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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Weg zur Ganzheit!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Vom Ego zum Selbst: Grundlinien eines spirituellen Menschenbildes (Gebundene Ausgabe)
Mit seinem neuen Buch 'Vom Ego zum Selbst ' Grundlinien eines spirituellen Menschenbildes' fasst Sylvester Walch seine jahrzehntelangen Erfahrungen und Forschungen auf den Gebieten der humanistischen Psychotherapie, der transpersonalen Psychologie und der Spiritualität zusammen. In genialer Weise verknüpft er die verschiedenen Ebenen der menschlichen Seele und des menschlichen Bewusstseins zu einer ganzheitlichen Sichtweise.Ausgangspunkt seiner Betrachtungen ist die Annahme, dass es in unserem Innersten eine 'Weisheit' gibt, der wir uns durch Innenschau annähern können. Dabei entdecken wir tief in uns liegende Wirkkräfte des Lebens, ergründen kreative Potentiale unseres Bewusstseins und eröffnen einen Raum zum Universalen, zu intuitivem Wissen und berührenden Grundwahrheiten unseres Daseins. Auf diese Weise zu wachsen bedeutet auch immer ein 'Stirb und Werde', ein Loslassen von Altem und Vertrauten und ein neu geboren Werden in Unbekanntes. Walch betont dabei die Wichtigkeit, bereits während des Lebens das Sterben zu üben, um uns von starren und rigiden Verhaltensweisen zu lösen und somit unser Ego zu transformieren, um seine Dominanz zugunsten des größeren Ganzen zurückzunehmen. Je mehr unser Ego in den Hintergrund tritt, desto mehr können wir zu dem werden, wer wir wirklich sind: im Sinne eines befreiten Selbst zu einem Menschen, der sich selbst verwirklicht und lebendig, schöpferisch und kraftvoll im Leben steht. Im Sinne des universalen Selbst erfahren wir, dass wir im tiefsten Grund unseres Seins göttlicher Natur sind, zeitloses Licht, Buddha Natur. In dieser Weise finden Psychotherapie und spiritueller Weg zusammen zu einem ganzheitlichen Weg der Befreiung. Auf dem Weg zur Ganzheit gibt es immer wieder Fallstricke, Engstellen, Hürden und Herausforderungen. Im letzten Teil seines Buches weist Sylvester Walch auf die Wichtigkeit der Integration des Schattens hin, dem Annehmen von und Aussöhnen mit abgelehnten und tabuisierten Seiten unserer Persönlichkeit. Auch betont er, dass sich eine nachhaltige psychospirituelle Transformation im Alltag auswirken und erweisen muss. Gelebte Spiritualität zeigt sich vor allem im achtsamen, wertschätzenden und liebevollen Umgang mit sich, anderen Menschen und der Welt und nicht nur in besonderen Erfahrungen. Wer das Buch in die Hand nimmt, spürt die Mystik und Energie, die ihm inne wohnt. Es berührt die Seele in seiner ganzen Tiefe und Weite und spürt die wunden Punkte auf, die sich nach Heilung sehnen. Die vielen ausgezeichneten Übungen, die wunderbar in den Textfluss eingewoben sind, ermöglichen dem Leser, in sein eigenes Bewusstsein einzutauchen, es zu erforschen und zu erfahren. Das Buch ist für TherapeutInnen und Laien gleichermaßen ansprechend, da es das an- und ausspricht, was den Menschen in seinem Innersten bewegt, unabhängig von seinen Vorerfahrungen und seiner Bildung. Wer das Buch gelesen hat, besitzt vielleicht eine ganz persönliche Vision, wie er sein eigenes kleines Leben in ein segensreiches Dasein verwandeln kann. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein umfassender Neuansatz zur Selbstfindung,
Rezension bezieht sich auf: Vom Ego zum Selbst: Grundlinien eines spirituellen Menschenbildes (Gebundene Ausgabe)
Im Vergleich zu Walchs Standardwerk über Transpersonale Psychologie und holotropes Atmen, wo das Hauptaugenmerk auf konkrete Erfahrungen mit erweiterten Bewusstseinszuständen gelegt wird, setzt sein neues Buch auf einer allgemeineren Ebene an: Es bietet einen umfassenden Blick auf Entwicklungspotentiale des Menschen von der Ebene der Individualität bis hin zu jener der Spiritualität. Als sprachliches Vehikel dient ihm dabei eine Auseinandersetzung der Begriff Ich, Ego und Selbst.Unter Ich versteht Walch dabei in Anlehnung an gängige psychologische Konzepte eine regulierende Instanz: Das Ich steuert Bedürfnisse und Affekte, geht in Kontakt, lässt sich auf Beziehung ein, versucht stets das intrapsychische Gleichgewicht herzustellen, setzt sich Ziele, führt Handlungen mit Willensenergie aus, setzt Abwehrmechanismen zur