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Vom Klang der Bilder
 
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Vom Klang der Bilder [Illustriert] [Gebundene Ausgabe]

Karin von Maur


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Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Bilder der französischen Impressionisten verwandelte Debussy in Klänge und Tontupfen. Hört man seine Klavierstücke, so entstehen in der Phantasie Bilder von in helles Sonnenlicht getauchten, provençalischen Wiesen, über denen der Duft von Kräutern und Blumen schwebt. Oder man denkt an das Spiel der Wellen, an einem goldenen Spätsommertag an der Cote d'Azur. Die Bilder Paul Klees und Wassily Kandinskys wiederum erinnern an Musiken von Strawinsky oder Arnold Schönberg.

Zu solchen synästhetischen Tagträumen verführt der Bildband von Karin von Maur. Der Klang der Bilder beschreibt die gegenseitige Beeinflussung von bildender Kunst und Musik seit dem ausgehenden 19. Jahrhhundert. Mit zahlreichen Beispielen, vor allem aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, zeigt sie die vielfältigen Zusammenhänge zwischen Musik und Malerei. Anhand hochwertiger Reproduktionen führt sie ihren Lesern vor Augen, wie Gaugin und Matisse ihre Bilder rhythmisierten, und Kandinsky seine Impressionen aus hellem Gelb, Rot und Blau komponierte, um so "die Seele zum Klingen zu bringen".

Alexej Jawlensky und Frantisek Kupka schufen Fugen in Blau, Rot und Schwarz und Johannes Itten malte Farbklänge. Futuristen wie Umberto Boccioni versuchten die Geräusche und den Lärm der Großstadt bildnerisch darzustellen. In den 40er Jahren malte Piet Mondrian seine "Boogie-Woogie"-Bilder, und Jackson Pollock ließ sich vom Cool Jazz der 50er Jahre inspirieren. John Cage und La Monte Young wiederum integrierten Klänge aus der Natur in ihre Kompositionen, denen sie auch bildnerisch Gestalt gaben, und Jean Tinguely entwickelt seit über 30 Jahren Klangplastiken, wie zum Beispiel den gemeinsam mit Niki de Saint-Phalle geschaffenen Strawinsky-Brunnen in Paris.

Hervorragend gestaltet bietet der Band neben dem Lesegenuß ein Fest für die Augen. Darüber hinaus verlockt er dazu, in den CD-Schrank zu greifen und sich einige schöne Mußestunden zu gönnen. --Doris Lösch

Kurzbeschreibung

Die vielfältigen Beziehungen zwischen Musik und Malerei in der bildenden Kunst seit dem 19. Jahrhundert sind 'augenfällig'. In 13 Kapiteln folgt die Autorin den Spuren der Musik in den Werken der bedeutendsten künstlerischen Epochen des 19. und 20. Jahrhunderts. Sie knüpft damit an ihr seit 15 Jahren erfolgreiches und weiterhin lieferbares Standardwerk 'Vom Klang der Bilder. Die Musik in der Kunst des 20. Jahrhunderts' an. Komprimiert, erzählerisch und mit vielen Bildbeispielen führt sie in das faszinierende Thema ein.

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