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Vom Urknall zum Durchknall: Die absurde Jagd nach der Weltformel [Gebundene Ausgabe]

Alexander Unzicker
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (49 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

12. Februar 2010
Die Physik ist bei der Jagd nach der Weltformel in eine Sackgasse geraten. Der Autor zeichnet nach, wie die theoretische Physik vom Weg abkam und nun mit immer größeren Spekulationsblasen in die Esoterik abdriftet. Witzig-bissig und mit unterhaltsamen Anekdoten, aber auch fundiert bis ins Detail nimmt er die heutige Physik aufs Korn und erinnert an die unbeantworteten Fragen, die die wirklichen Größen der Physik bewegt haben. Trotz oder gerade wegen der kritischen Töne ein faszinierendes und nachdenklich machendes Plädoyer für die Wissenschaft.

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Vom Urknall zum Durchknall: Die absurde Jagd nach der Weltformel + Auf dem Holzweg durchs Universum: Warum sich die Physik verlaufen hat
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Pressestimmen

Aus den Rezensionen: “... Es hat sich eine internationale Struktur etabliert, die fast schon den fundamentalistischen Charakter hat. ... Zweifellos ist das Buch und die darin angeprangerte ‘absurde Jagd nach der Weltformel‘, so der Untertitel, eine interessante und anregende Lektüre. ... Der Text ist flüssig geschrieben ... Es gibt einige Erklärungsboxen mit einfachen Formeln, Literaturangaben nach jedem Kapitel sowie Namen- und Sachverzeichnisse ...“ (Dr. Wolfgang Steinicke: wissenschaft-online.de Spektrumdirekt, 20. Mai 2010) “... Der Autor informiert ... sehr anschaulich über die aktuellen Inhalte und vielfältigen zentralen Fragestellungen der Kosmologie, der Astrophysik und Teilchenphysik. ... schreibt über die Notwendigkeit der Messgenauigkeit und Dokumentierbarkeit von Beobachtungsdaten ... spricht er offen die verbreitete Energie- und Geldverschwendung in der aktuellen Forschung an. ... Seine Kritikpunkte trägt er in diesem Buch besonders beharrlich, aber auch unterhaltsam und witzig vor. Ein wirklich gelungenes, für interessierte Laien, für Studenten, aber auch für Menschen, die Wissen schaffen wollen, lesenswertes beziehungsweise ‘notwendiges‘ Buch ...“ (Ulrich v. Kusserow: Nachrichten der Olbers-Gesellschaft, Juli 2010) “... Was Unzicker schreibt, hat Hand und Fuß, ist fundiert, informiert und zeugt von großer Belesenheit. ... Das Buch ist eine intelligent ausformulierte Provokation, die man gelesen haben sollte. Es tut regelrecht gut, von einem Physiker die massiven Zweifel bestätigt zu bekommen, die wohl jeden kritischen, dem erkenntnistheoretischen Realismus und Physikalismus verpflichteten Geist befallen, wenn er die hier thematisierten Entwicklungen der theoretischen Physik betrachtet ...“ (Egbert Scheunemann: www.wissenschaft-online.de, 18/August/2010) “... Flott und humorvoll geschrieben und mit zahlreichen Anekdoten aus Wissenschaftsgeschichte und -betrieb bespickt, bereitet die Lektüre ... dem jenseits des Konsens denkenden Zeitgenossen Vergnügen, es knarzt gewaltig im Gebälk des wissenschaftlichen Establishments!“ (raum & zeit, Bd. 29/Heft 167, Sept./Okt. 2010) “... In witziger und allgemeinverständlicher Weise kritisiert Unzicker die Methoden der heutigen modernen Physik, hält aber dennoch gleichzeitig auch ein flammendes Plädoyer für die Wissenschaft. ... nimmt sich ... alle wichtigen Gebiete der modernen theoretischen Physik vor. Immer garniert mit vortrefflich passenden Anekdoten und Zitaten, die auch als ein Zeichen einer ungeheuren Belesenheit Unzickers zu werten sind. … ein Buch, das man gelesen haben muß ... eine hervorragende Anleitung zum kritischen Umgang mit der modernen Wissenschaft und dabei doch wissenschaftsbegeistert zu bleiben.“ (Dr. Thomas Schröfl: WAA Newsletter, 2010/Heft 6) “Dieses Buch ist in einem renommierten, seriösen Verlag erschienen. ... Das Buch ist eine intelligent ausformulierte Provokation, die man gelesen haben sollte. Es tut regelrecht gut, von einem Physiker die massiven Zweifel bestätigt zu bekommen, die wohl jeden kritischen, dem erkenntnistheoretischen Realismus und Physikalismus verpflichteten Geist befallen, wenn er die hier thematisierten Entwicklungen der theoretischen Physik betrachtet. Diese Zweifel ergeben sich auch aus meiner distanzierten, von der Sprach- und Naturphilosophie geprägten ... naturwissenschaftlich wohl informierten Perspektive ...“ (Egbert Scheunemann: Spektrum der Wissenschaft, 18/August/2010)

