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Vom Glück nur ein Schatten: Eine deutsche Familiengeschichte
 
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Vom Glück nur ein Schatten: Eine deutsche Familiengeschichte [Taschenbuch]

Uwe-Karsten Heye
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (2. Januar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 345364509X
  • ISBN-13: 978-3453645097
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 319.588 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Uwe-Karsten Heye
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Ihr müsst dafür sorgen, dass das nicht vergessen wird. Damit in Erinnerung bleibt, was damals geschehen ist." Das waren die Worte, die Uwe-Karsten Heyes väterlicher Freund Willy Brandt im Fond seines Dienstwagens an ihn richtete, nach dem Heye ihm zuvor die Geschichte des Lebens seines Vaters erzählt hatte. Den Worten Brandts war ein langes Schweigen vorausgegangen. Und das aus gutem Grund: Was sein Mitarbeiter soeben vor ihm ausgebreitet hatte, war eine Familiengeschichte, in der sich die ganze Tragik des 20. Jahrhunderts in dem Schicksal zweier Menschen kristallisiert, das zugleich die existenzielle Bedeutung des Zufalls für Gedeih und Verderb, Gelingen und Misslingen des Lebens versinnbildlicht.

"Vom Glück" war Heyes Eltern "nur ein Schatten" zuteil geworden: Vier Jahre durften sie miteinander verbringen. Dann beendete der Nationalsozialismus das junge Glück. Als der Krieg zu Ende war, mussten beide glauben, der andere sei tot. Der Vater als Soldat eines Strafbataillons in Stalingrad vermisst, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit also gefallen; die Mutter ausweislich der Passagierliste mitsamt der beiden Kinder mit der Gustloff von einem Torpedo versenkt. Als sich Vater und Mutter mitsamt ihren erwachsenen Kinder nach 20 Jahren dann doch wieder gegenüberstehen, begegnen sie sich als Fremde…

Eine herzzerreissende Geschichte und ein außerordentliches Zeugnis deutscher Zeitgeschichte! -- Hasso Greb -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Die Geschichte seiner Familie hat sich der ehemalige Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye jetzt von der Seele geschrieben ... in seinem so einfühlsamen wie schonungslos ehrlichen Buch." (BILD )

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von T.G.K.
Format:Taschenbuch
Bei hoher Einschaltquote sah ich gespannt und aufmerksam den Zweiteiler einer wahren Begebenheit aus dem zweiten Weltkrieg. Ein Tatsachenereignis zusammengetragen als Zeitzeuge, Familienmitglied und als Buchautor von Uwe-Karsten Heye. Über den Film hinaus, wollte ich durch das Buch die unterschiedlichen Gefühlsebenen der einzelnen Familienmitglieder und der drei Familiengenerationen empathisch nachempfinden. Vor allem, was heute für die Hinterbliebenen ihre Erfahrungen bedeuten.

Durch die begrenzte Sendezeit des Films konnte der Zuschauer die beeindruckende Fluchtbeschreibung, den Krieg der letztendlich das Familienglück beendet, nachvollziehbar nur komprimiert erreichen. Beides, Film (mit Starbesetzung) und Buch sind wirklich beeindruckend, wobei die Grundlage zweifelsfrei das Buch ist.

Die anfängliche Vorkriegs-Familienidylle führt nicht zu einem ersehnten Happyend. Nein, was bleibt sind viele offene Fragen die heute wohl nicht mehr vollständig beantwortet werden können. Gerade hier ergeben sich bewegende Ansätze, was mag die Familie wohl auszuhalten gehabt haben, vielleicht auch heute noch. Zu viele Menschen und Existenzen hat das Kriegsgeschehen weltweit beraubt, so analog zum Buch. Um manche Verhaltensweisen bzw. innerseelische Beweggründe von Familienmitgliedern besser deuten zu können - also nicht durch Erfahrung begründbare Aspekte - blieb dem Autor und seiner Schwester zum Teil nur die Möglichkeit der bewussten und unbewussten freien Assoziation. Aus einfachem Grund, denn die bereits verstorbenen Familienmitglieder und Freunde der Familie Heye können uns heute den offenen Fragen nicht mehr beiwohnen. Herr Heye schildert beeindruckend, über die Liebesbeziehung zwischen Mutter und Vater, die damaligen Kriegsverhältnisse und darüber hinaus bringt der Autor interessanterweise nach dem Krieg den nicht ganz einfachen Demokratiewandel mit ein. Begleitet wird dieses Buch von einigen sehr warmherzigen und zugleich romantischen Eingebungen die sich zwischen den liebenden Eltern zugetragen haben. Einige wenige erhaltene Bilder sprechen für sich. Wünschen wir uns nicht manchmal ähnliches? Nur an einer kleinen Stelle im Buch musste ich schmunzeln. Vielleicht ergeht es Ihnen als Leser auch so. Dieses kleine erfreuen tut gut, denn die familiäre Gegebenheit ist nunmal traurig.

Das Buch verdeutlicht wie wichtig Mitteilung und Interkommunikation zwischenmenschlicher Beziehung ist und das ein nonverbales Verhalten auch etwas zum Ausdruck bringt, sozusagen ein nicht Nichtkommunizieren sei nicht möglich. Deshalb auch die Möglichkeit der freien Assoziation.

