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Vom Nutzen und Nachteil des Denkens für das Leben
 
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Vom Nutzen und Nachteil des Denkens für das Leben [Taschenbuch]

Konrad P. Liessmann
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 200 Seiten
  • Verlag: Facultas Universitätsverlag; Auflage: 3. Aufl. (1. November 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3851148223
  • ISBN-13: 978-3851148220
  • Größe und/oder Gewicht: 23 x 14,6 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 219.063 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Konrad Paul Liessmann
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Diese unorthodoxe Einführung in die Philosophie zeigt, was philosophisches Denken, was ' Theorie ' bedeutet, was ' Staunen ' und ' Zweifeln ' eigentlich meinen, wie es um die Grundlegung der ' Freiheit ' und die Möglichkeit der ' Tugend ' bestellt ist und welche Konsequenzen daraus für ein Leben zu ziehen wären, das den Anspruch auf Humanität aufrechterhalten will. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Autorenportrait

Konrad Paul Liessmann, geb. 1953 in Villach, Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie in Wien, Professor am Institut für Philosophie der Universität Wien, Essayist, Literaturkritiker und Kulturpublizist. Zahlreiche wissenschaftliche und essayistische Veröffentlichungen zu Fragen der Ästhetik, Kunst- und Kulturphilosophie, Gesellschafts- und Medientheorie, Technikphilosophie, Philosophie des 19. und 20. Jahrhunderts. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Der Autor wird dem provokanten Titel seiner schriftlich verfassten Vorlesung in vollstem Maße gerecht. Die Kapitel sind alles andere als chronologische Aneinanderreihungen von Philosophenlebensläufen, Denkgebäuden oder lehrbuchmäßiges Wiederkauen von Fakten. Liessmann wagt den - meines Erachtens nach gelungenen Versuch - einen Bogen zu spannen über zentrale Themen des Philosophierens von der Antike bis zu den großen Denkern der Neuzeit. Immer wieder werden Parallelen aber auch Differenzen zwischen den verschiedensten Denkschulen aufgezeigt und doch ein in sich stimmiges Bild dessen vermittelt, was es heißen kann in der Moderne als Philosoph zu arbeiten. Dieses Selbstverständnis des Philosophen oder der Versuch einer Definition desselben unter ständiger Einbeziehung aktueller Fragestellungen kennzeichnet das Werk, welches seit langem wieder etwas frischen Wind in die Hallen der Denkens trägt.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Die Philosophie, besser, die Geschichte der Philosophie, beginnt mit einem großen Lachen. Es ist aber nicht die Philosophie, die lacht, sondern sie ist der Gegenstand des Gelächters.

Damit beginnt die erste der Vorlesungen Prof. Liessmanns, die hier verschriftlicht wurden, denn es handelt sich hier um einen Vorlesungszyklus zur Einführung in die Philosophie.

Im ersten Zyklus, "Vom Nutzen und Nachteil des Denkens für das Leben" nimmt der Autor immer ein Verhalten als Aufhänger, dem Interessierten die Philosophie und ihre Entwicklung näher zu bringen. Hier geht es also um das schon erwähnte Lachen aus einer Äsop-Fabel, das Staunen von Platon über Hegel bis Wittgenstein, das Erzählen, das Schauen und Urteilen, Zweifeln und Spüren, das Begrenzen nach Kant und Kierkegaard, Gut Leben und Tüchtig sein wie Aristoteles Ethik es meint, schön sterben und, zuletzt, Richtig handeln.

Es geht also um das Philosophieren an sich, die zentralen Fragestellungen und Methoden der Philosophie.

Die Vorlesungen zur Einführung in die Philosophie sind ein gelungenes Werk zur ersten Annäherung.

Fortsetzung findet dieser erste Zyklus in einem zweiten Vorlesungszyklus "Die großen Philosophen und ihre Probleme". (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Die folgende Rezension beruht auf einem subjektiven Standpunkt; ich meine allerdings, niemanden zu Unrecht zu kritisieren.

Vor dem Kauf sei jedem, der diesem Text als philosophischer Dilettant gegenübersteht, sich also eine sowohl inhaltlich wie auch formal zur Einführung geeignete Schrift erwartet, angeraten, sich eingehender über die zahllosen Schriften zu informieren, die denselben Zweck verfolgen, um schließlich bestenfalls aufgrund der Ratschläge von Philosophiebewanderten eine solche auszuwählen, die diesen Erwartungen tatsächlich gerecht wird.

Liessmann ist, unglücklicherweise entsprechend nicht ausschließlich der gegenwärtigen Generation von Professoren der Philosophie, jemand, der Publikationen im Hinblick auf Menge und Wert der täglichen Notdurft vergleichbar ausscheidet (bereits Hubert Markl prägte für einen solchen Drang, bereits Veröffentlichtes kaum aktualisiert, geschweige denn verändert unter neuem Namen erneut zu veröffentlichen, den Begriff "Graphorrhoe"). Dies führt nun auch zu Büchern wie diesem, welches im Rahmen einer von Liessmann regelmäßig abgehaltenen Vorlesung entstanden ist und seitdem von ihm als notwendige Begleitliteratur unverhohlen angepriesen wird (um [gewesenen] Studenten einen Einblick zu ermöglichen: Skriptum gibt es keines).

"Was berechtigt diesen Wappler zu einer solchen Kritik?" höre ich den empörten Wiener Liessmannfreund jetzt fragen. Selbstverständlich darf ein solcher Angriff nicht unfundiert bleiben: Aufgrund ermüdender Redundanz und augenscheinlicher Inkohärenz bleibt die Suche nach einem Hauptmotiv, das der Text verfolgt, erfolglos, Lesefluss kommt gar nicht erst zustande.

Das größte formale Defizit besteht jedoch eindeutig in Liessmanns Stil, der den Leser beständig aus der Illusion, mit dem Erwerb des Buches ein Stück Text erhalten zu haben, das nicht bloß abgetippte Tonbandmitschnitte, die in beinahe kindlicher Unbefangenheit meist kapitelweise mit jeweils denselben Fremdwörtern durchsetzt wurden, enthält. Im Hinblick auf den Inhalt verhält es sich mit Liessmanns Buch ähnlich wie mit anderen Einführungen, einzig die Ausführung der selektiv aneinandergereihten Geschichtsbrocken ist zu wenig umfangreich. Ein weiteres Mal muss hier betont werden, dass zumindest letztere Mängel in der Sache selbst begründet liegen; ich meine damit, dass es unsinnig wäre, die Geschichte der Philosophie binnen eines Semesters in befriedigendem Ausmaß behandeln zu wollen - leider bleibt aber ansonsten nicht viel übrig, was den Einsteiger als Vertreter des Zielpublikums einer jeden Einführung zum Kauf bewegen könnte, da sich auch die vom Autor eingangs versprochene kritische Betrachtung der auseinanderzusetzenden philosophischen Konzeptionen in sporadischen mokanten Bemerkungen erschöpft, die zudem argumentative Begründung vermissen lassen, was die Forderung nach Seriosität der Kritik natürlich ohnehin ungerechtfertigt erscheinen lassen muss.

Dankenswert ist freilich, dass Liessmann den Versuch einer Einführung in die Philosophie, die sich nicht hauptsächlich an der Ausführung der historischen Inhalte orientiert, gewagt hat: Künftige Autoren bekommen durch die Lektüre ein mahnendes Beispiel dafür vorgestellt, wie es nicht gemacht werden darf.
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