geschriebene Exempel." Uwe Wittstock, Die Welt, 07.10.06

Kurzbeschreibung

38.196 Mal hat Janina Turek in 57 Jahren das Telefon abgehoben, 1922 Mal hat sie sich mit jemandem verabredet: Janina Turek hat alles, buchstäblich alles in ihrem Leben notiert. Limalo besitzt in einem Vorort von Warschau eine Villa und macht Geschäfte; plötzlich bricht er auf, um in Transsilvanien nach seinen Vorfahren zu suchen. Am 9. März 1995 übergießt sich Zbigniew K. in Manhattan mit Benzin und verbrennt. Drei markante Schicksale, drei Beispiele für die literarische Gattung der Reportage, wie sie es bei uns fast nicht mehr gibt, in Polen aber hohe Tradition hat. Martin Pollack hat in diesem Band eine Auswahl der besten polnischen Reportagen aus mehr als einem Jahrzehnt getroffen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Reportagekunst 18. Dezember 2006
In der modernen Medienwelt ordnet sich das Meiste dem Gebot der Aktualität unter, das nach möglichst knappen Informationstexten verlangt. Da bleibt in den Printmedien im deutschen Sprachraum nur noch wenig Raum für längere Reportagen, auch wenn es sie hin und wieder durchaus noch gibt. In unserem Nachbarland dagegen hat sich, wie der Herausgeber Martin Pollack ("Von Minsk nach Manhattan") in seinem informativen Vorwort aufzeigt, seit Jahrzehnten in Gefolge von Hanna Krall und Ryszard Kapúscinski eine großartige Reportagekunst entwickelt. In der überregionalen Tageszeitung "Gazeta Wyborcza" und ihren Beilagen erscheinen z. B. jährlich an die 300 (!) Reportagen.

Elf aus den Jahren 1992 - 2005 hat Pollack ausgewählt und übersetzen lassen. Themen z.B.: Leoncin, der Geburtsort des Literaturnobelpreisträgers Issac B. Singer, weigert sich, seinen 100. Geburtstag zu würdigen; auch 50 Jahre reichen zur Versöhnung zwischen Polen und Ukrainern nicht aus; ein Zigeuner bricht auf, um nach seinen Ursprüngen zu suchen; so mancher naive deutsche Mann gerät in die Fänge von hübschen Polinnen; mörderische Geschäftspraktiken in Lodz - Ärzte und Rettungssanitäter kungeln mit Bestattungsunternehmern... -

fürwahr: ein interessantes, spannendes Reportagebuch.

Nachbemerkung: Rüffel an den für das Buch zuständigen Verlagslektor - es sind elf, nicht, wie annonciert, zehn Texte (vgl. Umschlag).
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