Rezension

Stimmen von Kollegen zum Buch: "Ich habe mich gleich festgelesen, wie es mir sonst nur in Krimis passiert" Michael Drieschner "Hab's gelesen und find's super!"  Vince Ebert "Jeder, der den Mut besitzt, versuchsweise an den Fundamenten neuer und sogar anerkannter Theorien der Physik zu rütteln, wird in diesem frechen Buch wichtige, interessante und vergnügliche Ansatzpunkte dafür finden." Karl Fabian "Ein zugleich amüsantes und informatives Buch." Ernst Peter Fischer "Der traut sich was!" Dieter B. Herrmann "Sie haben ein tolles Buch geschrieben. Gratulation!" Thomas Lippert "Dies ist ein für Laien als auch für Studenten sehr interessant und unterhaltsam geschriebenes Buch über die Probleme der heutigen Physik und Kosmologie. Ich bin beeindruckt." Pavel Kroupa "das Buch wird innerhalb der Physik zu kontroversen Diskussionen führen, aber aus Reibung entsteht nun einmal Wärme ..."  Peter Thirolf "Eine erfrischende, von keinerlei Rücksichtnahmen getrübte Kritik an einem aus dem Ruder gelaufenen Zweig der Physik." H. Dieter Zeh

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kindle Umsetzung: peinlich 11. Oktober 2011
Von hteutsch
Format:Kindle Edition|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich kommentiere hier nur die Umsetzung für den Kindle: peinlich für einen Wissenschaftsverlag (und den Preis) !

Die Fußnoten sind nicht verlinkt. Die Fußnoten pro Seite kann man sich am Ende(!) des Buches ansehen, allerdings ohne Referenz auf die Seite auf die sie gehören -> unbrauchbar.

Ein weiteres Produkt der Kategorie: Wenn es nur *ein einziger* mal vorher ausprobiert hätte...
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55 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht ganz falsch aber nicht überzeugend begründet 7. November 2010
Von stefanw190 VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Zum größten Pluspunkt zuerst: das Buch ist flott geschrieben, man kann es in einem Zug durchlesen; und zwar auch ohne besondere naturwissenschaftliche Vorbildung. Da es ziemlich scharfe Angriffe enthält, scheint es beinahe jeden zu einer klaren Position zu zwingen (entweder einen Stern oder fünf Sterne). Der Inhalt läßt sich auf folgende Kernthesen zusammenfassen:
- viele gegenwärtige theoretische Veröffentlichungen zur Kosmologie/Elementarteilchenphysik haben keinen Bezug zur physikalischen Wirklichkeit; und
- der Wissenschaftsbetrieb ist von Seilschaften dominiert, die ihre soziale Macht nutzen, um unsinnige Theorien zu etablieren und abweichende Ansichten zu unterdrücken.
Beide Punkte sind sicher nicht ganz falsch. Es stellt sich natürlich jeweils die Frage nach Alternativen: beim ersten Punkt vertritt der Autor einige eigene Ideen (abweichende Gravitation bei sehr kleinen Beschleunigungen, möglicherweise nichtkonstante Lichtgeschwindigkeit), die natürlich genauso als Spekulation abgetan werden könnten wie die von ihm kritisierte Stringtheorie. Einen wirklichen Verbesserungsvorschlag zur Organisation der Wissenschaft sehe ich im ganzen Buch nicht (eine bessere Zugänglichkeit der Rohdaten zu fordern, ist natürlich in Ordnung).
Manche Physiker werden sich beim Lesen sicherlich auch massiv ärgern und das Buch als großmäulige Kritik von jemandem empfinden, der keine eigenen Forschungsleistungen vorzuweisen hat, aber einer größeren Anzahl von Nobelpreisträgern unterstellt, sie hätten ihren Preis zu Unrecht erhalten. Auch das ist nicht ganz falsch, widerlegt aber noch nicht die Kritik.
Hauptschwäche des Buches sind m.E. einige Inkonsistenzen. Der Autor scheut sich nicht, Autoritäten zu kritisieren; aber er beruft sich dabei oft selbst auf Autoritäten, die ihm sympathisch sind. Viele der heftig kritisierten Veröffentlichungen stammen von arXiv.org; es wird nicht klar, ob sie danach je in eine Fachzeitschrift gelangt sind; falls nein, wäre das gerade ein Argument zugunsten der "herrschenden Seilschaften" und ihrer Tätigkeit beim peer review. Physikalische Theorien sollen nach der Anzahl der freien Parameter beurteilt werden (!?), aber das Standardmodell, das den Teilchenzoo einigermaßen geordnet hat, scheint auch nicht geheuer zu sein. Physiker sollten mal in Erwägung ziehen, dass die Lichtgeschwindigkeit vielleicht nicht konstant ist - aber dass sie von der Wellenlänge abhängen könnte (quantum loop gravity), wird auch als Unsinn lächerlich gemacht.
Insgesamt ein gut geschriebenes Buch, das in der Tendenz recht hat, aber zu vieles zu pauschal kritisiert - offenbar wollte sich da einer mal richtig Luft machen.
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36 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wette verloren, Herr Unzicker 4. Juli 2012
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Auf seiner Website wettete Alexander Unticker publikumswirksam gegen die Existenz des Higgs-Bosons, parallel zum Erscheinen seines BuchesVom Urknall zum Durchknall: Die absurde Jagd nach der Weltformel. Diese Wette hat er nun offensichtlich verloren [s. Pressemitteilung des CERN vom 4.7.2012]

