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Vom Omaha Beach bis Sibirien: Horror - Odyssee eines Deutschen Soldaten
 
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Vom Omaha Beach bis Sibirien: Horror - Odyssee eines Deutschen Soldaten [Taschenbuch]

Kurt K. Keller
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 146 Seiten
  • Verlag: Hek Creativ Verlag; Auflage: 1.A. (20. August 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3932922131
  • ISBN-13: 978-3932922138
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 15 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 217.712 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Kurt K. Keller, Jahrgang 1925, war, wie viele junge Männer seiner Generation, stolz darauf, seinem "Führer" dienen zu können und trat der Wehrmacht bei. An der Normandie stationiert wurde der junge Soldat Zeuge des schrecklichen Gemetzels am "Omaha Beach". Nach dem blutigen Rückzug war er dem Kämpfen überdrüssig und entschied sich mit einem Kameraden zu desertieren. Das Todesurteil wurde über ihn ausgesprochen doch statt der Exekution wurde er und sein Kamerad einem Himmelfahrtskommando an der Ostfront zugeteilt.
Die Russen überrollten die deutschen Stellungen mit ihren Panzern. Kurt Keller geriet in Gefangenschaft, mußte KZ- Opfer bergen und im Lager aufräumen.
Dann wurde er zusammen mit 1.500 Kameraden in einen Güterzug nach Sibirien verladen.
Während seiner dramatischen Flucht entschied sich Keller jedoch im Gewirr der Schienenstränge für den falschen Zug- und fuhr, halb verhungert, direkt in ein anderes Kriegsgefangenenlager...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Russische Todeslager 12. November 2008
Von Erich
Ein gelungenes Buch mit einer unvorstellbaren Geschichte über einen jungen Soldaten welcher in Russische Kriegsgefangenheit geriet.

Warum nur 4 Sterne, weil Titel ein bisschen abweicht. Es wird nicht viel von Erlebnissen in der Normandie berichtet. Es ist hauptsächlich ein Buch über die Gefangenschaft worauf ich am Anfang nicht gefasst war. - Aber im lauf des Lesens ereigneten sich unvorstellbare Dinge das man kaum mehr ablassen konnte zu lesen.

Schade das dass Buch nicht eine bisschen bessere Qualität hat aber es sind Foto aufnahmen dabei.
Allem im allem ist es sein Geld wert.
Unglaublichen Respekt an den Autor, welcher unvorstellbares durch gemacht hat.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Regina Karolyi TOP 500 REZENSENT
Ein durch die Hirnwäsche in der Hitlerjugend verblendeter junger Mann meldet sich als Kriegsfreiwilliger und tritt 1943 in die Wehrmacht ein. Nach einigen relativ angenehmen Monaten als deutscher Besatzer in Frankreich erlebt er die Landung der Alliierten in der Normandie mit, Berge von toten GIs am Strand und dann die schrecklichen Verluste der Deutschen, den sinnlosen Widerstand gegen eine um ein Vielfaches stärkere und besser ausgerüstete Armee. Keller erkennt angesichts dieses unbeschreiblichen Horrors die Sinnlosigkeit des Kriegs und die Verlogenheit des Hitler-Regimes. Aufgrund einer unbedachten Äußerung droht ihm das Militärgericht, worauf er Fahnenflucht begeht. Er wird gefasst und in ein Bewährungsbataillon an der Ostfront geschickt - als Kanonenfutter. Keller ist unter den wenigen, die überleben und in sowjetische Gefangenschaft geraten. In einem überfüllten Viehwaggon tritt er die grauenvolle 7.000-km-Reise in ein sibirisches Arbeitslager an. Vor der lebensgefährlichen Arbeit und dem drohenden Hungertod flieht er auf Güterzügen Richtung Westen, landet aber nach 3.500 km in einem anderen Arbeitslager. Dort bleibt er bis 1949 unter unsäglichen Bedingungen, stets vom Tod durch Unterernährung bedroht.
Keller beschreibt ohne Sentimentalität und Hass die Schrecknisse, die er erlebt hat, angefangen mit dem Gemetzel in der Normandie über den Gefangenentransport und die Flucht bis zum Alltag im Lager von Magnitogorsk. Der Alltag dort, geprägt von härtester Arbeit unter primitiven Bedingungen trotz spärlichster Verpflegung, mangelhafter Bekleidung und Schikanen, wird durch die Lektüre dieses Buchs ganz plastisch erfahrbar. Und trotz der vielen Grausamkeiten, der ständig präsenten Angst ums Überleben gerade im sibirischen Winter, fehlen die kleinen positiven Erinnerungen im zwischenmenschlichen Bereich nicht: die Kameradschaft unter den Kriegsgefangenen, lebensrettende Unterstützung durch eine Lagerärztin und einen Aufseher; einfache sibirische Bauern, die ihn, obwohl ihnen seine Nationalität bewusst ist, mit Lebensmitteln versorgen.
Zahlreiche erschütternde Fotos ergänzen den Text. Der schlichte, nüchterne Stil des Erzählers, sachlich und ohne Pathos, macht die dargestellten Erlebnisse gut nachvollziehbar - so weit das für Außenstehende überhaupt möglich ist. Etwas störend sind nur die nicht gerade seltenen sprachlichen Fehler.
Kurt Kellers Buch leistet auf jeden Fall einen wichtigen Beitrag zu einem umfassenden Bild der Geschichte der Mitte des 20. Jahrhunderts.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Grundehrlich und spannend 16. April 2008
Von Volkmar Weiss TOP 1000 REZENSENT
Unter dem Eindruck der Kämpfe in der Normandie wandelt sich der Verfasser von einem fanatischen Hitlerjungen in einen kritischen Soldaten, der erkennt, daß der Krieg verloren ist. Diese Wandlung wird mit ehrlichen Worten beschrieben.

