Nein, es ist kein spektakuläres Buch, dieses Plädoyer für die Stille und gegen die Rastlosigkeit unseres Alltags. Es geht darum, wie wir durch mehr Aufmerksamkeit eine neue und tiefere Sichtweise erlangen können und wie wir darin ein Glück finden, das unabhängig von den sich wandelnden Umständen und Begebenheiten unseres Alltags ist.
Da stehen Sätze wie: "Wir sitzen einfach da. Es wird still. Alles genügt, wie es ist. Aus diesem Nichts kann dann etwas auftauchen, das jenseits der gewohnten Sichtweise liegt. Wenn wir frei von jeder Vorstellung dasitzen, werden wir durch nichts Bekanntes mehr eingeschränkt. Das Nichtstun befreit uns vom Diktat unserer Gewohnheiten. Wir tun für eine gewisse Zeit nichts, und ds eröffnet uns sämtliche Möglichkeiten. Bis dahin hochgehaltene Vorurteile und Abneigungen treten in den Hintergrund und verlieren ihren Einfluss. Unsere fixen Vorstellungen lösen sich auf, und dadurch werden Dinge möglich, die zuvor ausserhalb unserer Reichweite lagen."
Neben den Worten präsentiert das Buch aber auch mehr als 50 Schwarz-Weiss-Fotografien des Autors, die genau diese Stille ausstrahlen, von welcher der Text spricht.
Man kann schauen und lesen, sich zurücklehnen, wieder lesen und schauen - und irgendwann merkt man, dass in diesem Zustand der inneren Ruhe, in den man damit gerät, wirklich alles leichter und einfacher wird.