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Vom Missbrauch der Disziplin: Antworten der Wissenschaft auf Bernhard Bueb [Taschenbuch]

Micha Brumlik , Karin Amos , Sabine Andresen , Wolfgang Bergmann , Claus Koch , Frank-Olaf Radtke , Manfred Spitzer , Hans Thiersch
2.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

10. September 2007
Der ehemalige Direktor des Internats Schloss Salem, Bernhard Bueb, hat mit seiner Streitschrift »Lob der Disziplin« für Aufregung gesorgt. BILD machte das Buch mit Aufmacherseiten zum Bestseller und bejubelte Bueb als »Deutschlands strengsten Lehrer«. Jetzt antworten renommierte Autoren aus Wissenschaft und Publizistik auf Buebs umstrittene Thesen. Vorbehaltlose Unterordnung fordert der Pädagoge Bueb, physisch erfahrbare Grenzen und kurzen Prozess. Die meisten von Buebs Thesen sind unbewiesen, viele unhaltbar. Deshalb dieses Buch. Aus dem Inhalt: Warum ist Bernhard Buebs »Lob der Disziplin« gefährlich? Welches Gesellschafts- und Geschichtsbild steckt hinter dieser Veröffentlichung? Ungezogen und unerzogen – stimmt das Bild, das Bueb von den Kindern und Jugendlichen zeichnet? Wie vertragen sich Lernen und Disziplin? Was unterscheidet Kasernenhofpädagogik von »guter Autorität«?

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 246 Seiten
  • Verlag: Beltz; Auflage: Originalausgabe (10. September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3407857659
  • ISBN-13: 978-3407857651
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 13,6 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 138.899 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Acht Erziehungswissenschaftler haben die Diskussion aufgenommen. „Vom Missbrauch der Disziplin“ handelt ihr Buch und daraus kann man manches lernen. Es sind kluge Beiträge. Die acht hantieren geübt mit schwerem Besteck: Eine Einbettung der Buebschen Thesen in die Erörterung der historischen Entwicklung von Pädagogik unter den Bedingungen zeitgenössischer Ideologiekritik.« Die Zeit »Acht Antworten sind es geworden. Dem >Lob< setzen sie historische, psychologische, sozialstatistische und neurobiologische Forschungsergebnisse entgegen. Ihre Kernaussage: Was Bueb als Erkenntnis seines langen Berufslebens präsentiert, habe >keinen Fetzen Realitätsgehalt<.« Der Tagesspiegel »Jetzt reden die Achtundsechziger. Eine neue Streitschrift sorgt für Gegenwind für Bernhard Bueb und dessen Erziehungs-Bestseller.« Südkurier »Widerworte gegen autoritäre Erziehung« taz »Jetzt bekommt Deutschlands strengster Lehrer selbst schlechte Noten. Fachleute lassen kein gutes Haar an Bernhard Buebs Bestseller >Lob der Disziplin<.« Badische Neueste Nachrichten »Brumlik und seine Kollegen haben sich ernsthaft mit Buebs spießigen und seltsam antiquiert wirkenden Thesen auseinandergesetzt - und über deren Tragweite gewinnbringend nachgedacht.« WDR »So prägnant und nachdenkenswert wie diese Wissenschaftler hat bisher niemand auf Bernhard Bueb geantwortet. Ein sehr interessantes Buch für alles, die sich mit Jugend und Erziehung auseinandersetzen.« Eßlinger Zeitung

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Prof. Dr. Micha Brumlik lehrte nach Assistenzjahren in Göttingen, Hamburg und Mainz Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik an der Ruprechts-Karl-Universität Heidelberg. Seit dem Jahr 2000 lehrt er Allgemeine Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt „Theorien der Bildung und Erziehung“ an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt, wo er in den Jahren 2000 bis 2005 zugleich Direktor des „Fritz Bauer Instituts, Studien- und Dokumentationszentrum zur Geschichte des Holocausts und seiner Wirkung“ war. Zahlreiche Buchveröffentlichung, im Beltz Verlag u. a. „Sigmund Freud. Der Denker des 20. Jahrhunderts“ (2004) und als Herausgeber „Vom Missbrauch der Disziplin. Antworten der Wissenschaft auf Bernhard Bueb“ (2007).

Karin Amos ist Professorin für Erziehungswissenschaften an der Universität Tübingen.

Sabine Andresen ist Professorin an der Universität Frankfurt, 2. Vorsitzende des Deutschen Kinderschutzbundes und Jurymitglied des Deutschen Kinderpreises. Sie ist Herausgeberin und Autorin zahlreicher Publikationen zur Kindheits- und Jugendforschung.

