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Vom Vintage verweht - (Limited Special Edition)
 
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Vom Vintage verweht - (Limited Special Edition)

Dendemann Audio CD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD (9. April 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: YO MAMA (Sony BMG)
  • ASIN: B002K8BJFA
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 17.263 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Nesthocker
2. Stumpf ist Trumpf 3.0
3. V.N.D.
4. 0 Robota
5. Und wenn ja, warum?
6. Freie Radikale GbRdH
7. Tierisch
8. Petze
9. Metapher than Leather
10. Es geht bergab
11. I'm a Record Junkie und zurück
12. Hörma!
13. Papierkrieg

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Rapper aus Hamburg gilt seit den Tagen seiner früheren Band Eins Zwo, die sich 2003 auflöste, vollkommen zurecht als einer der herausragenden Wortakrobaten der deutschen HipHop-Szene. Für sein zweites Solostudioalbum hat sich Daniel Ebel alias Dendemann viel Zeit gelassen. Sein erstes Solowerk, Die Pfütze des Eisbergs, erschien bereits 2006. Musikalisch hat sich auf Vom Vintage verweht einiges getan. Dendemann hat sich zwar nicht ganz vom HipHop verabschiedet, aber eine bestimmende Rolle gesteht er den klassischen HipHop-Beats diesmal nicht mehr zu. Stattdessen dominieren allerlei Rockanklänge, eingespielt mit einer richtigen Band um Schlagzeuger Ben Lauber, des Geschehen. Gemeinsam mit Chez Cherie und Transporterraum, die gemeinsam mit Dendemann für die Produktion verantwortlich zeichnen, hat er sich in den 13 Songs ein ganz neues Sounddesign verpasst. Auch wenn es im ersten Moment ein wenig gewöhnungsbedürftig klingt, hat man sich erst einmal mit den Gitarrenriffs und Rockrhythmen vertraut gemacht, macht Vom Vintage verweht unheimlich Spaß. Dendemann teilt textlich, gewohnt schlechtgelaunt aber nie vulgär, wie immer in alle Richtungen ordentlich aus. Richtig gut funktioniert das neue Konzept vor allem bei Stücken wie dem lässig swingenden "Freie Radikale GbRdh" oder dem bereits als Single veröffentlichten Titel Stumpf ist Trumpf 3.0. Hier zeigt sich eindrucksvoll, wie gut Dendemanns bissige Reime zum rockigen Background passen. Manchmal hakt es zwar mit dem musikalischen Flow noch ein wenig, wie zum Beispiel bei "V.N.D.", doch solche etwas schwächeren Momente trüben das positive Gesamtbild in keiner Weise - Franz Stengel

motor.de

„Stumpf ist Trumpf“ ist eine Botschaft, mit der man ganz gut leben kann. Wenn sie von Dendemann kommt. „Stumpf ist Trumpf“ heißt also die durchaus repräsentative erste Wahrnehmung aus diesem neuen Dendemann-Album (und man glaubt auch dran, wenn man diesen Dendemann im Bild sieht), ein krasser Gegenentwurf zu „Dreieinhalb Minuten“, dem letzten Hit von vor vier Jahren immerhin, wenn man denn in Dendemann-Kategorien überhaupt von „Hit“ reden darf. „Verbrannte Erde wohin das Auge reicht, wir haben andere Werte, sind nicht genau geeicht“, hieß es damals und was soll man sagen, er hat Wort gehalten. Aber so ist das halt bei den grimmigen Zauberern, die plötzlich wieder aus der Flasche springen, der Wunsch wird geäußert und erfüllt, korrekt den Regeln nach, aber es gibt da noch den einen oder anderen Haken. Der Haken diesmal ist sicher schwer zu schlucken, wenn man mit dem butterweichen Gefühls-Dendemann gerechnet hat. Der kommt nicht. Statt dessen gibt es die volle Kanne roughe Billig-Grime-Sounds, mit einer bis aufs Letzte ausgereizten Stimme, die ganz offensichtlich nie einen kompetenten Gesangsunterricht genossen hat und die selbst für Hamburger Verhältnisse praktisch unverstehbar formuliert, zumindest beim ersten Hören. Man müsste also schon sehr gutwillig sein, da genauer hinzuhören, wenn Dendemann nicht diesen offensichtlichen Nerv für einige Eckwörter hätte, die sich zwischen all dem rumpeligen – da kommen wir gleich drauf – Soundgehämmer behaupten können. Wer sich einmal in einem Dendemann-Reim verfangen hat, kommt da nicht mehr los, diese kaputter denn je wirkende Stimme vermag es überdies mühelos, so etwas wie eine Linie in all die rüden Beats zu bringen, ist ein selbstverständlich dominierendes Instrument, degradiert all das Auf-die-Omme-Getrümmer zu einem hinreichenden Mittel zum Kopfnick-Zweck – was man immerhin so hierzulande auch noch nicht wirklich hören durfte in diesem Sektor– und frisst sich ganz unvermittelt mitten hinein ins Herz. Es mag also scheppern wie es will, dieses Album strahlt die Art von Wärme aus, die all die Xaviers dieser Welt immer suchen werden. Und jetzt zum Sound: Der ist wie gesagt nicht die feine Art, ist weit entfernt von sublimen Beatschraubereien, lässt kaum Platz für Zwischentöne und verabschiedet sich konsequent vom immer wieder gern genommenen HipHop-Gestus des Schöner-durch-Samples. Es wird ordentlich geknallt, Kopfnicken ist angesagt oder auch gleich Pogo. Das ist leicht misszuverstehen ob seiner Brutalo-Tiefergelegtheit, erreicht aber mühelos ein Level, das vielleicht nicht gerade Dizzee Rascal ist, aber immer noch hinreichend für jeden Dancefloor dieser Welt sein sollte. Das ist sehr viel mehr, als (außer Bo) jeder andere HipHop-Artist dieses Landes von sich behaupten darf. Und – das kann kein anderes Klopperalbum der Welt von sich sagen – es singt Dendemann.

