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Vom Glück, lernen zu dürfen: Für eine zweckfreie Bildung
 
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Vom Glück, lernen zu dürfen: Für eine zweckfreie Bildung [Gebundene Ausgabe]

Jürgen Overhoff
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 1., Aufl. (März 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3608941711
  • ISBN-13: 978-3608941715
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 683.622 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Jürgen Overhoff
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Jürgen Overhoff, dass kann man nach der Lektüre sagen, hat das Gute aus sich herausgebracht. Sein Buch ist flüssig, angenehm unakademisch und kurzweilig geschrieben ... Man bekommt zunehmen die Gewissheit, dass dieses Buch einen unverzichtbaren Kanon der wichtigsten Pädagogen und ihrer pädagogischen Schriften darstellt. Und darüber hinaus schaffte es sein Verfasser, dass man sich plötzlich für das 18. Jahrhundert interessiert, dass seine Geschichte und auch seine Literaturgeschichte auf ein neues erkundet werden will.« --Kulturradio, 26.05.2009

»Obwohl (Overhoff) ein erzählendes Buch geschrieben hat, geht es ihm nicht um historische Vollständigkeit oder um analytische Durchdringung der Werke von Rousseau, Kant oder Moses Mendelssohn. Worum es ihm geht, ist vielmehr der Hinweis auf eine Tradition, deren beste Argumente die meisten, die den gegenwärtigen Bildungsdiskurs prägen, als undurchdacht, längst überholt und insofern ungebildet dastehen lassen. (...) Man kann es auch so formulieren: Overhoff erinnert an eine Tradition, für die Erziehung noch mit Freiheit zusammenhing, darum aber auch mit Anstrengung und Ausdauer. --Jürgen Kaube, DLR Kultur, 28.06.2009

»Der Potsdamer Erziehungswissenschaftler Jürgen Overhoff bringt mit klarem desillusioniertem Blick den recht eigentlich dramatisch zu nennenden Kulturwechsel in der Bildungspolitik auf den Nenner. Er erinnert an die grossen Einsichten der Aufklärung und an eine pädagogische Ästhetik, bei der das Lernen noch glücklich machen konnte und - statt ein paar dürre credit points - innere Befriedigung gab.« --Neue Zürcher Zeitung, 28.04.2009

»Overhoff blickt in seinem gehaltvollen Buch auf die geistesgeschichtliche Vielfalt und die Dimensionen, die sich mit dem Lernen jenseits rein ökonomischer Verwertbarkeit verbinden - ein Glücksfall für jeden Bildungsinteressierten.« --Entscheidung. Magazin der Jungen Union Deutschlands, 03/2010

Neue Zürcher Zeitung, 28.04.2009

»Der Potsdamer Erziehungswissenschaftler Jürgen Overhoff bringt mit klarem desillusioniertem Blick den recht eigentlich dramatisch zu nennenden Kulturwechsel in der Bildungspolitik auf den Nenner. Er erinnert an die grossen Einsichten der Aufklärung und an eine pädagogische Ästhetik, bei der das Lernen noch glücklich machen konnte und - statt ein paar dürre credit points - innere Befriedigung gab.«

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Wichtige Anregungen für eine Rückbesinnung auf eine vergessene Dimension der Pädagogik: Das Glück der Schüler., 12. August 2009
Von 
Prof Dr Olaf-Axel Burow "oaburow" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Vom Glück, lernen zu dürfen: Für eine zweckfreie Bildung (Gebundene Ausgabe)
Glück hat Konjunktur - aber leider nur selten im Schulalltag. Overhoff hat eine pointierte Zusammenstellung pädagogischer Positionen der Aufklärer vorgelegt, die sein Manifest "für eine zweckfreie Bildung" - so der Untertitel - argumentativ untermauern sollen. Auch wenn man einwenden kann, dass seine Auswahl der Zitate für eine "Glückspädagogik" von Locke über Addison,Reimarus,Bodmer, Gellert, Franklin, Rousseau, Basedow, Mendelsson und Wollstonecraft bis hin zu Kant selektiv ist und Widersprüche unterschlägt, so ist es doch beeindruckend zu sehen, dass diese so unterschiedlichen Autoren/innen in ihren lichten Momenten, für eine Pädagogik plädierten, die am Glück der Kinder orientiert ist.