Regulierung ein und strukturiert den Selbst-Aufbau (93). Auch der spirituelle Weg brauche ein intaktes Ich (96). Das Ego hingegen äußere sich allgemein in Gedanken, Gefühlen und Verhaltensweisen, die mir und anderen Schaden zufügen. In Situationen, in denen wir, so Walch, vom Ego dominiert werden, erleben wir uns verbissen, gierig, eifersüchtig, unversöhnlich, hart und abwertend. Wir hören nicht zu und halten gerne an unseren Vorurteilen fest. Äußeres Ansehen, Prestige und materielle Werte werden überbetont (107f). Den Ursprung des Ego sieht Walch in der Natur des Menschen als Teil der Evolution, es bricht aus ihm hervor, um sich selbst zu erhalten, Bedürfnisse zu befriedigen und Annehmlichkeiten anzustreben (121). Im Kontext des indischen Denkens steht das Ego in Verbindung mit Maya, der Illusion. Walch: Durch den Teufelskreis Ego ' Hindernis ' Karma ' Ego bleiben wir im Seinsmodus der Bedingtheit und der Anhaftung stecken (117). Hingegen habe das Selbst die Aufgabe, den Menschen zur Ganzheit zu führen. Dabei finde eine Entwicklung statt, die von einem unbewussten zu einem sich selbst bewussten Selbst führe. Aus der Mitte der Person, dem Zentrum des Selbst, entspringen entwicklungsfördernde Impulse. Das Selbst werde sich seines universellen Ursprungs bewusst. Es sei nicht mehr auf die Person beschränkt, sondern hinter, innerhalb und jenseits aller Wesen und Formen. Das Eintauchen in diesen umfassenden Strom des Seinsganzen bewirke Frieden, Gelassenheit und Freude (167f). Glaube man allerdings, vom Selbst etwas erkannt zu haben, sollte man nicht daran festhalten, denn je nach Blickwinkel, Entwicklungsstadium oder Bewusstseinszustand ändere sich dementsprechend der Befund (170f). Die Ausdrucksmöglichkeiten reichen vom individuellen Selbst bis hin zum universalen Selbst, bei dessen Erfahrung der Mensch in seinem Innersten mit dem All-Einen verbunden sei. Dieser Funke Gottes werde auch als transpersonales, höheres, kosmisches Selbst oder als innere Weisheit bezeichnet (173). Was die Bezugnahme auf religiöse Begriffe, Vorstellungen, Bilder und Praktiken betrifft, folgt Walch stärker den indischen als den jüdisch-christlichen Traditionen. Bei der Erweckung der Kundalini, dem latenten spirituellen Energiepotenzial, müsse man nicht kurzschlüssig annehmen, dass es einen personalen Gott geben muss, der die Gnade spendet (232). Insgesamt bleibt die Darstellung aber sehr offen, sodass ich mit Blick auf Küngs Weltethos-Projekt fast versucht bin, Sylvester Walch als den Hans Küng des spirituellen Weges zu bezeichnen. Viele Anleitungen zu Meditationsübungen lockern die Lektüre auf und machen dem Leser klar, in welche Richtung die Abstraktionen konkretisiert werden können. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die universelle Kraft entdecken,
Rezension bezieht sich auf: Vom Ego zum Selbst: Grundlinien eines spirituellen Menschenbildes (Gebundene Ausgabe)
Mit diesem Buch geht man einen inneren Weg, der von inspirierenden Texten und theoretischen Auseinandersetzungen begleitet ist. Anleitungen zur Selbstreflexion und kontemplative Übungen tragen durch, führen nach innen und lassen uns tiefer in unser eigentliches Sein vordringen. Dabei ergänzen sich psychotherapeutische und spirituelle Perspektiven. Es sind Wege, die ineinander verschränkt sind. Fachlich höchst kompetent und nachvollziehbar wird daher dargestellt, wie Schattenaspekte, Egoanteile und destruktive Verhaltensweisen aufgelöst werden können, um zu entdecken, wer man wirklich ist. Sylvester Walch ist ein transpersonaler Psychotherapeut mit langjähriger Erfahrung, der viele Menschen auch durch schwierigste Situationen begleitet hat. Hinter jedem Störungsbild verliert der Autor den Menschen jedoch nie aus dem Auge. Er anerkennt ihr psychisches Leid, unterschätzt es nicht und begleitet sie doch dorthin, wo sie sich in ihrem Wesen gegründet fühlen. Als spiritueller Begleiter weiß er, wie sehr es gesunde innere Strukturen braucht, um die Energien zu halten, die durch Öffnungen zur universellen Kraft hin evoziert werden. Wer sich dieser Inneren Weisheit anvertraut, wird gelassener, freudiger und sicherer sein Leben meistern.Das Buch lässt nicht los, beschäftigt, regt an und wirkt weiter... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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