Gelpkes Buch ist zunächst der Kritik an der westlichen Gesellschaft mit ihrem Leistungs- und Menschenbild gewidmet. Er stellt der westlichen die orientalische Gesellschaft gegenüber, und Schwerpunkt seiner Kritik ist das Umgehen mit rausch- bzw. tranceartigen Zuständen. Knapp gesagt widmet sich Gelpke wissenschaftlich der Legalisierung von (bestimmten) Drogen und argumentiert unter Rückbezug auf die orientalische Kultur vehement dafür, da er den Rausch für emminent wichtig hält und sein Funktionieren eingehend darstellt. Allerdings ist dabei zu bedenken, dass das Buch 1966 geschrieben wurde, zu einer Zeit, als diese Drogen noch gar nicht richtig erforscht waren. Dennoch, Gelpke verfällt nie in plattes Hippie-Gepredige, sondern argumentiert erstaunlich konsequent und sachlich, und ergreift auch beispielsweise - damals sicher sehr mutig - Partei für homosexuelle Menschen.