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Vom Kriege
 
 
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Vom Kriege [Gebundene Ausgabe]

Carl von Clausewitz
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 734 Seiten
  • Verlag: Cormoran Verlag (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3517091251
  • ISBN-13: 978-3517091259
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 13 x 5,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)
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Carl von Clausewitz
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Vom Kriege gilt als das bedeutendste Werk, das jemals über die Kriegsführung verfaßt wurde. Seinen Rang verdankt es insbesondere den ersten Kapiteln, in denen Clausewitz eine allgemeine Wesensbestimmung des Krieges vornimmt. In seinen Kernaussagen, wie der These vom politischen Charakter des Krieges, von seiner Doppelnatur als traditionellem und revolutionärem Krieg und seiner Bestimmung als Gewaltakt, der der Erfüllung des eigenen Willens dient, reicht sein Ansatz weit über den militärischen Bereich hinaus.

Clausewitz berühmtes Postulat vom "Krieg als bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln" ist längst zum Gemeinplatz mutiert; viel gelesen, oft zitiert, aber selten verstanden.

Clausewitz hat das Primat der Politik theoretisch begründet; hat Ziel, Mittel und Zweck des Krieges als Instrument der Politik definiert: "Der Krieg ist ein Akt der Gewalt um den Gegner zur Erfüllung unseres Willens zu zwingen". Es gilt, "den Gegner niederzuwerfen und dadurch zu jedem fernern Widerstand unfähig zu machen".

Eine Politik, die sich dem Mittel des Krieges verweigert, kann folglich nicht erfolgreich sein, da sie erpreßbar ist. Aber der Krieg sollte immer die Ultima ratio der Politik sein. Denn -- so Clausewitz -- er ist eine grausame und blutige Angelegenheit, und ein Erfolg setzt den unbedingten Willen zum Sieg voraus.

"Nun könnten menschenfreundliche Seelen sich leicht denken, es gäbe ein künstliches Niederwerfen des Gegners ohne zu viel Wunden zu verursachen. Wie gut sich das auch ausnimmt, so muß man doch diesen Irrtum zerstören, denn in so gefährlichen Dingen, wie der Krieg eins ist, sind die Irrtümmer, welche aus Gutmütigkeit entstehen, grade die schlimmste". Einen "sauberen Krieg" gibt es nur in den Hirnen der PR-Strategen. --Stephan Fingerle -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Vom Kriege
DE 1832–37 Form SachbuchBereich Kriegswissenschaft, Politologie
Vom Kriege gilt neben dem Kompendium des chinesischen Philosophen Sun Tzu (3. Jh. v. Chr.) als das einflussreichste Werk über die Theorie der Strategie. Es führt den Krieg und die Kriegsführung auf ihre einfachsten Elemente zurück. Aus diesem Grund ist das Buch noch heute interessant – nicht nur für Soldaten, sondern auch für Politik- und Wirtschaftswissenschaftler oder für Mathematiker, die komplexe Systeme untersuchen.
Entstehung: Die von seiner Witwe Marie von Clausewitz herausgegebenen Hinterlassenen Werke über Krieg und Kriegsführung (10 Bde., 1832–37) hatte Clausewitz während seiner Zeit als Direktor der Allgemeinen Kriegsschule in Berlin nur für den eigenen Gebrauch niedergeschrieben und erst kurz vor seinem Tod begonnen, einen Teil davon für eine spätere Veröffentlichung vorzubereiten. Die Bände 4 bis 10 umfassen historische Studien von Kriegen und Feldzügen der Neuzeit (etwa ab 1618), auf deren Analyse die philosophischen Betrachtungen über das Wesen des Kriegs in den ersten drei Bänden aufbaut. Diese Bände erschienen 1853 in leicht überarbeiteter Form unter dem Titel Vom Kriege. Auf dieser Ausgabe beruhen die meisten späteren Auflagen und Nachdrucke.
Inhalt: Das Buch analysiert, wie der ursprüngliche Titel besagt, Krieg und Kriegsführung, und zwar als ein allgemeines Phänomen. Zwar erkennt auch Clausewitz an, dass der Krieg ein »Akt der Gewalt [ist], um unseren Gegner zu zwingen, unseren Willen zu tun«, aber sieht ihn immer als einen Teil der Politik.
Clausewitz liefert mit seinem Werk keine einfachen strategischen Regeln zur sofortigen Anwendung, sondern formuliert allgemeine Erkenntnisse, die den Leser zu eigenen Schlüssen und Einsichten führen sollen. Darüber hinaus betont er bei der Darstellung der Strategie immer das psychologische Moment und den unvorhersehbaren Einfluss des Zufalls, die beide zwangsläufig dazu führen, dass Kriegsführung – oder Strategie im Allgemeinen – keine exakte Wissenschaft sein kann. Schon wegen solcher Einsichten nähert er sich dem Problem weit vielschichtiger an, als dies das bekannteste Zitat aus dem Werk vermuten lässt, nach dem der Krieg bloß die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln sei.
Wirkung: Seit seinem ersten Erscheinen wurde das Werk in jede der großen Weltsprachen übersetzt und übt bis heute einen starken Einfluss auf alle aus, die sich mit Strategie beschäftigen. Wegen seiner Komplexität wurde und wird es jedoch häufig nur in Teilen rezipiert, was nicht selten zu Fehlurteilen führte. P. B. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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62 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen "Krieg als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln ...", 2. Juni 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: Vom Kriege (Taschenbuch)
ist wohl das bekannteste "Zitat" aus diesem Grundlagenwerk und mithin der Grund dafür, dass es oft genug verrissen wurde. Diejenigen, die es volltönend im Munde führen, offenbaren sich mit dieser völlig unzulässigen - weil inhaltlich sinnverfremdenden - Verkürzung bereits als dogmatische, aber leider eingefleischte NICHT-Leser dieses Meisterstücks philosophischer Strategie- und Taktikbetrachtung.

