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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
ein ungewöhnliches buch- nur für fans,
Rezension bezieht sich auf: Von GET BACK zu LET IT BE: Der Anfang vom Ende der Beatles (Taschenbuch)
hier ist ein buch, welches wahrscheinlich nur den echten beatles- fan interessieren und fesseln wird. der autor beschreibt anhand der vorliegenden bild- und tonträger die aufnahmesessions für das album "let it be". die geschichte ist bekannt: man trifft sich in twickenham, um einen film über das entstehen neuer songs für einen life-auftritt machen zu lassen, man probt, fühlt sich unwohl, entzweiht sich, findet sich, wechselt das studio, arbeitet verbissen, um endlich ein ende zu machen, welches bekannterweise auf dem dach des studios stattfindet.
hier findet man ausführlich die niederschrift jedes einzelnen tages, wer was wann mit wem und wie spielte, und was dazwischen so geredet und getan wurde. man kann sich sein eigenes bild davon machen, wie jeder einzelnen in der band tickte, man braucht sich nicht mehr mit subjektiven interpretationen und nachträglichen beschönigungen abzufinden. sehr bezeichnend sind schon die ganz am anfang des klappentextes aufgeschriebenen zitate: "wir waren immer eine großartige kleine band. das zeigt sich auf den 'let it be', tapes,und das ist das wichtigste" (maccartney) "der tiefpunkt aller zeiten" (harrison) "die erbärmlichsten sessions auf erden" (lennon). eingeleitet wird das ganze mit einem kurzen abriß der beatles-geschichte bis 1969 und abgerundet mit einem kapitel über die dinge nach beendigung der aufnahmen (bis 2009), so z.b. über die entstehung des "...naked"-albums oder die anthology-sachen. ich fand es beim lesen nur zeitweise etwas ermüdend, insgesamt jedoch spannend und informativ für einen, der mehr will, als die musik. ein paar passende fotos fehlen leider (der film als dvd wäre ach nicht schlecht gewesen, aber der wird ja immer noch blockiert.) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Nur für eingefleischte Fans,
Rezension bezieht sich auf: Von GET BACK zu LET IT BE: Der Anfang vom Ende der Beatles (Taschenbuch)
Diese Buch gibt sehr genau in Form von Zitaten oder als Zusammenfassung die ungefähr 20 Tage der Beatles bei den Proben zum "Let it be" bzw. "Get back"-Projekt im Januar 1969 wieder. Das vorliegende Buch ist eher ein Protokoll der Bänder, die ja bei den Filmaufnahmen mitgeschnitten wurden, niemand soll also eine Biographie oder einen Roman erwarten. Die Nagra-Filmrollen liegen bis heute in den EMI-Archiven und bieten Tonnen von teils unveröffentlichtem Material aus diesen Sessions, die aber als Bootlegs seit den 70ern schon erhältlich sind.
Hier nun die fast vollständige chronologische Aufarbeitung der Sessions in Buchform, die aber, ohne das Material auch hören zu können, völlig witzlos ist. Der Autor arbeitet sich von Tag zu Tag der Sessions vor und schreibt mit, was man auf den Bändern hört, was also Paul zu George oder George zu John sagt usw. Wer zuerst kommt, wer keinen Bock mehr hat usw. Für alle "normalen" Beatles-Fans ist das Buch nicht zu empfehlen. Eigentlich kann man es nur goutieren, wenn man die Bänder selbst kennen würde und bei der Lektüre quasi mithören könnte. Es kursieren ja wie gesagt etliche Mitschnitte der "Get back"-Sessions und "Get back Journals" oder "Sweet Apple Trax" usw. auf dem Bootleg-Markt. Kennt man die Aufnahmen, dann mag das Buch ganz anders zu bewerten sein, es könnte recht erfreulich sein, die Reihenfolge zu überprüfen oder zu prüfen, ob man das Gesagte richtig verstanden hat. Immerhin wird durch das Buch auch ein teils schiefes Bild der Vorgänge wieder zurecht gerückt. Paul versuchte gar nicht, diktatorisch alles an sich zu reißen, sondern die Beatles zu retten. John hatte einfach keinen Bock mehr, und George auch nicht. Und es waren John und George, die sich stritten, nicht Paul und George, wie der Film fälschlich suggeriert. Und oko Ono ist letztlich doch schuld. Und daher letzlich Lennon. Was ich stark bemängle, ist, dass 1. Fotos fehlen und 2. vor allem eine alphabetische Liste der Songs im Anhang mit Seitenverweis fehlt, da es sehr mühsam ist, die Lieder, die man sucht, zu finden. Anzumerken bleibt auch noch, dass es ein recht ähnliches Buch von Doug Sulpy seit 1999 auf dem englischen Buchmarkt gibt, das hier aber nur im Anhang bei den Quellen erwähnt wird. Wieviel Eigenarbeit hat Rathjen also investiert? Immerhin gibt es am Ende jeden Kapitels eine kurze brauchbare Zusammenfassung des tages und als chlusskapitel eine ganz gute Interpretation sowie Betrachtung der Folgen des "get Back"-Disasters. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Schwache Autorenleistung über ein eigentlich interessantes Thema,
Von
Rezension bezieht sich auf: Von GET BACK zu LET IT BE: Der Anfang vom Ende der Beatles (Taschenbuch)
Als großer Beatles-Fan habe ich bei diesem Buch sofort beherzt zugegriffen und bin leider enttäuscht worden. Bei einer derartigen Monographie erwarte ich eine irgendwie geartete Leistung des Autors - und die ist kaum zu erkennen. Er hat sich die kompletten Tapes der Sessions in voller Länge angehört (das glaube ich sogar!) und erzählt in elend langen, belanglosen Aufzählungen, wer wann mit wem was gespielt hat und freut sich, wenn er Liner Notes der Beatles-Zweitverwurstung (Stichwort: "Anthology") korrigieren kann. Leider merkt man dem Autor in jedem Satz an, dass er von Musik eigentlich keine Ahnung hat. So versucht er zwar brav, jeden der zahllosen erwähnten Takes zu kommentieren, kommt dabei aber nicht über Schlagworte wie "müde", "schläfrig", "uninspiriert", etc. heraus. Deutlich zu merken ist auch seine Bevorzugung Paul McCartneys gegenüber John Lennon. Lennon kommt eigentlich immer negativ weg, sein Bassspiel ist "stümperhaft", an der Slide-Gitarre "hantiert" er nur, seine guten Beiträge kommen immer "überraschenderweise", etc.
Der zweite Stern kommt davon, dass ich letztlich glaube, dass die ermüdende Lektüre dieses letztlich langweiligen Buches die Sessions der Fab Four stimmungsmäßig ganz gut abbildet: Zäh quält man sich von Tag zu Tag / Seite zu Seite, zitiert mal hier, halbwahrheitet mal dort - und löst sich letztlich in NICHTS (siehe Soloalben der Ex-Beatles) auf! Fazit (Fazits werden auch am jedes "Tages" / Kapitels im Buch gezogen): Weder für Fans noch für allgemeine Musikfreunde von Interesse. Lieber Beatles hören... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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