Erst wer die VOLXBIBEL kennt und mit ihr gearbeitet hat, weiß, was der Unterschied zu anderen Bibelübersetzungen ist. Während man sonst den Eindruck hat, als müsse die Sprache und müssten die Gedanken einer anderen, vergangenen Welt, aus wohl guten religiös-theologischen Gründen in die Gegenwart hinein gesagt werden, so findet man hier eine Bibel, die sich wirklich an eine Übersetzung wagt. Sie hat es dabei sogar gewagt, die aus der Welt der mündlichen Rede stammenden Texte des Bibel speziell des Neuen Testaments in die Gestalt der mündlichen Rede zu verwandeln, die in der heutigen Gesellschaft üblich ist. Das klingt manchmal ein wenig nach Jugendsprache. Aber man muss bedenken, dass dabei nicht nur normale Worte als Begriffe verstanden und übersetzt werden, sondern auch Metaphern mit anderen entsprechenden Bilder versehen werden. Hier ist dann Gott wirklich ein Wort unserer Sprache, und wir spüren, wie dieses Wort lebendig wirkt und Einfluss nimmt auf unser Denken und Handeln. Wäre es nur eine pure Anmache, dann wäre der Text untauglich. Aber gerade die Übertragung der Begriffe, Beispiele und Metaphern macht dieses Buch so wichtig. Ich würde es sogar eher für die Lehrer empfehlen als für die Schüler, damit sie den Bibelunterricht so gestalten können, dass er in dieser Zeit in ganz normaler Sprache stattfindet. Keinem ist damit geholfen, wenn Schülerinnen und Schüler den Eindruck haben, Religion sei eine Fremdsprache.