Carl von Clausewitz hat mit "VOM KRIEGE" in Nachhall zu den Napoleonischen Kriege den ersten Versuch angestellt, eine Essenz militärischen Handelns zu Papier zu bringen. Dabei ist es keineswegs so, dass das Werk a priori als Gesamtheit vorgesehen war, sondern vielmehr ist es als Ansammlung von bruchstückhaften Erkenntnissen zu verstehen, welche erst "in der redaktionellen Überarbeitung" zur Buchform gelangten.
Clausewitz wird heute noch - ironischerweise in den US-Streitkräften deutlich fundamentaler und umfassender als in den entsprechenden Bildungseinrichtungen der Bundeswehr - neben Sun Tzu als DER große Militär- und Grundlagentheoretiker exzessiv gelehrt und auch gelesen.
Seine Ansichten hinsichtlich Organisation und Verfahren waren und sind nach wie vor maßgebend beim Versuch der Erlangung einer operativen oder gar strategischen Ausbildung.
Wer privat mitunter historisch-militärische Studien betreibt, wird nach der Lektüre von "Vom Kriege" den einen oder anderen militärische Konflikt der Vergangenheit in seinem Verlauf deutlich besser verstehen und nachvollziehen können; da muss man sich nicht einmal allzu weit zurückbegeben ...
"Krieg ist die Fortsetzung der Politik UNTER EINBEZIEHUNG anderer Mittel." - Dieser Satz - wenn man ihn richtig zitiert - erweitert bereits den Horizont und lässt erahnen, wie vieldimensional, weitsichtig und seiner Zeit voraus Clausewitz wirklich war ...