Vielleicht könnten diese beeindruckenden Zitate ein Gegenmittel gegen die Tendenz zur Vermessung und Standardisierung von Schülerleben dienen.

Fazit: Overhoff gibt wichtige Anregungen für eine Rückbesinnung auf eine vergessene Dimension der Pädagogik: Das Glück der Schüler.

Prof.Dr. Olaf-Axel Burow Universität Kassel
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Verklärung der Aufklärung, 21. März 2009
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Vom Glück, lernen zu dürfen: Für eine zweckfreie Bildung (Gebundene Ausgabe)
Teilt man einen Glauben, zu dessen Verteidigung ein überzeugter Anhänger die falschen Waffen einsetzt, schmerzt dies doppelt. Und genau so geht es mir bei diesem Buch. Denn ich teile die Meinung von Jürgen Overhoff, dass beim verordneten lebenslangen Lernen und all den unzähligen Bildungsoffensiven vieles falsch läuft. Aber schon der Untertitel liess mich nichts Gutes erahnen. "Zweckfreie Bildung", als ob es so etwas je gegeben hätte. Obwohl im Laufe der Lektüre langsam durchschimmert, dass sich der Autor in erster Linie gegen die grassierende Ökonomisierung von Bildung und Lehre wehrt, hält er den Mythos aufrecht, die von ihm zitierten Grössen der Geistesgeschichte seien zugleich Gewährsmänner für zweckfreie Bildung. Das ist deshalb mehr als ärgerlich, weil das Konzept auch eine realistischere Betrachtungsweise der vielen Bildungslandschaften erlaubt hätte.

Das Anliegen, die Bildung wieder aus den engen ökonomischen Fesseln zu befreien, gewinnt immer mehr Anhänger. Denn unter den Zielen, die Jürgen Overhoff mehr im Schweinwerferlicht sehen möchte, werden einige tatsächlich nicht mehr auf die Bühne gerufen. Elf sind es, zu denen der Autor jeweils einen prominenten Vertreter sprechen lässt. Wissbegierde: John Locke, Anschauung: Joseph Addison, Vernunftr: Hermann Samuel Reimarus, Einbildungskraft: Johann Jakob Bodmer, Aufrichtigkeit: Christian Fürchtegott Gellert, Gemeinnützigkeit: Benjamin Franklin, Mitgefühl: Jean-Jacques Rousseau, Toleranz: Johann Bernhard Basedow, Gottvertrauen: Moses Mendelssohn, Chancengleichheit: Mary Wollstonecraft und Selbstdisziplin: Immanuel Kant. Wie diese Aufzählung zeigt, wäre eigentlich alles für eine spannende, unterhaltsame und lehrreiche Aufführung vorbereitet. Aber da Jürgen Overhoff offenbar befürchtet, seine Zeugen würden an Glaubwürdigkeit verlieren, wenn er auch auf deren Widersprüche, Unzulänglichkeiten und Fehltritte zu sprechen käme, entschliesst er sich für eine beschönigende, sehr selektive Darstellung dieser Persönlichkeiten. Und wer sich mit einer von ihnen genauer beschäftigte, fragt sich manchmal, ob Jürgen Overhoff wirklich von der gleichen Figur spricht.

Mein Fazit: Wenn die heute Bildungslandschaft zu drastisch und die von früher zu verklärt dargestellt wird, bleibt zum Schluss das ungute Gefühl, der Autor habe zwei Textformen miteinander vermengt, die nur in ihrer Eigenständigkeit voll wirken können. Wer nie genau weiss, ob er nun eine Streitschrift oder eine Geschichte der Aufklärung in den Händen hat, wird eher verwirrt als überzeugt.
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