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Vom dem Glück, Hrdlak gekannt zu haben: Roman [Gebundene Ausgabe]

Janosch
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag; Auflage: 1. Auflage (1. August 1994)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442304474
  • ISBN-13: 978-3442304479
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,5 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 152.928 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Der Künstler Janosch wurde 1931 im oberschlesischen Hindenburg unter dem Namen Horst Eckert geboren. Auf der Jesuitenschule war er furchteinflößenden Geschichten über das Fegefeuer und die Qualen der Hölle ausgeliefert. 1946 flohen seine Eltern nach Oldenburg, wo er in Textilfabriken Hemdenstoffe entwarf und das Musterzeichnen lernte. Von 1953 bis 1958 studierte er an der Münchener Kunstakademie - allerdings ohne Abschluss. Sehr wohl fertig wurde 1960 sein erstes Kinderbuch, "Die Geschichte von Valek dem Pferd". Bekannt wurde er spätestens mit "Oh, wie schön ist Panama", für das er 1979 mit dem "Deutschen Jugendliteraturpreis" ausgezeichnet wurde. Mit 48 Jahren zog Janosch in ein altes Haus auf Teneriffa, wo er seitdem ein ruhiges Leben führt.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Janosch wurde 1931 in der oberschlesischen Stadt Hindenburg (Zaborze) geboren, lernte das Schmiedehandwerk, verbrachte die fünziger Jahre in Paris und München und lebt jetzt auf einer Insel im Meer. 1960 erschien sein erstes Kinderbuch und zehn Jahre später sein erster Roman „Cholonek oder Der liebe Gott aus Lehm“, für den er drei Literaturpreise erhielt. Seine inzwischen über 100 Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt, seine Trickfilme vielfach mit Preisen ausgezeichnet. 1992 wurde er für sein Romanwerk mit dem Andreas-Gryphius-Preis ausgezeichnet.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brillant 2. März 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Zu Beginn überwog die Skepsis, kann ein ausgewiesener Kinderbuchautor und Entenzeichner wie Janosch anspruchsvolle Literatur schreiben? Ja, und wie möchte man ausrufen. Die Geschichte des Eigenbrödlers und Außenseiters Hrdlak ist inhaltlich, aber auch literarisch brillant erzählt und eine Aufruf zur Toleranz.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr einfühlsam 7. März 2002
Format:Taschenbuch
und mit viel Fantasie erzählt Janosch in diesem Buch über das harte Leben eines kleinen Jungen und seiner Eltern. Sie wohnen in einer Bergarbeitersiedlung in der Nähe der polnischen Grenze. Der Vater ist Alkoholiker, die Mutter schon von Beginn der Ehe an unzufrieden mit ihrem Los. Sie hätte sich einen Anderen als Mann gewünscht und schlägt ihr Kind häufig aus reiner Frustration. Niemand hat Verständnis für den Kleinen und er wird oft zu den Großeltern abgeschoben. Es gibt nur wenige Lichtblicke im Dasein des Jungen, und dabei spielt ein geheimnisvoller alter Mann eine nicht unwesentliche Rolle, von dem keiner ganz genau sagen kann wer er ist oder woher er kommt: Hrdlak. Von ihm scheint eine eigenartige Magie auszugehen.... Eines der gefühlvollsten Bücher des Autors, das man nicht mehr aus der Hand legen will bevor man es zu Ende gelesen hat!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen janoschs herz 14. Februar 2010
Format:Taschenbuch
welch ein glück, diesen roman gelesen haben zu dürfen. wie wohltuend einfach und klar die sprache, welche wärme und menschlichkeit und weisheit janosch den lesern vermittelt. leise, unprätentiös läßt er in einem keimen, was man schon vergessen hatte. es ist ein leises buch für leise menschen, die die feinheiten des lebens lieben, weil ihnen dieses gefühl noch nicht verloren gegangen ist. gönnen sie es sich.
werner grill
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar 1. Januar 2006
Von Susi
Format:Taschenbuch
Janosch' Kinderbücher gefallen mir nicht unbedingt (von Ausnahmen abgesehen), dafür seine Romane um so mehr. Diese einzigartige Mischung von Leichtigkeit und Tiefe, diese manchmal bizarren Gestalten, die so real aus dem Leben gegriffen sind, dieser Hoffnungsschimmer, der sich bei allem Elend immer wieder andeutet. Und Janosch verurteilt nicht, er beschreibt, dass die Menschen, so wie sie sind, vor allem ein Produkt der Lebensverhältnisse sind.
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