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33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Bedeutendes Werk, 18. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Vom Kriege (Taschenbuch)
Das Buch "Vom Kriege", ein hinterlassenes und 1832 nach seinem Tode veröffentlichtes Werk des preußischen Generals von Clausewitz, ist eines der bedeutendsten und für das preußische und später das deutsche Heer grundlegendsten strategischen Bücher der Geschichte.
Es geht in diesem Buch, das sich in drei Teile unterteilt, zunächst einmal um eine philosophische Betrachtung über das Wesen des Krieges, die auch heute noch gültig ist. Anschließend widmet der Autor sich zunächst der grundlegenden Frage, wie eine "Theorie des Krieges" auszusehen habe, ob man feste und allgemeingültige Regeln und Grundsätze für die Kriegführung überhaupt aufstellen könne, und wenn ja, in welchem Umfange und auf welche Weise sie zu verifizieren seien.
Clausewitz beginnt nun, seine Theorie des Krieges zu entwickeln. Von allgemeinen Überlegungen zur Strategie geht er über in Abhandlungen immer spezieller werdender Situationen, und am Ende seines Buches schließlich faßt er diese seine umfangreichen Überlegungen zusammen im "Kriegsplan".
Der Autor, GenLt Carl von Clausewitz, arbeitete lange Zeit kontinuirlich am vorliegenden Werk. Die napoleonischen Kriege hatten in der Strategie und Taktik einiges umgewälzt, und bereits vorhandene Bücher über Kriegstheorien konnten den erfahrenen Generalstabsoffizier nicht befriedigen. Begann er zunächst mit kurzen Aufzeichnungen seiner Ansichten, die mehr für ihn selbst als für andere gedacht waren, so überarbeitete er später ständig sein Werk und machte es zu einem allgemeinverständlichen und umfangreichen Lehrbuch. Er starb noch bevor er die letzte angestrebte Überarbeitung ganz vollenden konnte, weshalb das letzte Buch manchmal eher Skizzencharakter besitzt. Dies tut ihm jedoch keinen Abbruch, da Clausewitzens Gedanken hier auch ohne ganz so ausschweifende Erklärungen verständlich sind.
Vieles hat in diesem Buch auch heute noch Gültigkeit; ein Blick in die Taktikvorschriften und -lehrhilfen der Bundeswehr, in denen Clausewitz zum Teil sogar zitiert wird, macht dies deutlich. Doch lesenswert ist dieses Buch allein schon wegen seiner großen historischen Bedeutung: Dieses Werk schuf letztenendes die Grundlagen für die Generalstabsausbildung des Großen Generalstabes, des kaiserlichen Heeres, ja auch noch der Wehrmacht und wirkt bis in die heutige Zeit hinein. GenO Guderian, der Schöpfer der deutschen Panzerwaffe, schreibt in seinen "Erinnerungen eines Soldaten" dazu folgendes: "In dieser Zeit [nach den napoleonischen Befreiungskriegen] entstand eines der bedeutendsten Werke der Militärliteratur, das Buch "Vom Kriege" des Direktors der Preußischen Kriegsakademie Carl von Clausewitz. Dieses Buch, von wenigen gelesen, von vielen kritisiert, enthält den ersten Versuch einer Philosophie vom Kriege, einer Analyse seiner Eigentümlichkeiten von einem neutralen, erhabenen Standpunkte aus. Es hatte großen Anteil an der Bildung des Geistes von Generationen deutscher Generalstabsoffiziere. Aus ihm erwuchs jenes Streben nach sachlich nüchterner Betrachtung der Menschen und Dinge, durch die sich die hervorragendsten deutschen Generalstabsoffiziere ausgezeichnet haben." Erst kürzlich reihte Prof. Lothar Rühl, ehemals Staatssekretär im BMVg, das Buch in einem Artikel in der Loyal (Zeitschrift des Verbandes der Reservisten der deutschen Bundeswehr) als eines von neunzehn Büchern in seinen "Titelkanon strategischer Literatur" ein.
Wer die deutschen Befreiungskriege, wer die Feldzüge GFM Helmuth Graf von Moltkes und das Wirken des Deutschen Generalstabes bis in den Zweiten Weltkrieg hinein verstehen will, der sollte dieses Buch gelesen haben.
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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Nicht nur für Militärs, 12. Mai 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Vom Kriege (Taschenbuch)
Clausewitz`"Vom Kriege" ist nicht nur eine Auswertung der für den preußischen Offizier v. Clausewitz traumatischen Erfahrungen der napoleonischen Kriege, sondern - an der Schwelle der Industrialisierung geschrieben - auch eine intellektuelle Denkschule, die auch moderne Managementmethoden (Erfolgsorientiertes Entscheiden), Philosophen (Edward de Bono) und Politiker (W.I. Lenin) beeinflusst hat. Wenngleich das Deutsch gelegentlich etwas antiquiert erscheint, haben doch die klaren Thesen und Überlegungen, die in "Vom Kriege" dargelegt sind, nichts von Ihrer Aktualität verloren.
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