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:MP3-Download|Von Amazon bestätigter Kauf
Das Dendemann einer der besten Rapper (wenn nicht der beste) im deutschsprachigen Raum ist, ist ja hinlänglich bekannt. Und auch auf diesem Album ist textlich und reimtechnisch wieder alles auf hohem Niveau.
Musikalisch ist es ein bisschen anders - es groove immer noch, es rockt immer noch, aber es sind keine "klassichen" HipHop Beats. Musikalisch in Teilen eher minimal (Base+Snare und ganz wenig Hi-Hats), mal ein paar Elektroanleihen, mal ein bisschen Gitarre - aber immer noch HipHop. Ob das jetzt progressiv, Evolution oder Revolution ist muss jeder selber wissen.
Ach ja: Beim letzten Track "Papierkrieg" ist der Refrain wieder gescratch, wie es "früher" bei Eins Zwo oft der Fall war. Hat sich also doch nicht so viel geändert...

Fazit: Super! Auf jeden Fall mindestens 2x hören, weil man nach dem 1. Mal evtl. irritiert ist. ;-)
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rikibu TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Oder anders ausgedrückt, auch Männern steht "Rock" gut zu Gesicht.

Zugegeben, erst wirkt das musikalische Kleid der neuen Dendemann Lyrik, die ja seit Jahren schon vollgepackt ist mit Metaphern, verdrehten Sprichworten und co., etwas eigenartig, aber je öfter man das hört, desto eher lässt man sich als Hörer drauf ein.

Lyrisch wie gesagt für mich das erste Highlight dieses Jahr. Dendemann erzählt und schimpft auf hohem Niveau wie ein weiblicher Rohrspatz mit extremen Redefluss - und die Betonung liegt hier auf Fluss, denn das Ganze Album ist durchdacht von vorne bis hinten.

Die Beats sind ganz anders als ich mir gedacht habe.
Jene, die schon die Beats der Pfütze des Eisbergs nicht so toll fanden, haben sicher auch beim handmade style des neuen Albums ihre Probleme, sich damit anzufreunden.

Die Songs sind kantiger, komplexer, sie sind inhaltlich rund, aber musikalisch haben sie bewusst Kanten, es ist melodisch etwas schwerer gelagert und doch geht alles gut ineinander über, aber eben ohne diesen Ohrwurm-Faktor, den ich noch bei der Pfütze des Eisbergs verspürte.

Das ist an sich aber kein Kritikpunkt, ist nur meine Wahrnehmung, wie ich die Songs wahrnehme.
Live zünden die sicher alles an was entflammbar ist.

Und doch frage ich mich, wie die feinsinnige Lyrik auf Beats ohne E-Gitarre geklungen hätte.
Da ich nicht wirklich der E-Gitarren Musikfreund bin, empfinde ich den Einsatz der Elektroschrammel-Instrumente stellenweise als zu dominant.

Das Schlagzeug wurde sehr gekonnt eingesetzt, die Beats packen einen.

Fazit: Toll das sich Dendemann stellvertretend für Hip Hop Deutschland in eine Richtung entwickelt, die wieder künstlerischen Anspruch auf allen Ebenen mit sich bringt. Mit der neuen musikalischen Ausrichtung wird man nicht nur Hip Hop Hörern und den alten Fans gerecht sondern kann auch so manchen Rocker begeistern, da bin ich mir sicher.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Zunächst einmal möchte ich erwähnen, dass ich seit der Sport EP von Eins Zwo aus dem Jahre 1997 Fan von Dendemann bin. Er war ein Teil meiner Kindheit und des sogenannten Kopfnicker-Raps mit soften, dennoch mitreißenden Beats, wie ich sie zu dieser Zeit und auch immer noch liebe.