Wolfgang Bergmann (1944-2011), Lern- und Kinderpsychologe, war einer der profiliertesten Kindertherapeuten Deutschlands. Er ist als Autor von Elternbüchern und durch seine Veranstaltungen und Fernsehauftritte weithin bekannt.

Dr. Claus Koch ist Diplompsychologe und Autor von Elternratgebern, u.a. erschien von ihm »Das ElternBuch – Wie unsere Kinder geborgen aufwachsen und stark werden«, gemeinsam herausgegeben mit Sabine Andresen und Micha Brumlik.

Frank-Olaf Radtke ist Professor für Erziehungswissenschaften an der Universität Frankfurt.

Manfred Spitzer ist Professor für Psychiatrie an der Universität Ulm, wo er die Universitätsklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik leitet. Sein mit über 100 Publikationen umfangreiches wissenschaftliches Werk wurde 1992 mit dem Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Nervenheilkunde und 2002 mit dem Preis der Cogito-Foundation zur Förderung der Zusammenarbeit von Geistes- und Naturwissenschaften ausgezeichnet.



Hans Thiersch ist emeritierter Professor für Erziehungswissenschaften und Sozialpädagogik an der Universität Tübingen.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
84 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen "Erziehungswissenschaftliche" Seifenblasen 2. August 2007
Format:Taschenbuch
Selbst der wohlwollende und möglichst um Objektivität bemühte Leser fragt sich bei dieser Replik bis auf eine Ausnahme (gemeint ist der Beitrag des Hirnforschers Manfred Spitzer), ob die hier zu Wort kommenden Professoren jemals eine Schulklasse außerhalb ihrer eigenen Schulzeit als Lehrende von innen gesehen haben. Was hier erkennbar wird, ist überwiegend das Bemühen um Eloquenz auf dem Parkett des Katheders (Schopenhauer), wobei die arrogante Abgrenzung des Herausgebers gegenüber dem "bis dato unbekannten Internatsleiter Bueb" gleich auf der ersten Seite schon Anstoß erregt. Impliziert etwa die Besoldung nach C3 oder C4 bereits die Überlegenheit der in der Theorie bewanderten Kritiker gegenüber dem "Nur-Schulleiter a.D. Bernhard Bueb?" (Sinngemäße Wiedergabe des Rezensenten). An mehrern Stellen kommen die Beiträge zudem völlig vom Thema ab. So nutzt beispielsweise eine noch sehr junge Professorin der Erziehungswissenschaft ihren Beitrag zur Darlegung ihrer Ansichten zu spezifischen Frauen- und Geschlechterrollen in der Postmoderne. Etwas positiver hebt sich da noch der Beitrag von Brumlik selbst ab, der eine differenziertere Darstellung der von Bueb zum Teil in Anspruch genommenen geschichtlichen Perspektive liefert, etwa zu pädagogischen Leitbildern aus der Zeit vor 1933. Nichtsdestotrotz bleibt die gleich zu Anfang so selbstsicher gepriesene wissenschaftliche Perspektive und Synopse weitestgehend auf der Strecke. Die durchaus wissenschaftlich qualifizierten Autorinnen und Autoren geben eher persönliche Meinungsbilder denn wissenschaftlich fundierte Aussagen von sich. Lesen Sie weiter... ›
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33 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Erziehungswissenschaftliche Seifenblasen 27. Juli 2008
Format:Taschenbuch
Die Rezension mit diesem Titel - die in der Leserschaft hohe Zustimmung erfahren hat (Position 1 der hilfreichsten Kundenrezensionen über Monate hinweg) wurde aus mir unerklärlichen Gründen einfach entfernt. Dies bedaure ich sehr, da eine solche Maßnahme mit demokratischen Prinzipien der Bücherrezension nichts mehr zu tun hat. In diesem von mir verfassten Text wurde niemand persönlich verunglimpft oder angegriffen. Allerdings wurde dezidiert auf die Überheblichkeit und Praxisferne einiger Erziehungswissenschaftler hingewiesen, die, so der Rezensent, eine Schule wahrscheinlich außer ihrer Schulzeit nie von innen gesehen haben. Auch der dünkelhafte Umgang mit dem "Internatsleiter a.D." Herrn Bueb wurde an dieser Stelle als negativ hervorgehoben. Es wurde darauf hingewiesen, dass es in einem solchen Buch mit wissenschaftlichem Anspruch nicht um die Selbstdarstellung von Personen, sondern um Sachargumente hätte gehen müssen. Diese fanden sich allerdings lediglich in dem Beitrag von Spitzer. Über weite Strecken hinweg verharrt das Sammelbändchen in seichter Polemik, weshalb ich darauf hinwies, dass unsere Kinder und Jugendlichen uns mehr wert sein sollten. Ich hoffe und wünsche, dass Amazon diese Replik erneut im Rezensionsteil veröffentlicht, damit unser freiheitlicher Meinungsaustausch nicht ernsthaft in Gefahr gerät.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kaum "Antworten der Wissenschaft" 20. Mai 2010
Von H. Weber
Format:Taschenbuch
Eine "Streitschrift" wie die Bernhard Buebs muss keinen wissenschaftlichen Ansprüchen genügen, wohl aber kann man die in ihr aufgestellten Thesen wissenschaftlich überprüfen. Diese korrekte Feststellung des Herausgebers Micha Brumlik rechtfertigt dieses Buch voll und ganz.

