Na gut, besonders tief schürfend ist dieses Buch nicht, dafür aber genau das richtige, wenn man spannende, amüsante, warmherzige und romantische Unterhaltung sucht. Die Liebesgeschichte zwischen der brillianten, eigensinnigen Köchin Matilde und dem neuen Restaurantbesitzer Robert ist herzzerreißend, und mit Isabell und Corin Le Ber trifft man auf alte Bekannte aus den "Lavendelnächten", die nun mit den Schwierigkeiten einer jungen Familie zu kämpfen haben, nämlich einem immer schreienden Baby namens Florence. Außerdem gibt es wie immer wildromantische Beschreibungen des herrlichen Landgutes in der Provence und ein Familiengespenst, das nach Maiglöckchen duftet. Ein runder, wunderbarer Schmöker, den ich nur wärmstens empfehlen kann.