Die Tragik dieser Familiengeschichte verdeutlicht das Ausmaß des Krieges und seine Folgen. Das Buch und der Film mahnen zugleich und rufen uns wieder in Erinnerung, nie wieder darf sich so etwas wiederholen. Auch die Demokratie scheint nicht das Optimum des menschlichen Friedens zu werden, doch ist es derzeit die noch beste Alternative um Frieden in der Welt weitgehend zu wahren. Heute findet sich der Mensch vornehmlich als Kostenfaktor, weniger als ein bereicherndes Individuum mit zahlreichen Fassetten seiner persönlichen Eigenschaften die uns die Natur mitgegeben hat. Ein neuer Kampf um Arbeitsplätze, dem gegenüber nicht selten Repressalien von Arbeitgebern, hat längst begonnen. Letzteres brachte das Buch durch die politischen Bedingungen bis heute näher. Wofür das alles? "Gesicht zeigen" heißt es im Buch, das gilt auch in der Gegenwart, dort wo Unrecht geschieht, bedarf es jenen Mund der das Ausspricht was es zu beklagen gilt. In den Arbeitsstätten treffen Sie auf beängstigte Menschen die um ihre Existenz bangen und sich nicht selten erniedrigen lassen. Das wurde auch im Buch deutlich und mit einer fatalen Konsequenz... die Scheidung der Eltern. Die Scheidung wurde im weiteren Leben zu einem merklichen Problem.

Dieses Buch hat mir erneut bewusst gemacht, wo jeder von uns seinen Platz finden kann und das es sich lohnt für mehr Lebensqualität und für mehr Gerechtigkeit sich engagiert für unsere Mitmenschen einzusetzen. Nicht wegsehen, "Gesicht zeigen" und eine gesellschaftliche Verantwortung erkennen.
Ich würde dieses Buch wieder lesen und deshalb wieder kaufen. Einen besonderen Platz zur Aufbewahrung bekommt es auch. Die Wahrheitsgeschichte von Familie Heye ist für mich damit aber nicht abgelegt. Immer wieder werde ich gerne darüber nachdenken, auch über so manch offene Fragen, eigene und Fragen die sich die Hinterbliebenen der Familie Heye wohl stellen mögen.

Ich danke Herrn Heye und seiner Schwester, dass sie uns diese wahre Lebensgeschichte zugänglich gemacht haben und bedauere zu tiefst, was die Familie Heye erfahren musste. Ein trauriges Ende einer wahren Gegebenheit mit berechtigter Hoffnung, dass uns allen besseres Widerfahren würde. Haben Sie und Ihre Schwester mit Ihren Familien noch ein langes, friedvolles und glückliches Leben vor sich! Es dankt T.G.K. grafonola(ät)web.de
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von hanna1980
Format:Taschenbuch
Uwe-Karsten Heye (der frühere Regierungssprecher Schröders) erzählt in 'Schicksalsjahre' seine Familiengeschichte während der Kriegsjahre und in der Nachkriegszeit. Im Zentrum des Buches steht seine Mutter Ursel - es ist ein Porträt einer starken Frau, die durch den zerstörerischen Krieg der Nazis nicht nur ihren Mann und den Vater ihrer Kinder verliert, sondern die auch mit allen Entbehrungen dieser Jahre leben muss. Die spannende und nicht ganz alltägliche Geschichte verweist - trotz ihrer Singularität - auf das Schicksal, das tausende Menschen erleben mussten. Das Buch ist deshalb vor allem auch eine historische Auseinandersetzung mit der jüngsten deutschen Vergangenheit.
Auch dem Zuschauer des ZDF-Zweiteilers, der sich für die Geschichte begeistern konnte, empfehle ich die Lektüre des Buches.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Schicksalsjahre: Nach der wahren Geschichte "Vom Glück nur ein Schatten"Vom Glück nur ein Schatten: Eine deutsche FamiliengeschichteVom Glück nur ein Schatten: Eine deutsche Familiengeschichte
Ich hatte das Buch schon gelesen, bevor es für das ZDF verfilmt worden ist - und war von der unprätentiösen Beschreibung des Lebensschicksals von Ursula Heye sehr beeindruckt. Hier ist nachzulesen, wie der Krieg in das Leben vieler eingriff, entlang einer wahren Geschichte, in der sich viele mit ihren Familiengeschichten wieder erkennen werden.
Ich war zunächst skeptisch, als ich las, wer die Hauptrolle in der ZDF-Verfilmung spielen sollte. So ein richtiger Maria-Furtwängler-Fan bin ich eigentlich nicht. Vielleicht haben auch ein gutes Drehbuch und ein guter Regisseur dabei geholfen - jedenfalls hat sie es geschafft, der Mutter ein lebendiges Gesicht zu geben. Eine sehr glaubhafte Darstellung, die den Film trug; schließlich war Maria Furtwängler in fast jeder Szene zu sehen.
Nun habe ich die Buchvorlage noch einmal zur Hand genommen, und ich muss sagen, mit den Filmbildern im Kopf fand ich es sogar noch stärker.
Ich wünsche dem Buch von Uwe-Karsten Heye noch viele weitere interessierte Leser. So anschaulich und zugleich persönlich kann Geschichtslektüre sein!
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