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Moviemans Kommentar zur DVD: Bild und Ton können gefallen. Das Bonusmaterial ist reichhaltig, auch wenn sich nicht alles explizit auf "Volver" bezieht.
Bild: Das Bild macht einen sehr schönen Eindruck. Die Farben sind satt und klar gezeichnet. Nur selten leuchtet der Primärton Rot etwas zu stark (00:31:22). Rauschen ist praktisch nicht vorhanden. Hin und wieder mag man leichte Anflüge erkennen können, aber dafür muss man schon mit Adlerauge vor der Glotze hängen. Die Kompression ist durchgehend überzeugend und sorgt für ein klares Bild. Der Kontrast könnte insgesamt noch einen Tick besser sein, denn teilweise ist der Schwarzwert nicht hoch genug, um feine Unterschiede aufzeigen zu können (00:36:53; Frauen in Trauerschleier vor Hintergrund). Die Schärfe ist gut und sorgt für schöne Detailzeichnung (Pflastersteine bei 00:39:06). Hin und wieder gibt es aber Bewegungsunschärfe zu vermelden, so etwa bei 01:02:25, wenn sich Paula schnell zu ihrer Tante hinbewegt.
Ton: Der Ton ist fein gearbeitet und sorgt für schönes räumliches Ambiente. Das fällt etwa bei den Restaurantszenen auf, in denen Raimunda und ihre Freundinnen das Filmteam bedienen. Dabei wird nicht nur frontal gearbeitet, sondern es werden auch die hinteren Lautsprecher eingesetzt, die Partylaune aufkommen lassen. Natürlich gibt es viele Szenen, in denen die Surroundkanäle nicht weiter beansprucht werden, hat "Volver" doch auch entsprechend viele Szenen, in denen sich die handelnden Figuren nur unterhalten. Die Dialoge sind im Deutschen wie auch im Spanischen akustisch klar wiedergegeben. Übrigens gefällt die Synchro, die teilweise sehr ähnlich klingende Sprecher auftreiben konnte, wodurch man dem Original erfreulich nahe kommt.
Extras: Das Bonusmaterial ist dem Film angemessen und erfreulich umfangreich. Der Audiokommentar von Pedro Almodovar und Penelope Cruz ist in Spanisch, aber glücklicherweise mit Untertiteln versehen, so dass man ihn auch als Sprachunkundiger genießen kann. Das Porträt zu Pedro Almodovar ist im Grunde eher ein Making Of zu dessen Vorgänger-Film "La Mala Educacion". Der Informationswert für "Volver" hält sich hier also in Grenzen, aber die Fans des Regisseurs werden sich dennoch freuen, hier in aller Ausführlichkeit mehr über eines seiner Werke in Erfahrung bringen zu können. In Bezug auf den Hauptfilm ergiebiger ist da schon Almodovars Gespräch mit seinen Darstellerinnen, das knappe 40 Minuten geht und auf die verschiedenen tragikomischen Aspekte des Films eingeht. Die Einzelinterviews sind typisches Presse-Blabla und nicht weiter von Belagn. Der Bericht zur Filmpremiere in Cannes ist nett, aber auch eher unter der Rubrik "Werbung" abzulegen. Selbiges gilt für das Making Of, das nur knappe acht Minuten Laufzeit hat. Abgerundet wird das Ganze durch eine Bildergalerie und Trailer und TV-Spots. --movieman.de
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