Leider wird dies in den meisten Beiträgen dieses Sammelbandes nicht geleistet. Eine penetrant wertende Sprache, das "Who is who" aller denkbarer logischer Fehlschlüsse und, was am schwersten wiegt, ein absoluter Mangel an mit intersubjektiv nachvollziehbaren Methoden gewonnenen Belegen für die aufgeführten Behauptungen machen dieses Buch über weite Strecken schlicht unwissenschaftlich.

An die unsachliche Ausdrucksweise hat man sich schnell gewöhnt. Auch dass Bueb natürlich ewig-gestrige, reaktionäre und protofaschistische Ideale vertrete, denen man das Wörtchen "demokratisch" als semantische Wundertüte, in die man willkürlich die Merkmale des eigenen Standpunktes packt, um dem Gegenüber jene Eigenschaft abzusprechen, entgegenhält, war vorhersehbar. Aber wirklich erschreckend ist über weite Strecken eine logische Argumentationsstruktur auf Grundschulniveau und die Seltenheit empirischer oder wenigstens nur plausibilisierter Nachweise.

Illustrierend hierfür lässt sich die These aus Wolfgang Bergmanns abenteuerlichem Beitrag anführen, die nationale Wirtschaft würde "zugrunde gehen, wenn sie Buebs Bildungs-Ideale ernst nähme", weil diese ihrer Innovationsfähigkeit in einer von Globalisierung und Internet geprägten Welt entgegenstünden (S.50). Im Übrigen verliere man heutzutage doch auch trotz Tugenden wie Fleiß und Disziplin seinen Job (S.
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158 von 205 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Armutszeugnis 3. März 2007
Format:Taschenbuch
Die Schrift "Lob der Disziplin" des pensionierten Internatsrektors Bernhard Bueb hat im deutschsprachigen Raum eine hitzige pädagogische Debatte entfacht. Man war gespannt auf die "Antworten der Wissenschaft" auf die von Bueb aufgestellten, aus jahrelanger erzieherischer Praxis entstandenen, aber doch eher unwissenschaftlichen Thesen. Und man erwartete daher einen wissenschaftlichen Umgang mit der Materie.

Spätestens nach dem zweiten Beitrag des vorliegenden Aufsatzbandes jedoch, glaubt man seinen Augen nicht zu trauen. Was da im Beitrag von Wolfgang Bergmann an Primitivität auf Buchseiten gedruckt worden ist, hat man noch selten in einem Fachbuch gelesen. An Stelle einer sachlichen und inhaltlichen Auseinandersetzung mit Buebs Thesen, zielt die Kritik durchwegs auf die Person Bernhard Buebs und meist knapp unter die Gürtellinie.

Sowohl das Vorwort des Herausgebers wie auch der Beitrag von Bermann machen die Strategie des Buches klar: Bernhard Bueb und alle, die seinen Thesen zustimmen, sind dumme, lächerliche, reaktionäre, gar nazi-nahe, unwissenschaftliche, also im Grossen und Ganzen nicht ernst zu nehmende Personen. Um diese Aussage unter die Leute zu bringen, hätte es nun wirklich nicht eines Buches mit rund 250 Seiten gebraucht.

Der Rezensierende kämpfte sich dennoch durch alle Buchseiten. Und siehe da: fast etwas verschämt, ganz hinten im Buch versteckt, finden sich endlich die Artikel, die man sich gewünscht hat. Nicht unkritische, aber faire und geistreiche Auseinandersetzungen mit dem "Lob der Disziplin".
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welchen Stellenwert hat Disziplin in der Erziehung? 5 19.09.2011
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