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Vom Junkie zum Ironman Taschenbuch – 2. Mai 2007

56 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (2. Mai 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453640349
  • ISBN-13: 978-3453640344
  • Größe und/oder Gewicht: 14 x 1,4 x 21,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (56 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 13.105 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Seine Lebensgeschichte ist sicher eine der ungewöhnlichsten und packendsten überhaupt." (Radio WDR 4)

Klappentext

"Seine Lebensgeschichte ist sicher eine der ungewöhnlichsten und packendsten überhaupt."
Radio WDR 4

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

52 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Matthias Tewordt am 11. Juni 2007
Format: Taschenbuch
Die Neuauflage von Andreas Niedrigs dramatischer Lebensgeschichte liest sich so spannend wie die Topseller "In eisige Höhen" oder "Sturz ins Leere". Ein Mensch wird in den tiefsten Abgrund der Drogenwelt gezogen und überlebt wie durch ein Wunder. Niedrig schildert hautnah, wie es sich als Junkie lebt und beschreibt sehr nachvollziehbar, wie sich ein Mensch Schritt für Schritt dahin bewegt, das schlimmste zu tun, nämlich Heroin zu spritzen. Umfassbar immer noch die Wende in seinem Leben hin zum Topsportler und der Wille, aus dieser Erfahrung eine Hilfe für gefährdete Gruppen zu organisieren. Das Buch hat daher eine sehr positive Botschaft, die viel Mut macht, und die man nicht so schnell vergisst. Der anderswo kritisierte an der Umgangssprache orientierte Erzählstil erscheint mir hingegen sehr passend, da man das Gefühl hat, näher dran zu sein. Ich habe das Buch nach der ersten Seite fast nicht mehr aus der Hand gelegt. Gratuliere. Unbedingt lesen !
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109 von 117 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von T. Mair am 20. Mai 2008
Format: Taschenbuch
Eines vorweg: Die Lebensgeschichte von Andreas Niedrig steht hier nicht zur Debatte. Seine Wiedergeburt aus dem allertiefsten Drogensumpf hinein in den absoluten Spitzensport ist ebenso einzigartig wie ermutigend und inspirierend. Ginge es darum, nur diese zu bewerten, führte auch von meiner Seite kein Weg an den 5 Punkten vorbei. Zur Debatte steht aber eine Biographie, die mich nicht annähernd so euphorisiert hat wie offenbar meine Vorredner.

Der wesentliche Kritikpunkt ist eigentlich bereits im vollen Titel des Buches enthalten: "Vom Junkie zum Ironman. Die zwei Leben des Andreas Niedrig". Der erste Teil suggeriert ja eine Entwicklung, mehr noch: eine schier unglaubliche Metamorphose. Der zweite dagegen spricht von den "zwei Leben" des Andreas Niedrig und - betrachtet man die literarische Umsetzung - wäre dies der richtige Titel gewesen, denn tatsächlich besteht das Buch aus zwei Teilen, die nur durch ein paar wenige, recht lieblos vorgetragene Verbindungslinien notdürftig zusammengehalten werden.
Der erste Teil ist eine recht eingehende, schonungslose Bestandsaufnahme einer klassischen Drogenkarriere. Dieser Abschnitt hätte durchaus überzeugen können. Der zweite Teil dagegen besteht aus einer nach meinem Begreifen spröden Aneinanderreihung sportlicher Erfolge, punktueller Rückschläge durch Verletzungen, Danksagungen an Förderer / Sponsoren und eher wenig interessanter Episoden aus dem Ironmanzirkus (z.B. angebliche Unsportlichkeiten von Lothar Leder). Auch darüber hätte ich hinwegsehen können, aber bitte wo gibt uns das Buch Einblick den eigentlichen Reiz der Niedrigschen Vita? Wo ist der Übergang vom einen in das andere Leben?
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. Reinhard Lahme am 26. November 2007
Format: Taschenbuch
Andreas Niedrigs Lebensbericht "Vom Junkie zum Ironman", den er mit Hilfe von Jörg Schmitt-Kilians mitunter etwas holperiger Feder festgehalten hat, ist ein merkwürdiges Buch. Der Drogenteil - das habe ich schon erheblich eindringlicher gelesen. Der Sportteil - eher eine stupide Aneinanderreihung von Trainings-und Wettkampfberichten mit eingestreuten Zeitungsartikelzitaten. Und doch fesselte (und ärgerte) mich diese Biographie derart, daß ich sie in einem Zug durchgelesen habe. Warum?

Zunächst das Positive: Mir hat der unglaubliche Kampfeswille von Andreas Niedrig imponiert, ohne den er sich von seiner Sucht nicht hätte befreien, ohne den er nicht in die Weltspitze der Triathleten hätte vordringen und ohne den er sein Verletzungspech nicht hätte überstehen können. Das Negative: Bedenklich finde ich die nach Stammtischpsychologie klingenden, eher hilflos wirkenden Erklärungen für seinen Absturz in die Drogenszene und damit in die Kriminalität. Schwierigkeiten und Probleme innerhalb der Familie, die er zurecht nicht benennen mag, seien es gewesen, die zur mangeldenen Liebe, Zuneigung und Anerkennung geführt habe. Wenn man dann aber genauer hinsieht, wird rasch deutlich, daß er nur durch die Liebe seines Vaters, seiner Mutter und seine Schwester, v.a. aber seiner Ehefrau und seiner Kinder, die allesamt unerschütterlich zu ihm hielten, aus dem Drogensumpf gerettet werden konnte. Wann wird er ihnen zurückgeben, was sie ihm gegeben haben? Bisher jedenfalls führte er, ob als Junkie oder als Sportstar, ein hemmungslos egozentrisches Leben.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von dbf am 25. Juni 2009
Format: Taschenbuch
Als sportbegeisterter Leser war ich gespannt darauf zu erfahren, wie hart man wohl an sich arbeiten muss, um es aus dem Drogensumpf in die Topspitze der Triathleten zu schaffen. Ich wurde enttäuscht. Der Schreibstil ist zäh und langweilig, und der spannend erscheinende und erwartete Persönlichkeitswechsel stellt sich schnell als etwas heraus, das wenig Vorbildcharakter bietet:

Das Buch beschreibt zunächst den Verlauf einer klassischen Drogenkarriere, ohne viel Selbstkritik, mehr mit unterschwelligen Schuldzuweisungen an das Umfeld und über die Maßen viel Gejammer und Selbstmitleid. Die überschwängliche Dankbarkeit an seine Familie ihn nach seinem Entzug wieder aufgenommen zu haben erscheint nur bis dahin glaubwürdig, wo man als Leser erkennt, dass hier nur eine Suchtverlagerung mit erneuten Schludzuweisungen (diesmal im positiven Sinne) beschrieben wird. Letztendlich vernachlässigt er seine Familie hinterher genau so wie vorher, nur dass er nicht in der Gosse liegt, sondern nach der Arbeit wie verrückt trainiert. Sportlich dringt er dabei (sehr emotionslos und lapidar beschrieben) innerhalb kürzester Zeit in die Regionen der Topprofies vor. Sicher wird er dafür hart trainiert haben, die Schreibweise vermittelt aber eher das Gefühl als wäre es ihm alles in den Schoß gefallen. Damit kann ich mich als ambitionierter Hobbysportler nicht identifizieren. Ich wollte lesen wie er sich gequält und geschunden hat um Sekunde für Sekunde mehr aus sich raus zu holen. Und das ihn dabei zumindest ein schlechtes Gewissen plagt, wenn er wieder nicht den ganzen Tag für seine vernachlässigte Familie zur Verfügung hatte.
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