Pressestimmen
Richtig gut wird es, wenn er seine Leser mit ins Behandlungszimmer nimmt: Wenn er Medizin fühlbar macht und die Leser Zeugen des Schmerzes werden lässt, wenn werdende Eltern erfahren, dass sie ein schwer krankes Kind gezeugt haben ... Matthias Bloechles Buch ist damit ein gelungenes Plädoyer für verantwortungsvolle Elternschaft, die es nicht zu gängeln gilt, sondern zu respektieren. (
Kim Kindermann, Deutschlandradio )
Matthias Bloechle untersucht Embryonen vor ihrer Einpflanzung in den Mutterleib. Er provoziert damit eine Entscheidung für oder gegen das Leben. ... Und die angezettelte Debatte wird uns nicht mehr loslassen. (
Süddeutsche Zeitung )
Der Streit um die Eizelle. Frauenarzt erzwingt politisches Nachdenken. (
Deutschlandfunk, DLF-Magazin )
Kurzbeschreibung
Ein längst überfälliges Debattenbuch zu einem hochemotionalen Thema
Der Frauenarzt Matthias Bloechle zeigte sich 2006 selbst an, weil er an drei Paaren die Präimplantationsdiagnostik (PID) durchgeführt hatte. Bei dem Verfahren werden Embryonen vor ihrer Einpflanzung in den Mutterleib untersucht. Durch seine Selbstanzeige wollte Bloechle juristisch klären, ob die PID gegen das Embryonenschutzgesetz verstößt.
2010 sprach ihn der Bundesgerichtshof frei. Wie umstritten die PID ist, zeigt die aktuelle Diskussion, in der Politiker, Kirchenvertreter und Wissenschaftler vehement ihre Position vertreten. Da warnen die Gegner vorm Designerbaby und nennen die PID eine Sünde, während die Befürworter sich auf die Seite der Mutter schlagen, der im Falle einer schweren genetischen Krankheit des Kindes eine Abtreibung erspart bleibt.
In seinem Buch setzt der Arzt sich leidenschaftlich für die PID ein und legt überzeugend und für Laien verständlich seine Argumente dar.