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Von der Hand in den Mund: Eine Chronik früher Fehlschläge
 
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Von der Hand in den Mund: Eine Chronik früher Fehlschläge [Gebundene Ausgabe]

Paul Auster , Werner Schmitz
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
  • Verlag: rowohlt; Auflage: 2 (27. März 1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3498000438
  • ISBN-13: 978-3498000431
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,8 x 4,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 154.763 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Paul Auster
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

«Von der Hand in den Mund» ist ein amüsantes Porträt des Künstlers als hungernder Mann vor dem Hintergrund der bewegten sechziger und siebziger Jahre. Der schnöde Mammon spielt darin die entscheidende Rolle ­ als Metapher für den Tanz um das Goldene Kalb, als Fessel der Gesellschaft, als schlichtes Überlebensmittel. Auster beschreibt seinen ebenso kompromißlosen wie krummen Werdegang voller Selbstironie, aber auch mit der Sicherheit des gereiften Künstlers, für den der Weg seiner Identitätssuche stets das Ziel war. Und er komplettiert das Lesevergnügen, indem er im Anhang einen Teil seiner frühen Werke erstmals zugänglich macht.

Über den Autor

wurde am 3. 2.1947 als Nachkomme eingewanderter österreichischer Juden in Newark, New Jersey geboren. Er studierte Anglistik und vergleichende Literaturwissenschaft an der Columbia University New York (B.A. und M.A.) und fuhr danach als Matrose auf einem Öltanker zur See. 1971-74 lebte er in Frankreich, hauptsächlich in Paris. Nach seiner Rückkehr in den USA nahm er einen Lehrauftrag an der Columbia University an und arbeitete zusätzlich als Übersetzer französischer Autoren (Blanchot, Bouchet, Dupin, Joubert, Mallarmé, Sartre) sowie als Herausgeber französischer Literatur in amerikanischen Verlagen. Paul Auster lebt in Brooklyn, New York, ist mit der Schriftstellerin Siri Hustvedt verheiratet und hat zwei Kinder. Er erhielt Stipendien der National Endowment for the Arts (1977 für Lyrik, 1983 für Prosa), den France Culture Prix Etranger (1988) und den Morton Dauwen Zabel Award (1990).

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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Chroink der Fehlschläge ist ein Fehlschlag, 29. November 2000
Von Ein Kunde
Paul Austers Buch "Von der Hand in den Mund" ist eine bunt zusammengewürfelte Sammlung, die aus seiner Autobiographie, drei frühen Theaterstücken, einem Detektivroman und seiner Spielerfindung, einem Kartenspiel, das einem Baseballmatch nachempfunden ist. Auch wenn diese Zusammenstellung dadurch motiviert ist, daß alles mit Austers früheren Jahren vor seinem literarischen Durchbruch zu tun hat und seine kreative Arbeit in dieser Zeit darstellt, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, daß hier für ein neues Buch noch einmal ganz kräftig die alten verstaubten Schubladen aufgemacht worden sind, um nachzuforschen, ob man nicht doch etwas davon noch verkaufen kann. (Bizarrerweise windet sich Auster laut Auskunft des Verlages noch darum, ob er die Aufführungsrechte für seine Stücke herausgeben soll oder nicht). Auch die Qualität läßt zu wünschen übrig. Als Austerfan mag man sich vielleicht noch über die gönnerhafte Geste freuen, daß der gute Paul auch sein mittelprächtiges Frühwerk der Öffentlichkeit nicht vorenthält. Der Detektivroman ist gelinde gesagt langweilig. Die drei Theaterstücke bedienen sich auffallend reichlich bei Samuel Becketts Theaterstücken der 60er und 70er (Auster kannte Beckett gut in seiner Pariser Jahren). Allenfalls "Laurel und Hardy kommen in den Himmel", das einzige Stück, das Auster noch einmal später überarbeitet hat, zeigt streckenweise sein späteres Können. Seine 1996 geschriebene Autobiographie, die von seiner Jugend, seinem Studium, den Jahren in Paris und der schwerigen Rückkehr nach New York, bis zu seiner ersten Veröffentlichung handelt, ist gut und interessant geschrieben. Leider weiß man aber vieles schon, da Auster sich offenherzig seiner autobiographischen Elemente in seinen Romanen bedient. Also, mein Tip: bei den Roman bleiben, die sind gut!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Sein wohl langweiligstes Buch, 27. Februar 2000
Von Ein Kunde
Man wundert sich beim Lesen der Autobiographie, dass es derselbe Auster ist, der so zauberhafte Bücher wie Mond über Manhattan, Die Musik des Zufalls oder Mr Vertigo zustande gebracht hat. Die ihm eigene Melancholie ist ins fast Depressive übersteigert und die Anhängsel seiner Frühwerke sind nur als Füllmaterial verzeihlich. Sein Versuch, ein Baseball-Kartenspiel zu entwerfen ist zwar löblich, aber für den Laien absolut nicht nachvollziehbar. Sein wohl langweiligstes Buch.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Interessant, wenn man Austers andere Werke kennt., 21. August 2002
Dieses Buch ist mit Sicherheit nur dann interessant, wenn man Paul Austers andere Werke kennt. Viele Passagen aus seinem Leben erinnern an unterschiedliche Erlebnisse von Protagonisten in Austers anderen Büchern. Gerade das macht die Autobiografie derart lesenswert. Man muss unweigerlich schmunzeln, wenn man wieder an eine Stelle gerät, die man bereits irgendwie kennt. Die Feststellung, dass Auster Situationen in seinen Büchern oft an seine eigenen Erlebnisse angelehnt hat, ist nur durch die Lektüre dieses Buches zu erlangen. Gerade aus diesem Grund hat es so viel Gewicht. Auster zählt durch seinen einfachen Schreibstil zu einem der bekanntesten und beliebtesten Romanautoren Amerikas. Seine Autobiografie läßt noch einen weiteren Aspekt seines Schaffens ans Licht treten. Gut das es diese gibt. Trotzdem für alle noch nicht Auster-Bekennende: Lest zuerst ein paar seiner anderen Bücher, denn dann ist der Genuß von "Von der Hand in den Mund" auf jeden Fall gewährleistet, und mögliche aufkommende Enttäuschungen gleich im Keim erstickt. Besonders zu empfehlen: "Leviathan", "Die New York Trilogie" und "Im Land der letzten Dinge".
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