Der Buchautor Erhard Schümmelfeder über das Freizeitjägertum und das Buch "Von der Jagd und den Jägern: Bruder Tier und sein Recht zu leben":
"Für einen denkenden Menschen mit Herz ist die Abschaffung der Jagd eine selbstverständliche Forderung. Die Ursachen dafür, dass es Leute gibt, die sich als 'Freizeit-Tier-Killer' vergnügen, sind vielfältig und erfordern eine gesonderte Betrachtung. '
Was alle Freizeitjäger miteinander vereint, ist die perverse Lust am Totschießen wehrloser Tiere. Eigentlich ist es furchtbar tragisch, dass man den lieben Gott nicht fragen kann, was er von diesem himmelrschreienden Unfug gedankenloser Dummköpfe hält. Die christlichen Kirchen segnen das Jägertum sogar ab und schweigen sich ansonsten dumpf und beharrlich zu diesem Thema aus. Ein wenig Hoffnung auf eine bessere Welt macht das Buch von Dr. Loske. Sein Werk richtet sich an den gesunden Menschenverstand des mündigen Lesers. Die von ihm anvisierte Zielgruppe ist aber auch die der Freizeitjäger, auf deren Einsichtsfähigkeit er auf der Ebene der 'sachlichen Darlegung' seiner Argument hofft. Diese Form der Auseinandersetzung ist seriös und von hohem Anspruch im Hinblick auf den tief empfundenen Wunsch nach Beseitigung menschlichen Fehlverhaltens in der Natur.Etwas mehr Schärfe bei den sprachlichen Ausdrucksmöglichkeiten hätte sich nicht hilfreich bei der Lösung des Problems erwiesen, denn Freizeitjäger sind erfahrungsgemäß weder für verstandesmäßige noch für emotionale Moral-Appelle empfänglich.
Realistisch betrachtet: Es ist nicht zu erwarten, dass der gedankenlose 'Jäger-Mob' plötzlich Sensibilität für Ethik und Nachhaltigkeit im Weltgefüge entwickelt. Ein 'Umdenken' der Jäger müsste gewiss gesetzlich 'verordnet' werden. Wünschenswert wäre es, wenn die 'Eliten' (Ich bitte um Beachtung der Anführungsstriche!) der Gesellschaft in der Politik den gesetzlichen Rahmen für ein Verbot der 'Freizeitjagd' schaffen würden. Die Abschaffung der Jagd hätte allein in Deutschland jährlich für 5 Millionen Tiere die gleiche Bedeutung wie einst im geschichtlichen Kontext die Abschaffung der Leibeigenschaft. ' In diesem Zusammenhang ist das Buch von Dr. Loske nicht nur ein Denkanstoß, sondern ein richtungsweisender Meilenstein."
Erhard Schümmelfeder