Daher war ich auch sehr skeptisch, was seine neue Platte "Vom Vintage Verweht" anbelangt. Klar musste sich beattechnisch im Vergleich zu "Die Pfütze des Eisbergs" einiges ändern, da jener Aspekt nicht ansatzweise zu den meiner Meinung nach immer noch besten Reimen des deutschsprachigen Raps passten.
Umso mehr war man auf sein neues Album gespannt und man begann sich selbst zu fragen, welchen möglichen Weg Dende für sein Album einschlagen würde. Die einstige Symbiose aus Dendemanns Eloquenz und den grandiosen Beats von Rabauke bestand nicht mehr, was mehr als offensichtlich war. Es war einfach nicht mehr so wie früher, es musste sich etwas ändern...

Schon die einfach anders klingenden Single "abersowasvon" und die Tour mit den Beatsteaks ließen erahnen, dass Dende an etwas Lautem Blut geleckt hatte. Und so kam es dann auch: Anfang Februar hörte ich zum ersten Mal "Stumpf ist Trumpf 3.0" und dachte mir: "Dende, was machst du da?"

Doch nach mehrmaligem Hören wollte der Wurm nicht mehr aus meinem Ohr verschwinden und man hatte einfach nur Lust auf mehr von diesem Zeug! Der neue Stil ließ mich auch über die Vergangenheit und Gegenwart nachdenken und warum mir diese Musik von Dende gefiel.

Ich erinnerte mich an ein Interview von Dende, in dem ihm die Frage gestellt wurde, warum er sich in den Jahren so veränderte. Er kam einfach mit der Begründung, dass jeder seiner Fans schon die oft beschworenen off-beat Storytelling-LPs in seinem Vinylschrank habe und er sich musikalisch weiterentwickle. Und dass er sich eben nicht in diese Mainstream Clueso-Richtung entwickelt hat, freut mich insbesondere sehr, jedoch hätte dies auch überhaupt nicht zu ihm gepasst ;) .

Daher war ich auch bei seinem ersten Gig mit seinem neuen Album und Band letzte Woche in Zürich und es war einfach unglaublich! Nun habe ich auch den Vergleich mit dem aufgenommenen Album und er gehört wirklich zu denjenigen, die Live noch besser rüberkommen als auf Platte.

Harte Beats und fette Rhymes, das Beste von Dende seit Gefährliches Halbwissen und einfach nur er!
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Gefällt mit jedem Hören besser
Zu Anfang muss ich sagen, dass meine Ursprünge im deutschen Hip Hop der 90er Jahre liegen. Was haben mir damals Bands wie Eins Zwo, Blumentopf, Main Concept usw. usw. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Larusso veröffentlicht
Wie Phoenix aus der Asche!
Was soll ich sagen, ich hatte mit dem Pionier des deutschen Hip Hop (Ich denke, so kann man ihn nach über 15 Jahren im Biz locker bezeichnen) bereits vor einigen Jahren... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Schwalbenkönig veröffentlicht
Nicht der gleiche Dendemann wie bei "dei Pfütze des Eisbergs"
Gespannt und mit großer Erwartungshaltung habe ich mir sofort nach der Veröffentlichung diese CD bestellt. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Frank Knorr veröffentlicht
Super Platte!
Das neue Album von Dendemann ist spitze! Trotz dass er mit seinem neuen Style (Vokuhila etc.) sehr affig aussieht, wird die Musik immer besser. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Carolin veröffentlicht
Erste Sahne
juhu das neue dendemann album ist da.
nach gefühlten 100mal anhören wird das album nicht langweilig, die texte sind wirklich klasse. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Julian veröffentlicht
Dende rockt - extremes Sucht- und Ohrwurmpoenzial
Das ist Rock'n'Roll auf textlich höchstem Niveau, mit Anleihen von der Maus bis hin zu den Boxhamsters. Phänomenal.
Veröffentlicht am 27. Mai 2010 von Havok
Hammer!
Ich muss sagen, dass ich von der Platte begeistert bin.
Meiner meinung nach ist nicht ein einziger Song drauf, den ich mir nicht immer wieder anhören könnte.
Veröffentlicht am 22. Mai 2010 von V. Hennig
Derbe geil!!!
Also ich kann nur jeden sagen, kaufen!!!
Das beste Album was Dende je gemacht hat-meiner Meinung nach! Man hört dass die Beatstakes mitgewirkt haben! GENIAL! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Mai 2010 von Katja Gentzel
Schade drum
Es ist zwar nicht Sinn und Zweck einer Rezension, diese zu schreiben, wenn man es sich nichteinmal gekauft hat, aber der Grund ist ja der springende Punkt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Mai 2010 von F. Meier
Bestes Album von ihm
Für mich ist Dendemann einer der besten Rapper in Deutschland. Ich finde dieses album ist sein bestes es ist Rockiger als sein Vorgänger aber trotzdem super jeder Song... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Mai 2010 von Fritsch Andreas
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