Er desertiert und versteckt sich, wird aber erkannt und in ein Himmelfahrtskommando an die Ostfront geschickt. Er überlebt, und die Reste seiner Einheit werden von weiblichen Soldaten der Roten Armee gefangen genommen. Wer nicht transportfähig ist, wird erschossen.

Dann folgt dieser menschenverachtende und menschenmordende Transport nach Sibirien, in den Kusbass, in der Nähe der chinesischen Grenze. Der Gefangene muß in einem Kohlenbergwerk arbeiten. Da er an Klaustrophobie leidet, ist das für ihn besonders schrecklich.

In seiner Verzweiflung flieht er. Diese Fluchtgeschichte, in dem er den Bahnarbeiter mimt und die Wagenräder ölt, ist einer der Höhepunkt des Buches. Einfache russische Menschen helfen ihm, sonst wäre er verhungert.

In Magnitogorsk findet er nicht das richtige Abfahrtsgleis in Richtung Westen und landet wieder in einem Gefangenenlager. Und dort lesen wir wieder einmal vom Hohelied der Menschlichkeit, ohne dem in derartigen Situationen wohl kaum einer überleben würde. Die russische Lagerärztin hält schützend ihre Hände über ihn, spricht sich erfolgreich gegen eine Bestrafung wegen seiner Flucht aus. Er wird einem russischen Vorarbeiter zugeteilt, der bei der schweren Arbeit sogar selbst mit Hand anlegt, ihn fast wie einen Sohn behandelt und gelegentlich in seinem Haus mit essen läßt. Er überlebt so und darf seine Heimat wiedersehen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Inhalt gut - Umsetzung weniger
Der Inhalt von diesem Buch ist sehr eindringlich, erschütternd und vor allem interessant - die Umsetzung ist leider etwas misslungen. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von K. Wagner veröffentlicht
Gut erzählt, aber manchmal etwas zu naiv.
Ich kann mich den anderen Rezensionen nur eingeschränkt anschliessen.

In der Tat haben wir ein ergreifendes Buch vorliegen. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Schibse veröffentlicht
Grauen des Krieges!!!
Eine unglaubliche Geschichte die hier niedergeschrieben wurde, kaum zu glauben das ein einzelner Mann gleich soviele grauenvolle schicksalsschläge erleiden mußte. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Leonard veröffentlicht
So weit die Augen lesen...
Das Buch von Kurt G. Keller ist ein absolutes muss. Ich habe das Buch gar nicht mehr weg legen können. Sehr spannend und aufschlussreich. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Lysimachos veröffentlicht
Wert zu lesen
Ich weiß zwar nicht wieviel in diesem Buch wahr ist, denn soviel "Glück" im Pech ist nur schwer zu glauben, aber vielleicht ist das auch nötig um soetwas zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Oktober 2009 von H. Affenzeller
Ungeschminkte, ehrliche Niederschrift
Man muss Herrn Kurt K. Keller sehr dankbar sein, dass er dieses Buch geschrieben hat. Ich kann nur hoffen, dass es in möglichst viele Sprachen übersetzt und publiziert... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. September 2009 von YiZhiShanYang
Sehr gut
Dieses Buch ist wirklich mit das beste was sich auf dem Markt befindet.
Leider ist es für mich zwar etwas dürftig gebunden, der Inhalt jedoch ist spitze. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Februar 2008 von Göbel Marcus
Gehört in jedes Bücherregal
Wieder eine Buch ohne Schnörkel geschrieben. Ich glaube, wer das erlebt hat wie Kurt Keller, leistete mehr als jeder Olympiasieger. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. April 2007 von Hans Peter Faessler
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