Katzen und Männer, das sind die Hauptfiguren in dem Debüt von Nina de Gramont. Und die überwältigende Natur Amerikas. Es sind leise Geschichten, die sie da erzählt, aber sie setzen sich fest. Immer aus der Sicht einer Frau erzählt, handeln sie von Beziehungsproblemen zwischen Ehemann und Ehefrau, Freund und Freundin, kleiner Schwester und großer Bruder. In jeder der 10 Erzählungen taucht eine Katze auf. Mal ist sie Feund, mal ist sie Feind, aber immer trägt sie zur Lösung des Problems bei.
"Von Katzen und Männern" ist ein Buch, das sich besonders eignet gelesen zu werden, während man auf etwas wartet, sei es ein Zug oder die U-Bahn. Nina de Gramont gelingt es mit einfachen Worten, den Leser in die Welt ihrer Hauptdarstellerinnen eintauchen zu lassen und vorallem durch ihre Naturbeschreibungen alles andere vergessen zu lassen. Vom ersten Augenblick an sind die Personen, die Situation, das Umfeld vertraut und am Ende jeder Geschichte, tut es leid, diese Welt verlassen zu müssen. Ein Buch, nicht nur für Katzenliebhaber!