Damit hat sich sein Haupteinwand gegen das Standardmodell, die Nicht-Nachweisbarkeit des Higgs, erledigt. Auch sein zweites experimentelles Indiz für die Hinfälligkeit der modernen Physik, die Pioneer-Anomalie, hat sich inzwischen in Luft aufgelöst [s. z.B. Bild der Wissenschaft vom 31. Mai 2011]. Die Pioneer-Anomalie wurde von ihm als Hinweis genommen, dass die Gravitationskonstante nicht konstant, sondern eine Funktion des Abstands ist.

Unzickers Buch wird leider weitgehend als Kritik an der Stringtheorie wahrgenommen. Er verreißt jedoch praktisch alle Kernelemente und Errungenschaften der Physik seit den 1920er Jahren! Seine beiden Haupteinwände haben daher auch gar nichts mit der Stringtheorie zu tun. Er steht auf dem Standpunkt, dass die Entwicklung der Physik im Wesentlichen in die falschen Bahnen geraten sei, als die "pragmatischen Amerikaner" von den europäischen Physikern das Ruder übernommen hätten. Das eine rein pragmatische, also auf Anpassung vieler Parameter basierende Physik, ein Teilchen vorhersagen kann, zu dessen Entdeckung dann sage und schreibe 48 Jahre an Arbeit nötig sind, passt natürlich nicht in Unzickers Weltbild. Das Higgs zeigt: Unzickers Sichtweise ist, im besten Popper'schen Sinne, falsifiziert. Die moderne Physik ist weit mehr als eine Ansammlung exotischer, pragmatischer Kochrezepte.

Keine zwei Jahre, nachdem das Buch zum 'Wissenschaftsbuch des Jahres' gekürt worden war, ist es vollkommen überholt. Pikanterweise waren die Unmengen an sachlichen Fehlern und Ungenauigkeiten, auf die von fachlichen Kritikern von Beginn an hingewiesen wurde, von der begeisterten Leserschaft nicht beachtet, oder entschuldigt worden. Diese selektive Rezeption ist ein bemerkenswertes Indiz für die heutige katastrophale Wahrnehmung von moderner Wissenschaft.
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1.0 von 5 Sternen Abrechnung eines Beleidigten?
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Vor 1 Monat von Josef Baier veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Interessant zu lesen, der Autor verliert sich aber über das Buch...
Ich habe das Buch als Thema-Interessierter mit Neugierde und Spannung gelesen, mich aber durch die zweite Hälfte nur noch durchgearbeitet, um sagen zu können "ich... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von DonCamillo72 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Fundierter Rundumschlag
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Vor 3 Monaten von Ippolit23 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Kenntnisreich, originell
Ein äußerst bemerkenswertes Buch eines Autors, der sich wie wenige in der modernen Physik und Astrophysik auskennt, und der alternative Fragen stellt.
Vor 4 Monaten von Rudolf Binder veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Nicht allzu ernst nehmen
Vorbemerkung: Diese Rezension hatte ich bereits vor fast zwei Jahren geschrieben und Herrn Unzicker per Email geschickt, jedoch nicht veröffentlicht. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Dr. Bernd Sonne veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Verdienstvolle Arbeit
Ich bin jetzt erst auf dieses Buch aufmerksam geworden und finde es einfach großartig! Der Autor deckt gnadenlos die offenen Probleme und überhaupt den... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von marcuswk veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Solle das eine Kabarett-Vorlage werden?
Wenn ja, dann kann man daraus bestimmt etwas machen. Natürlich muss so ein Stoff polarisieren.
Richtig ernst gemeint kann das aber ja nun nicht sein, obwohl er es... Lesen Sie weiter...
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