Kurzbeschreibung
Die Tang- und die Song-Dynastien stehen als Blütezeit der chinesischen Lyrik im
Mittelpunkt des Bandes, doch kann man die Gedichte von Li Bai, Tu Fu und Wang Wei nicht wirklich schätzen, wenn man sie nicht im Zusammenhang ihrer Vorgänger und Nachfolger oder außerhalb des Kanons stehenden Zeitgenossen wie Han Shan sieht.
Der Band stellt nicht nur ein in seiner Form nie da gewesenes Panorama der klassischen chinesischen Poesie in deutscher Sprache dar, sondern ist gleichzeitig eine ganz neue Begegnung mit den eigenen großen Dichtern als Nachübersetzer, Albert Ehrenstein, Bert Brecht, Rainer M. Gerhard oder Günter Eich.
Über den Autor
Eva Schestag studierte Sinologie in München, Nanjing, Zürich und Taipei. In Frankfurt konzipierte sie für das Museum der Weltkulturen die Ausstellung "Bilder vom Glück" und sie unterrichtete als Lehrbeauftragte an der JW Goethe Universität klassisches Chinesisch. Ihr Hauptinteresse gilt der Kommentargeschichte des Buches Zhuangzi und der altchinesischen Sprachphilosophie.